Mittwoch, 12 Februar 2020 15:30

NODM der männlichen Jugend B beim HTHC

Die Nordostdeutschen Meisterschaften der männlichen Jugend finden am kommenden Wochenende statt. 

  • Männliche Jugend B im HTHC
  • Männliche Jugend A in Berlin 
  • Knaben A in Braunschweig 

Am Voßberg sind die besten acht Mannschaften aus Ost und Nord im Bereich der männlichen Jugend B zu Gast. Wir freuen uns auf eine tolle und erfolgreiche Veranstaltung in unserer Hockeyhalle mit den Teams vom HTHC, Berliner HC, Bremer HC, UHC, Z88 Berlin, Hannover 78 BSC Berlin und dem Club an der Alster.

Am Samstag beginnen die Spiele um 10.00 Uhr. Das letzte Spiel findet um 18.15 Uhr statt.

Am Sonntag starten die Platzierungs- und Entscheidungsspiele bereits um 09.30 Uhr.

Hier geht es zum Spielplan.

Unterstützt unsere männliche Jugend B in der Halle am Voßberg!!! 

Mittwoch, 12 Februar 2020 15:30

1. Damen unterliegen im Halbfinale

Die Damen des Harvestehuder THC haben ein rein Hamburger Finale beim FINAL FOUR 2020 verpasst. Die Hanseatinnen unterlagen dem Titelverteidiger und West-Meister Düsseldorfer HC mit 3:6 (0:3). Der DHC nutzte im ersten Durchgang seine Chancen einfach besser, führte zur Halbzeit aber vielleicht mit einem Tor zu hoch. Nach dem Seitenwechsel drängte der HTHC zwar auf den Anschluss, ließ aber entweder zu viele Ecken liegen oder scheiterte immer wieder an der starken ehemaligen Harvestehuderin Kristina Reynolds im Düsseldorfer Tor. Im Finale am morgigen Sonntag um 11.30 Uhr treffen die Düsseldorferinnen in einer Neuauflage der vergangenen beiden Finalspiele auf den Club an der Alster.

DHC-Coach Nico Sussenburger: „Das 3:0 zur Halbzeit war nahezu gewinnbringend. Defensiv haben wir das wie immer sehr gut gemacht. Offensiv hätten wir meines Erachtens noch mehr Akzente setzen können. Aber man muss auch klar sagen, dass es der HTHC uns nicht leichtgemacht hat, klare Chancen zu erarbeiten. Insgesamt haben wir das aber sehr souverän gemacht bis auf fünf, sechs Minuten in der zweiten Halbzeit, in denen wir etwas geschwommen sind. Explizit möchte ich die wirklich exzellente Schiedsrichterleistung in der Partie betonen, von der Kommunikation bis zu den Entscheidungen auf dem Platz. Im Finale gegen Alster wird das nun ein gänzlich anderes Spiel, Alster spielt deutlich offensiver. Ich freue mich auf das Spiel, denn beide Teams haben in den vergangenen zwei, drei Jahre konstant sehr gut gespielt. Die Partien gegen Alster waren in den vergangenen beiden Jahren immer sehr eng und eine gute Werbung fürs Damenhockey. Und ehrlich gesagt machen solche Spiele doch am meisten Spaß.“

Die Hamburgerinnen erspielten sich in der Anfangsphase ein leichtes Übergewicht: Emma Nolting hatte nach zweieinhalb Minuten die erste nennenswerte Schusskreisszene, ihr Schlenzer ging aber deutlich über das Tor. Auf der anderen Seite nutzte Düsseldorf gleich seine erste Chance: Tessa Schubert stahl im Hamburger Aufbau die Kugel und vollendete nach Doppelpass mit Greta Gerke zur 1:0-Führung (7.). Der DHC übernahm nun die Initiative, als ein Ball plötzlich bei Anne Deupmann landete, aber die Hamburger Kapitänin ähnlich überrascht schien und diese Möglichkeit liegen ließ (11.). Ähnlich aus dem Nichts fiel dann das Düsseldorfer 2:0, als Greta Gerke einfach mal vom linken Schusskreisrand mit der Rückhand schlenzte und Bille Koch im HTHC-Tor bei der versuchten Abwehr nicht ganz glücklich aussah. Der HTHC konnte seine erste Strafecke nicht nutzen und musste mit ansehen, wie Sara Strauss einen langen Ball aus der eigenen Hälfte im Hamburger Schusskreis annahm, sich über die Vorhand rausdrehte und Koch halbhoch zum 3:0 überwand (21.). Die Partie verlor nun etwas an Fahrt, Hamburgs erste Strafecke pfiff das Schiedsrichterduo wieder raus, dann war in Durchgang eins auch Schluss.

Die Hamburgerinnen kamen energischer aus der Halbzeit und nachdem Koch eine Düsseldorfer Ecke am Tor vorbeilenkte, kam der HTHC zu zwei eigenen Strafecken, die in einem Siebenmeter mündeten: Am Punkt übernahm Fenja Poppe die Verantwortung und verwandelte sicher zum 1:3-Anschluss. Doch der DHC fand ein probates Mittel gegen die aufkommenden Hamburgerinnen: Ein Missverständnis im gegnerischen Aufbau nutzte Düsseldorfs Luisa Steindor eiskalt und schob die Kugel unter Koch zum 4:1 ins Tor. Die Norddeutschen wehrten sich mit Kräften gegen die drohende Niederlage, fanden aber vielfach keine Antworten im gegnerischen Schusskreis oder gerade bei den Strafecken in der Ex-HTHClerin Kristina Reynolds im Düsseldorfer Kasten ihre Meisterin. Doch dann konnte Poppe die Kugel über links zu Emma Nolting im Schusskreis durchstechen und die 24-Jährige überwand Reynolds zum 2:4 (50.). Der HTHC mühte sich, nahm vier Minuten vor Ende Koch aus der Partie zugunsten einer sechsten Feldspielerin, aber der DHC stand eng und nach Konter machte Alisa Vivot mit dem 5:2 ins „empty net“ den Deckel drauf (56.). Zwar verkürzte der HTHC per Ecke abermals, den Schlusspunkt zum 6:3 setzte dann aber wieder der Titelverteidiger Düsseldorfer HC, der mit dem 6:3 ins Finale um die Deutsche Meisterschaft gegen den Club an der Alster einzieht.

Hockeyliga.de

Über den HTHC

Der Harvestehuder Tennis- und Hockey-Club (HTHC)  entstand am 15. Mai 1919 durch die Verschmelzung des Harvestehuder Hockey Clubs (HHC) und des Harvestehuder Lawn-Tennis-Clubs (HLTC). Der HLTC wurde bereits 1891 gegründet und spielte an der Rothenbaumchaussee, wo heute die Anlage des Club an der Alster liegt.

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