22.12.2018 · Großflottbeker THGC - Harvestehuder THC 3:5 (3:1)

Die Damen vom HTHC haben ihren zweiten Platz in der Gruppe Nord der Hallenhockeyliga gefestigt. Knapp 14 Stunden nach der 5:8-Niederlage gegen den Club an der Alster gelang der Mannschaft von Trainerin Birgit Borkamm am Samstagmorgen vor rund 100 Zuschauern ein 5:3-Erfolg (1:3) beim Großflottbeker GTHGC. "Es ist schon eine krasse Ansetzung gewesen, denn für uns war das hier ein wichtiges Spiel. Wir haben hier auch nichts vom dem gezeigt, was wir können, und sind froh über die drei Punkte", betonte Borkamm nach dem Schlusspfiff.

Die Einschätzung Borkamms spiegelte sich vor allem im ersten Durchgang wider. Dem HTHC gelang im Zusammenspiel nicht viel, große Chancen gab es wenig. Der GTHGC indes zeigte sich im Ausnutzen der Möglichkeiten konsequent, führte nach 14 Minuten durch Treffer von Julia-Maria Brüning mit 2:0 und ließ sich auch durch den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer nicht aus der Ruhe bringen. Erneut Brüning stellte den alten Abstand kurz darauf wieder her. Im zweiten Durchgang brauchte der HTHC dann allerdings nur sechs Minuten, um aus dem 1:3 ein 3:3 zu machen. Bis zur 51. Minute zogen die Gäste auf 5:3 davon. Großen Anteil daran hatte auch Torhüterin Rosa Krüger, die nach der Pause mehrfach gute Chancen der Gastgeberinnen vereitelte.

"Wir wussten, dass wir gegen den HTHC Außenseiter sind. Aber die Führung zur Pause war verdient, wir haben gut gespielt", sagte Coach Alexander Otte, der ergänzte: "Später hat sich aber dann gezeigt, dass der HTHC eben mehr Erfahrung besitzt."

21.12.2018 · Harvestehuder THC - Club an der Alster 5:8 (2:3)

Die Damen vom Club an der Alster bleiben in der Nordgruppe der Hallenhockeyliga weiter auf Erfolgskurs. Am Freitagabend siegte der Titelverteidiger beim HTHC Hamburg vor rund 100 Zuschauern mit 8:5 (3:2). Für die Alster-Damen war es im sechsten Spiel der sechste Erfolg. Die Gastgeberinnen bleiben trotz der Niederlage vorerst Zweite.

"Es war ein sehr intensives und gutes Spiel. Wir haben im ersten Durchgang ein paar unnötige Fehler gemacht. Am Ende hat Alster dann die entscheidenden Tore erzielt", sagte HTHCs Co-Trainer Paul Pongs.
"Es war ein gutes Damenspiel. In der ersten Halbzeit hatten wir ein paar mehr Spielanteile. Rosa Krüger hat stark gehalten und ein paar Bälle von uns noch rausgefischt. In der zweiten Halbzeit war dann sicher auch die Breite unseres Kaders entscheidend. Wir hatten einfach mehr Wechselmöglichkeiten."

Franzisca Hauke hatte den HTHC früh in Führung gebracht. Allerdings konnte die Mannschaft von Trainerin Birgit Borkamm nicht nachlegen und geriet nach zwei Gegentoren zwischen der 10. und 12. Minute in Rückstand. Diesen konnte man aber postwendend egalisieren. Doch Hanna Valentin brachte die Gäste erneut in Front. Viktoria Huse vergab anschließend einen Siebenmeter zum 4:2.
Im zweiten Durchgang blieb es spannend, nach 43 Minuten hieß es 4:4, danach vergab der HTHC eine große Chance, selbst wieder in Führung zu gehen. Nach dem 4:6 nahm der HTHC seine Torhüterin raus, konnte die Niederlage aber nicht mehr verhindern.

19.12.2018 · Harvestehuder THC - UHC Hamburg 10:12 (4:2)

Die Herren des UHC haben am Mittwochabend mit dem 12:10-Sieg beim Harvestehuder THC die nchsten "Big Points" geholt. In einem stets spannenden, über weite Phasen aber auch hektischen Hamburg-Derby, in dem eigentlich immer eine Mannschaft in künstlicher Überzahl spielte, siegte das Team von Benedikt Schmidt-Busse vor allem dank zweier spielentscheidender Phasen im zweiten Durchgang. Durch den Triumph rangiert der UHC bis Freitag an der Tabellenspitze der Nord-Staffel. Der HTHC, der somit gegen die drei Topteams UHC, Alster und Polo im jeweils ersten Vergleich nur insgesamt einen Punkte holte, musste im Kampf um die Viertelfinalplätze einen herben Rückschlag hinnehmen.

