Die 1. Herren - News

19.12.2018 · Harvestehuder THC - UHC Hamburg 10:12 (4:2)

Die Herren des UHC haben am Mittwochabend mit dem 12:10-Sieg beim Harvestehuder THC die nchsten "Big Points" geholt. In einem stets spannenden, über weite Phasen aber auch hektischen Hamburg-Derby, in dem eigentlich immer eine Mannschaft in künstlicher Überzahl spielte, siegte das Team von Benedikt Schmidt-Busse vor allem dank zweier spielentscheidender Phasen im zweiten Durchgang. Durch den Triumph rangiert der UHC bis Freitag an der Tabellenspitze der Nord-Staffel. Der HTHC, der somit gegen die drei Topteams UHC, Alster und Polo im jeweils ersten Vergleich nur insgesamt einen Punkte holte, musste im Kampf um die Viertelfinalplätze einen herben Rückschlag hinnehmen.

Etwas überraschend starteten die Hausherren ohne Torwart die Gäste dafür mit Rückkehrer Moritz Fürste. Zwei Minuten nach Anpfiff nahm auch der UHC seinen Torwart raus, kassierte aber postwendend das 0:1. In der Folge sollte der UHC über weite Strecken ohne Torwart spielen, biss sich aber im ersten Durchgang lange Zeit die Zähne am starken HTHC-Torwart Anton Brinckman aus, der die knappe Führung immer wieder mit starken Paraden über die Zeit rette. UHCs Ausgleich nach 17 Minuten konterte der HTHC mit dem umgehenden 2:1 und baute die Führung bis zur Halbzeit auf 4:2 aus.

Nach dem Seitenwechsel starteten beide Mannschaften ohne Goalie und nach Maximilian Schlüters schnellem 5:2 schien die Richtung der Partie klar zu sein. Doch im Gegenzug verkürzte Moritz Fürste auf 3:5 und kurz darauf drehte der UHC die Partie in nicht einmal 60 Sekunden in ein 6:5 und die erstmalige Führung. Nun war der UHC am Drücker, dreimal konnte der HTHC zwar noch ausgleichen, aber die Aufholjagd hatte Körner gekostet. Spätestens mit Fürstes Hattrick zum 11:8 schien die Entscheidung gefallen. Die beiden Treffer von Jonas Diesing und Daniel von Drachenfels in den Schlussminuten zum 9:12 und 10:12 kamen zu spät.

Gästetrainer Benedikt Schmidt-Busse brauchte nach der emotionalen Partie etwas, um die sachlichen Inhalte herauszuarbeiten: "Dadurch, dass immer mindestens eine Mannschaft ohne Torwart auf dem Feld war, war die Partie sehr hektisch und intensiv. In der ersten Halbzeit waren wir in den entscheidenden Momenten zwar um Herausspielen von Kreisszenen gut, aber im Verwerten nicht schnell genug. Nach dem schnellen 5:3 und 5:4 schien beim HTHC Uneinigkeit in Bezug auf die Tatktik zu bestehen, das war eine sehr entscheidende Phasen des Spiels, quasi der Wirkungstreffer. Der K.o. war dann der Hattrick von Moritz Fürste." Auf HTHC-Seite war Co-Trainer Julian Gerschwitz zwar über das Ergebnis enttäuscht, entdeckte in der knappen Partie aber auch viele positive Aspekte: "Wir haben eine super erste Halbzeit mit einem überragenden Anton Brinckman im Tor abgeliefert.. Auch nach der Pause haben wir einen super Fight hingelegt, aber am Ende hat der UHC die Dinger gemacht, wir nicht. Das sind die engen Spiele, die Spaß machen, auch wenn Du am Ende mit der Niederlage dastehst."

16.12.2018 · Harvestehuder THC - DTV Hannover 15:5 (8:0)

Die Herren vom HTHC haben ein weiteres Schützenfest gefeiert. Am Samstag siegte das Team von Trainer Christoph Bechmann vor rund 100 Zuschauern in mit 15:5 (8:0) im Nordgruppenspiel gegen den DTV Hannover.

„Wir haben in der ersten Halbzeit ganz gut in der Abwehr gestanden. In der zweiten Halbzeit haben wir Hannover durch ein paar leichte Fehler zu Tore eingeladen und selbst einige Chancen liegen gelassen. Sonst wäre das Ergebnis noch höher ausgefallen“, resümierte HTHC-Spieler Tobias Lietz nach der Partie. Der DTV-Trainer Bastian Oktroy stellte fest, dass sein Team im ersten Durchgang nicht richtig in die Partie gekommen war: „Das war dann in der zweiten Halbzeit besser. Hätten wir vor der Pause auch so gespielt, wäre es vielleicht enger geworden. Aber der Sieg für den HTHC ist natürlich verdient.“

Denn so führten die Hausherren zur Halbzeit bereits deutlich mit acht Treffern und setzten das Toreschießen auch nach dem Seitenwechsel fort. Der DTV bekam nun zumindest anteilig etwas besser Zugriff auf die Partie und konnte seine Tore eins bis fünf beisteuern, musste hinten aber noch weitere zehn Male hinter sich greifen.

