Mittwoch, 05 Februar 2020 16:00

1. Damen fahren zur DM nach Stuttgart

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Die Damen des HTHC haben sich für das Final-Four-Turnier um die Deutsche Hallenmeisterschaft am kommenden Wochenende, 8./9. Februar, in der Stuttgarter SCHARRena qualifiziert. Insbesondere die starke Defensive um die erst 17-jährige Keeperin Bille Koch war der Schlüssel zum letztlich verdienten Erfolg der Harvestehuderinnen. Das Team von Christian Blunck trifft in Stuttgart auf Titelverteidiger Düsseldorfer HC, der sein Viertelfinale mit 3:1 gegen den Münchner SC gewann. Es ist die vierte Endrunden-Teilnahme für den HTHC seit dem letzten Titelgewinn 2007.



Christian Blunck: „Ich glaube, insgesamt war das ein verdienter Sieg. Unsere Defense war der Schlüssel, wo Laura Saenger und Fenja Poppe schon stark standen. Da muss man an den Brettern erstmal vorbeikommen. Und dann hat Bille Koch, die ja erst im ersten Jahr Weibliche Jugend A spielt, wieder bombig gehalten. Dazu stimmte unsere Eckenroutine. Bedenkt man, dass sich Annelotte Ziehm am Dienstag im Trainingsspiel gegen Alster noch den Schienbeinkopf gebrochen hat und als eine der Besten in dieser Saison nicht dabei sein konnte, können wir ziemlich stolz sein. Jetzt fahren wir nach Stuttgart auch ganz sicher nicht als Kanonenfutter, sondern wollen das nächste Spiel wieder gewinnen, egal, wer dann auf der anderen Seite steht.“
Stan Huijsmans sagte: „Das war klar ein Top-Spiel, in dem Details entschieden haben. Der HTHC war etwas cleverer, hat physisch etwas stabiler gestanden. Vor allem aber waren die Eckenroutinen unterschiedlich. Die beim HTHC hat funktioniert, unsere heute nicht wie gewohnt. Wir hätten in entscheidenden Phasen, wie etwa im Überzahlspiel abliefern müssen und das konnten wir heute nicht.“

In der ersten Hälfte sahen die Zuschauer ein recht ausgeglichenes Spiel, in dem Der Berliner HC nach Lücken in der sehr gut gestaffelten Abwehr der Hamburgerinnen suchten, sich dabei aber schwer taten. Der HTHC wirkte abgeklärter und ging durch Spezialistin Laura Saenger in der 6. Minute per Ecke in Führung. Ab da drückte der BHC, kam aber nur selten durch. Erst kurz vor der Halbzeit hatten die Gastgeberinnen mal zwei Strafecken, die die erst 17-Jährige Bille Koch im HTHC-Tor bravourös parierte, wie zuvor auch schon alles, was aus dem Feld aufs Tor kam.

Die ersten Minuten der zweiten Halbzeit verschliefen die Berlinerinnen komplett. Erst erhöhte die überragende Saenger per Ecke auf 0:2 (33.), dann traf Emma Nolting sogar zum 0:3 (35.). Zehn Minuten vor dem Ende wurde der BHC dann für mehr Engagement und Druck belohnt, als Malin Stiebitz per Ecke traf. Danach sah Laura Saenger Gelb, so dass der BHC zwei Minuten Überzahl hatte, um weiter heranzukommen. Als eine Eckenentscheidung für den BHC zurückgenommen wurde, sah Pauline Kröger Grün. Koch hielt eine Ecke stark.

Sechs Minuten vor Ende nahm Stan Huijsmans dann Anna Kilian für eine sechste Feldspielerin vom Parkett. Als Pauline Kröger dann aber Gelb sah, wurde es schwer für die Hausherrinnen. 150 Sekunden vor Ende spielte der HTHC dann einen Konter über rechts stark zu Ende, bis Emma Nolting den Ball mit der Rückhand zum 1:4 ins Tor befördern konnte (57.). 30 Sekunden vor Ende ließen die Gäste das 1:5 noch liegen, was aber egal war, denn das Ticket für Stuttgart war gelöst.

(Bericht von Hockeyliga.de)

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Über den HTHC

Der Harvestehuder Tennis- und Hockey-Club (HTHC)  entstand am 15. Mai 1919 durch die Verschmelzung des Harvestehuder Hockey Clubs (HHC) und des Harvestehuder Lawn-Tennis-Clubs (HLTC). Der HLTC wurde bereits 1891 gegründet und spielte an der Rothenbaumchaussee, wo heute die Anlage des Club an der Alster liegt.

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