Etwas überraschend starteten die Hausherren ohne Torwart die Gäste dafür mit Rückkehrer Moritz Fürste. Zwei Minuten nach Anpfiff nahm auch der UHC seinen Torwart raus, kassierte aber postwendend das 0:1. In der Folge sollte der UHC über weite Strecken ohne Torwart spielen, biss sich aber im ersten Durchgang lange Zeit die Zähne am starken HTHC-Torwart Anton Brinckman aus, der die knappe Führung immer wieder mit starken Paraden über die Zeit rette. UHCs Ausgleich nach 17 Minuten konterte der HTHC mit dem umgehenden 2:1 und baute die Führung bis zur Halbzeit auf 4:2 aus.

Nach dem Seitenwechsel starteten beide Mannschaften ohne Goalie und nach Maximilian Schlüters schnellem 5:2 schien die Richtung der Partie klar zu sein. Doch im Gegenzug verkürzte Moritz Fürste auf 3:5 und kurz darauf drehte der UHC die Partie in nicht einmal 60 Sekunden in ein 6:5 und die erstmalige Führung. Nun war der UHC am Drücker, dreimal konnte der HTHC zwar noch ausgleichen, aber die Aufholjagd hatte Körner gekostet. Spätestens mit Fürstes Hattrick zum 11:8 schien die Entscheidung gefallen. Die beiden Treffer von Jonas Diesing und Daniel von Drachenfels in den Schlussminuten zum 9:12 und 10:12 kamen zu spät.

Gästetrainer Benedikt Schmidt-Busse brauchte nach der emotionalen Partie etwas, um die sachlichen Inhalte herauszuarbeiten: "Dadurch, dass immer mindestens eine Mannschaft ohne Torwart auf dem Feld war, war die Partie sehr hektisch und intensiv. In der ersten Halbzeit waren wir in den entscheidenden Momenten zwar um Herausspielen von Kreisszenen gut, aber im Verwerten nicht schnell genug. Nach dem schnellen 5:3 und 5:4 schien beim HTHC Uneinigkeit in Bezug auf die Tatktik zu bestehen, das war eine sehr entscheidende Phasen des Spiels, quasi der Wirkungstreffer. Der K.o. war dann der Hattrick von Moritz Fürste." Auf HTHC-Seite war Co-Trainer Julian Gerschwitz zwar über das Ergebnis enttäuscht, entdeckte in der knappen Partie aber auch viele positive Aspekte: "Wir haben eine super erste Halbzeit mit einem überragenden Anton Brinckman im Tor abgeliefert.. Auch nach der Pause haben wir einen super Fight hingelegt, aber am Ende hat der UHC die Dinger gemacht, wir nicht. Das sind die engen Spiele, die Spaß machen, auch wenn Du am Ende mit der Niederlage dastehst."

16.12.2018 · Harvestehuder THC - DTV Hannover 15:5 (8:0)

Die Herren vom HTHC haben ein weiteres Schützenfest gefeiert. Am Samstag siegte das Team von Trainer Christoph Bechmann vor rund 100 Zuschauern in mit 15:5 (8:0) im Nordgruppenspiel gegen den DTV Hannover.

„Wir haben in der ersten Halbzeit ganz gut in der Abwehr gestanden. In der zweiten Halbzeit haben wir Hannover durch ein paar leichte Fehler zu Tore eingeladen und selbst einige Chancen liegen gelassen. Sonst wäre das Ergebnis noch höher ausgefallen“, resümierte HTHC-Spieler Tobias Lietz nach der Partie. Der DTV-Trainer Bastian Oktroy stellte fest, dass sein Team im ersten Durchgang nicht richtig in die Partie gekommen war: „Das war dann in der zweiten Halbzeit besser. Hätten wir vor der Pause auch so gespielt, wäre es vielleicht enger geworden. Aber der Sieg für den HTHC ist natürlich verdient.“

Denn so führten die Hausherren zur Halbzeit bereits deutlich mit acht Treffern und setzten das Toreschießen auch nach dem Seitenwechsel fort. Der DTV bekam nun zumindest anteilig etwas besser Zugriff auf die Partie und konnte seine Tore eins bis fünf beisteuern, musste hinten aber noch weitere zehn Male hinter sich greifen.