09.12.2018 · Harvestehuder THC - TG Heimfeld 13:5 (5:1)

Die Herren des Harvestehuder THC feierten am zweiten Adventssonntag in der hockeyliga ein Schützenfest. In der Nordgruppe kam die Mannschaft von Trainer Christoph Bechmann vor 200 Zuschauern zum einem 13:5-Erfolg (5:1) über die TG Heimfeld. Trotz des klaren Sieges betonte der Coach aber: „Wir haben zu wenig Tore geschossen, der Gegner stand tief hinten drin. Es waren einige gute Ansätze von uns da.“

Das erste Tor ging allerdings auf das Konto der Gäste. Die Führung hatte allerdings keine Minute Bestand. Danach hätte Heimfeld zwar nach Kurzen Ecken wieder vorlegen können, ließ aber diese Möglichkeiten ungenutzt verstreichen. Bis zur Pause gelang es dem HTHC, der rund fünf Minuten vor der Pause auf seinen Torwart verzichtete und mit nun sechs Feldspielern agierte, sich auf 5:1 abzusetzen. Bechmann ließ auch die ersten Minuten im zweiten Durchgang ohne Torwart agieren. Rund fünf Minuten vor Schluss nahm er den Torwart erneut heraus. Heimfelds Coach Nikolas Müller tat dasselbe, so dass beide Teams bis zum Ende mit sechs Feldspielern unterwegs waren.

„Der Anfang und die letzten Minuten waren unsere besten Phasen“, sagte Müller anschließend, beklagte aber: „Wir haben es versäumt, im ersten Durchgang nachzulegen. Und auch unsere Ecken waren wieder schlecht. Aber insgesamt bin ich mit unserem Wochenende zufrieden.“

08.12.2018 · Club an der Alster - Harvestehuder THC 11:10 (5:2)

Die Herren vom Club an der Alster bleiben in der Nordgruppe der Hallenhockeyliga auf Erfolgskurs. Gegen den HTHC musste der Vizemeister der vergangenen Saison allerdings in der Schlussphase noch um den schon sicher geglaubten Sieg bangen. Nach 60 umkämpften Minuten hieß es vor rund 500 Zuschauern 11:10 (5:2). „Wir haben ein sehr gutes Spiel gezeigt. Aber man hat gesehen, was passieren kann. In den letzten Minuten waren wir etwas kopflos. Aber wir hatten heute einen unfassbar starken Torwart und es war eine geile Teamleistung“, stellte Trainer Joachim Mahn zufrieden fest.

Alster hatte sich im ersten Durchgang nach gut 20 Minuten von 2:2 auf 5:2 absetzen können. 20 Minuten vor dem Ende nahm HTHC-Coach Christoph Bechmann beim Stand von 4:7 seinen Torwart für einen sechsten Feldspieler heraus. Lohnen sollte sich die Maßnahme erst einmal nicht. In der Folge erzielte Alster bis zur 55. Minute vier Treffer, der HTHC nur einen. Bechmann wollte gerade seinen Keeper wieder ins Tor schicken, als Michael Körper mit dem Treffer zum 6:11 per Siebenmeter eine furiose Aufholjagd einleitete, die am Ende aber nicht mehr belohnt wurde.

„Wir hätten dieses Spiel gewinnen müssen, aber wir haben so unglaublich viele Chancen ausgelassen. Und wer die Tore nicht schießt, kann auch nicht gewinnen. Nach dem 5:11 habe ich nicht mehr gedacht, dass hier etwas gehen könnte“, betonte Bechmann nach Spielende.

01.12.2018 · Harvestehuder THC - Hamburger Polo Club 6:6 (0:2)

Zum Auftakt in die Hallen-Saison trennten sich der Harvestehuder THC und der Hamburger Polo-Club in einem unterhaltsamen Spiel unentschieden mit einem 6:6 (0:2). Dabei zogen erst die Gäste klar weg, ehe der HTHC die Partie wieder drehte, bevor am Ende ein Remis auf der Anzeigetafel stand.

Polo erwischte den besseren Start, spielte griffiger und auch zielstrebiger aus einer tief stehenden Defensive heraus nach vorn. Harvestehude hingegen fand zunächst seinen Rhythmus nicht, vergab zudem beste Chancen – unter anderem drei Ecken – sodass Polo nach 40 gespielten Minuten mit 4:0 vorn lag.

Der HTHC reagierte und nahm den Torhüter für einen zusätzlichen Feldspieler raus. Und das brachte die Wende. Binnen zehn Minuten hatte der Gastgeber die Partie durch Treffer von Michael Körper und Jan-Philipp Heuer gedreht. Erst danach wechselte auch Polo den Keeper aus und war in Gleichzahl wieder besser im Spiel. Jonathan Fröschle schoss abermals eine Führung heraus. In der Schlussphase war es ein offener Schlagabtausch, in dem aber nur noch dem HTHC der Treffer zum Ausgleich gelang.

„Am Ende geht das Ergebnis aufgrund der zweiten Halbzeit in Ordnung, aber wir haben 45 Minuten einfach schwach gespielt. Dann mussten wir reagieren, was ja auch gut geklappt hat“, sagte HTHC-Trainer Christoph Bechmann.

„Letztes Jahr haben wir hier 3:16 gespielt, von daher: eine klare Steigerung“, zog Polo-Coach Matthias Witthaus Bilanz. „Als der HTHC den Torwart ausgewechselt hat, hätte ich mutiger sein müssen und das auch tun sollen, denn in Gleichzahl fand ich uns heute besser. Da habe ich zu spät reagiert. Aber die Jungs haben eine starke Leistung gezeigt, und das Ergebnis ist am Ende okay.“

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