16.12.2018 · UHC Hamburg - Harvestehuder THC 1:5 (1:2)

Der Harvestehuder THC hat am Sonntagnachmittag seinen zweiten Tabellenplatz in der hockeyliga-Staffel Nord mit einem 5:1-Auswärtssieg beim UHC Hamburg verteidigt. Dabei verpasste der HTHC die Vorentscheidung gegen zu ungefährliche Gastgeber schon in der ersten Halbzeit.

Bereits in der Anfangsphase waren die Gäste von der Barmbeker Straße dabei das aktivere Team und gingen in der 9. Spielminute verdient durch Lisa Steyrer in Führung. Emma Nolting konnte kurze Zeit später auf 2:0 erhöhen (17.). Erst eine Ecke brachte dann auch Gefahr durch den UHC, der dann durch Marleen Müller zum Anschluss kam (19.). Mit der 2:1-Führung der Gäste ging es in die Pause.

Im zweiten Durchgang blieben die Harvestehuderinnen das bessere Team, verpassten es aber, den Sieg früher klar zu machen. Erst in den letzten zehn Minuten wurde der Bann dann gebrochen, als der UHC die Torhüterin herausnahm und Fenja Poppe wenige Sekunden vor dem Schlusspfiff per Siebenmeter den Siegtreffer erzielte.

„Wir haben heute nicht die beste Leistung gezeigt und machen es dem UHC zu leicht, dranzubleiben”, erklärte HTHC-Trainerin Birgit Borkamm und ergänzte: „Aber es ist nicht einfach, hier zu gewinnen. Deswegen sind wir zufrieden.“ Auf der anderen Seite wollte Claas Henkel schnell wieder den Blick nach vorne richten: „Es war heute hart umkämpft, aber wir bauen im Torabschluss nicht den finalen Druck auf. Wir richten jetzt den Blick auf die nächsten fünf Spiele und haben Bock, dort wieder eine andere Leistung zu zeigen!“

15.12.2018 · Harvestehuder THC - Bremer HC 7:3 (4:1)

Die Damen des Harvestehuder THC haben am Samstag in der Nordgruppe der Hallen-hockeyliga den erwarteten Erfolg gegen den Bremer HC feiern können. Allerdings tat sich der Vizemeister beim 7:3 (4:1) vor rund 120 Zuschauern über weite Strecken schwer gegen den Aufsteiger. „Wir haben bei Weitem nicht unser gesamtes Leistungspotenzial abgerufen. Es war ein sehr zerfahrenes und phasenweise ruppiges Spiel. Unsere Torhüterin Rosa Krüger hat sehr stark gehalten und uns gerettet“, räumte HTHC-Trainerin Birgit Borkamm nach der Partie ein.

Dabei lief aus Sicht der Hausherrinnen erst einmal alles nach Plan: Franzisca Hauke sorgte schon in der zweiten Minute für die Führung. Hauke war es auch, die kurz vor der Pause auf 4:1 erhöhte. Doch im zweiten Durchgang kippte die Partie mit zunehmender Spielzeit. Beim Stand von 3:4 hatten die Gäste aufgrund eines Siebenmeters sogar die große Chance zum Ausgleich, doch Krüger bewahrte ihr Team vor dem vierten Gegentor. Erst in den Schlussminuten konnte der HTHC die drei Punkte perfekt machen.

„Rosa Krüger hat für den HTHC den Sieg festgehalten“, befand auch BHC-Coach Martin Schultze und ergänzte: „50 Minuten lang war kein Unterschied zwischen Vizemeister und Aufsteiger zu sehen. Ich bin trotz der Niederlage zufrieden mit der Leistung, aber nicht mit unserer Torausbeute.“

09.12.2018 · Harvestehuder THC - Klipper THC 7:4 (4:1)

Nach einem 7:4 (4:1) gegen den Klipper THC bleiben die Damen des Harvestehuder THC in der Nord-Gruppe der hockeyliga weiter am Spitzenduo Alster und UHC dran. Das Team von Birgit Borkamm blieb zwar über weite Strecken unter seinen Möglichkeiten, die Gegnerinnen zeigten sich aber nur kurz vor und kurz nach der Pause wirklich gefährlich. Währen der HTHC nun sechs Punkte auf der Habenseite hat, bildet Klipper weiter mit den punktgleichen Flottbek (Platz fünf) und Schlusslicht Bremen den Tabellenkeller.

Die Gastgeber brauchten etwas, um in die Partie zu finden, führten dann aber sechs Minuten vor der Halbzeitpause mit 4:0. Trotzdem sah HTHC-Trainerin Birgit Borkamm kein gutes Spiel ihrer Mannschaft: „Das war eher ein Pflichtsieg der über den Kampf kam. Wir haben nicht die Leistung abgerufen, die wir normalerweise abrufen können. und unser Tempo nicht gefunden.“

Denn diese Defizite zeigten sich vor allem im zweiten Durchgang: Klipper konnte noch vor der Pause auf 1:4 verkürzen und kam nach dem Seitenwechsel besser ins Spiel. Elf Minuten nach Wiederanpfiff stand es nur noch 3:5 aus Sicht der Gäste. Deren Co-Trainer Flemming Petersen zeigte sich allerdings ebenfalls nicht zufrieden: „Der HTHC war besser, hatte vor allem mehr Tempo am Ball. Mit der Rotation sind wir gerade am Anfang nicht klar gekommen. In der zweiten Halbzeit haben wir zwar gut mitgespielt, machen aber durch individuelle Stellungsfehler die Partie nicht eng genug. Wenn wir das konzentrierter spielen, hätte die Partie auch noch mal enger werden können. So aber machten die Gäste über das gesamte Spiel gesehen zu viele Fehler und konnten sich am Ende auch beim ebenfalls häufig glücklos agierenden HTHC bedanken, dass nur ein 4:7 zu Buche stand.

09.12.2018 · Harvestehuder THC - TG Heimfeld 13:5 (5:1)

Die Herren des Harvestehuder THC feierten am zweiten Adventssonntag in der hockeyliga ein Schützenfest. In der Nordgruppe kam die Mannschaft von Trainer Christoph Bechmann vor 200 Zuschauern zum einem 13:5-Erfolg (5:1) über die TG Heimfeld. Trotz des klaren Sieges betonte der Coach aber: „Wir haben zu wenig Tore geschossen, der Gegner stand tief hinten drin. Es waren einige gute Ansätze von uns da.“

Das erste Tor ging allerdings auf das Konto der Gäste. Die Führung hatte allerdings keine Minute Bestand. Danach hätte Heimfeld zwar nach Kurzen Ecken wieder vorlegen können, ließ aber diese Möglichkeiten ungenutzt verstreichen. Bis zur Pause gelang es dem HTHC, der rund fünf Minuten vor der Pause auf seinen Torwart verzichtete und mit nun sechs Feldspielern agierte, sich auf 5:1 abzusetzen. Bechmann ließ auch die ersten Minuten im zweiten Durchgang ohne Torwart agieren. Rund fünf Minuten vor Schluss nahm er den Torwart erneut heraus. Heimfelds Coach Nikolas Müller tat dasselbe, so dass beide Teams bis zum Ende mit sechs Feldspielern unterwegs waren.

„Der Anfang und die letzten Minuten waren unsere besten Phasen“, sagte Müller anschließend, beklagte aber: „Wir haben es versäumt, im ersten Durchgang nachzulegen. Und auch unsere Ecken waren wieder schlecht. Aber insgesamt bin ich mit unserem Wochenende zufrieden.“

08.12.2018 · Club an der Alster - Harvestehuder THC 11:10 (5:2)

Die Herren vom Club an der Alster bleiben in der Nordgruppe der Hallenhockeyliga auf Erfolgskurs. Gegen den HTHC musste der Vizemeister der vergangenen Saison allerdings in der Schlussphase noch um den schon sicher geglaubten Sieg bangen. Nach 60 umkämpften Minuten hieß es vor rund 500 Zuschauern 11:10 (5:2). „Wir haben ein sehr gutes Spiel gezeigt. Aber man hat gesehen, was passieren kann. In den letzten Minuten waren wir etwas kopflos. Aber wir hatten heute einen unfassbar starken Torwart und es war eine geile Teamleistung“, stellte Trainer Joachim Mahn zufrieden fest.

Alster hatte sich im ersten Durchgang nach gut 20 Minuten von 2:2 auf 5:2 absetzen können. 20 Minuten vor dem Ende nahm HTHC-Coach Christoph Bechmann beim Stand von 4:7 seinen Torwart für einen sechsten Feldspieler heraus. Lohnen sollte sich die Maßnahme erst einmal nicht. In der Folge erzielte Alster bis zur 55. Minute vier Treffer, der HTHC nur einen. Bechmann wollte gerade seinen Keeper wieder ins Tor schicken, als Michael Körper mit dem Treffer zum 6:11 per Siebenmeter eine furiose Aufholjagd einleitete, die am Ende aber nicht mehr belohnt wurde.

„Wir hätten dieses Spiel gewinnen müssen, aber wir haben so unglaublich viele Chancen ausgelassen. Und wer die Tore nicht schießt, kann auch nicht gewinnen. Nach dem 5:11 habe ich nicht mehr gedacht, dass hier etwas gehen könnte“, betonte Bechmann nach Spielende.

08.12.2018 · Club an der Alster - Harvestehuder THC 7:5 (2:2)

Die Damen vom Club an der Alster haben in der Hallenhockeyliga auch ihr zweites Spiel in der Gruppe Nord gewonnen. In einem spannenden Duell setzte sich der Titelverteidiger am Samstag vor 150 Zuschauern mit 7:5 (2:2) gegen den HTHC durch. „Ich denke, dass der Sieg am Ende verdient war. Wir waren am Anfang besser, haben aber unsere Chancen nicht genutzt und nach Kontern zwei Tore kassiert. Aber der HTHC hat auch gut verteidigt und sich gegen unser Pressing etwas einfallen lassen. Sie haben uns vor viele Probleme gestellt“, sagte Alster-Trainer Jens George.

Die Gäste konnten die Partie denn auch bis kurz vor dem Ende offen gestalten. HTHC-Trainerin Birgit Borkamm nahm sieben Minuten vor dem Ende beim Stand von 3:5 Torfrau Rosa Krüger aus der Partie und brachte eine sechste Feldspielerin. Der HTHC konnte danach zwar zweimal den Anschlusstreffer erzielen, doch Kira Horn sorgte in der 60. Minute für die Entscheidung zu Gunsten der Gastgeberinnen.

„Es war eine gute Leistung von uns. Wir haben im ersten Durchgang einige Chancen liegengelassen. Wir haben hier aber auch gezeigt, dass wir bis zum Ende eine starke Performance liefern können. Das Ding hätte auch anders ausgehen können“, betonte Borkamm.

02.12.2018 · DTV Hannover - Harvestehuder THC 4:8 (2:5)

Nach dem Unentschieden gegen den Hamburger Polo Club zum Auftakt dieser Hallensaison belohnte sich der HTHC am zweiten Spieltag mit einem 8:4-Sieg gegen den DTV Hannover. Schon zur Halbzeit (5:2 aus HTHC-Sicht) waren die Hamburger Gäste mit drei Toren in Führung gegangen, diese gaben sie bis zum Schlusspfiff in einem phasenweise unruhigen Spiel (sechs Gelbe Karten, viermal Grün) dann auch nicht mehr aus der Hand. 

Gerade einmal zwei Minuten waren gespielt, als Michael Körper den HTHC mit einem verwandelten Siebenmeter nach Foulspiel in Führung brachte und diese nur eine Minute später mit seinem nächsten Tor ausbaute. Doch die Gastgeber aus Hannover ließen sich davon nicht beirren und erzielten kurz darauf durch Felix Heller den Anschlusstreffer. Näher ran sollte der DTV an diesem Tag aber nicht mehr kommen: Daniel von Drachenfels erhöhte die Hamburger Führung mit einem Doppelschlag, besonders sehenswert sein Rückhand-Treffer über die rechte Seite zum 3:1. Michael Körper legte kurz vor der Halbzeitpause noch mal nach, in der zweiten Spielhälfte erhöhten die Hamburger bis zum Schlusspfiff auf den 8:4-Endstand.

HTHC-Trainer Christoph Bechmann fand danach lobende Worte für seine Mannschaft: „Das war sicherlich ein cooles Spiel, ein schöner Fight zwischen zwei offensiv starken Mannschaften, die sich nichts geschenkt haben. Ich denke, dass wir uns am Ende mit unseren individuellen Stärken mehr durchgesetzt haben.“ Die frühe Führung habe Sicherheit gegeben und insbesondere Torwart Timo Köllen habe ein sehr starkes Spiel gemacht. 

Aber auch bei den unterlegenen Hausherren war die Enttäuschung nicht all zu groß, im Gegenteil. „Wir haben heute gut mitgespielt und hätten das Spiel insgesamt sicher noch etwas enger gestalten können. Aber dann machen wir unsere Ecken nicht rein und profitieren auch nicht von den hitzigen Situationen, die es in dieser Partie gab. Ich bin insgesamt zufrieden mit dieser Leistung“, kommentierte DTV-Trainer Bastian Okroy das Spiel.

01.12.2018 · Harvestehuder THC - Hamburger Polo Club 6:6 (0:2)

Zum Auftakt in die Hallen-Saison trennten sich der Harvestehuder THC und der Hamburger Polo-Club in einem unterhaltsamen Spiel unentschieden mit einem 6:6 (0:2). Dabei zogen erst die Gäste klar weg, ehe der HTHC die Partie wieder drehte, bevor am Ende ein Remis auf der Anzeigetafel stand.

Polo erwischte den besseren Start, spielte griffiger und auch zielstrebiger aus einer tief stehenden Defensive heraus nach vorn. Harvestehude hingegen fand zunächst seinen Rhythmus nicht, vergab zudem beste Chancen – unter anderem drei Ecken – sodass Polo nach 40 gespielten Minuten mit 4:0 vorn lag.

Der HTHC reagierte und nahm den Torhüter für einen zusätzlichen Feldspieler raus. Und das brachte die Wende. Binnen zehn Minuten hatte der Gastgeber die Partie durch Treffer von Michael Körper und Jan-Philipp Heuer gedreht. Erst danach wechselte auch Polo den Keeper aus und war in Gleichzahl wieder besser im Spiel. Jonathan Fröschle schoss abermals eine Führung heraus. In der Schlussphase war es ein offener Schlagabtausch, in dem aber nur noch dem HTHC der Treffer zum Ausgleich gelang.

„Am Ende geht das Ergebnis aufgrund der zweiten Halbzeit in Ordnung, aber wir haben 45 Minuten einfach schwach gespielt. Dann mussten wir reagieren, was ja auch gut geklappt hat“, sagte HTHC-Trainer Christoph Bechmann.

„Letztes Jahr haben wir hier 3:16 gespielt, von daher: eine klare Steigerung“, zog Polo-Coach Matthias Witthaus Bilanz. „Als der HTHC den Torwart ausgewechselt hat, hätte ich mutiger sein müssen und das auch tun sollen, denn in Gleichzahl fand ich uns heute besser. Da habe ich zu spät reagiert. Aber die Jungs haben eine starke Leistung gezeigt, und das Ergebnis ist am Ende okay.“

01.12.2018 · Harvestehuder THC - Großflottbeker THGC 4:0 (2:0)

Auch dank der sicheren Siebenmeter-Schützin Fenja Poppe haben die Damen vom HTHC ihr Auftaktspiel in der Nordgruppe der Hallen-hockeyliga am Samstag vor rund 150 Zuschauern gegen den Großflottbeker THGC mit 4:0 (2:0) gewonnen. „Wir hatten im ersten Durchgang einige hektische Phasen, haben die Partie nach der Pause aber gut kontrolliert und freuen uns über die Punkte“, fasste Co-Trainer Paul Pongs zusammen.

Die Partie hatte aus Sicht der Gastgeberinnen gut begonnen. Schon nach drei Minuten erzielte Emma Nolting das 1:0. Danach allerdings gelang dem HTHC nicht mehr viel gegen die gut organisierten Gäste. „Ich fand, dass es ein Spiel auf Augenhöhe war, indem wir sogar gute Chancen hatten“, stellte GHTGC-Trainer Alexander Otte fest. Doch den Schlusspunkt im ersten Durchgang setzte wieder der HTHC mit dem Treffer zum 2:0-Pausenstand.

Für die Entscheidung zu Gunsten des HTHC sorgte nach der Pause dann Poppe. In der 41. Minute erhöhte sie per Siebenmeter auf 3:0. Drei Minuten später traf sie erneut vom Punkt zum 4:0. Dabei blieb es. „Ein Sieg für uns wäre schon eine Überraschung gewesen“, räumte dann auch Otte ein und ergänzte: „Es hat die Mannschaft gewonnen, die ihre Chancen besser genutzt hat.“

Auszeichnungen

"Das Grüne Band für vorbildliche Talentförderung im Verein"

Das Grüne Band