Die 1. Herren - News

23.12.2017 · TG Heimfeld - Harvestehuder THC 7:14 (4:5)

In einem spektakulären Spiel hat sich der Harvestehuder THC im letzten Ligamatch des Jahres mit 14:7 (5:4) gegen die TG Heimfeld durchgesetzt. Mit dem Auswärtssieg klettert die Mannschaft von HTHC-Trainer Christoph Bechmann an die Tabellenspitze der Staffel Nord.

In der ersten Halbzeit waren es die Gastgeber, die überraschend in Führung gingen. Niklas Reuter brachte den Außenseiter in der dritten Spielminute mit 1:0 in Front. In der Folge brauchten die Gäste ein paar Minuten, um wieder ins Spiel zu finden. Doch nach dem Ausgleich von Daniel von Drachenfels in der achten Minute kamen die HTHCer immer häufiger gefährlich vor das Tor der Heimfelder. Michael Körper und Anton Pöhling brachten den HTHC mit einem Doppelschlag erstmals in Front. Die Gastgeber blieben im weiteren Spielverlauf aber dran. Heimfeld verteidigte gut und kam durch ein Tor von Alexander Otte in der 17. Minute zum Anschlusstreffer. „Wir haben in der ersten Halbzeit wenig zugelassen und gut gestanden. Es war ein offenes Spiel“, sagte Otte, der heute seinen 20. Saisontreffer erzielte. Bis zur Pause blieb es bei dem offenen Schlagabtausch. Zwar gelang dem HTHC mit Toren von Daniel von Drachenfels und Michael Körper der Ausbau der Führung. Doch die TGH hielt mit den Toren von Otte und Florian Stiller den Anschluss. Mit dem 4:5 ging es in die Halbzeitpause.

In der zweiten Hälfte setzte sich dann die Klasse des HTHC durch. Mit vier schnellen Toren von Xaver Hasun, Tobias Lietz, Michael Körper und Jan-Philipp Heuer entschieden die Hanseaten innerhalb von zehn Minuten die Partie. „Leider hat uns in der zweiten Halbzeit die Power gefehlt. Bei einem Spiel, in dem es hoch und runtergeht, können wir in dieser Liga nicht gewinnen“, sagte Otte. Dessen Mannschaft musste in der zweiten Halbzeit verletzungsbedingt auf Florian Stiller (Bänderdehnung) und Lennart Gehl (Leistenzerrung) verzichten. „Nach den Verletzungen wollten wir vor allem gesund bleiben. In zwei Wochen stehen sehr wichtige Spiele für uns auf dem Programm“, blickte Otte nach vorne.

Auch in den Schlussminuten blieben die Gäste vom HTHC spielbestimmend. Mit einem stark aufspielenden Angriff erhöhten die Hanseaten immer wieder die Führung. Den Schlusspunkt einer unterhaltsamen und torreichen Partie setzte der hervorragend aufgelegte Daniel von Drachenfels. Mit dem Schlusspfiff verwandelte der HTHC-Spieler die letzte kurze Ecke zum 7:14-Endstand.

20.12.2017 · UHC Hamburg - Harvestehuder THC 5:6 (4:4)

Das Playoff-Rennen in der Nord-Staffel der Herren bleibt ganz eng. Am Mittwochabend setzte sich der Harvestehuder THC in einem spannenden, wenn auch phasenweise etwas zerfahrenen hockeyliga-Spiel knapp mit 6:5 (4:4) bei den direkten Kontrahenten um einen Playoff-Platz vom UHC Hamburg durch und zog damit nach Punkten wieder gleich mit den Uhlen.

„Es war ein klassisches Derby, in dem es wirklich hoch her ging, dass aber immer fair blieb“, sagte HTHC-Trainer Christoph Bechmann. „Ich fand uns insgesamt einen Tick besser und denke, dass es am Ende gar nicht so eng hätte sein müssen.“

„Für mich geht der Sieg des HTHC völlig in Ordnung“, konstatierte dann auch UHC-Coach Kais al Saadi. „Wir haben zu keiner Phase das gespielt, was wir können oder was wir vorbereitet hatten. In der zweiten Hälfte schießen wir 25 Minuten kein Tor mehr, und dann kannst du eben gegen den HTHC nicht gewinnen.“

Der HTHC erwischte den besseren Start, bestimmte in der Anfangsphase das Geschehen und konnte sich in den ersten 15 bis auf 4:1 absetzen. Der UHC hingegen fand nicht so recht den spielerischen Faden, konnte aber trotzdem noch vor der Pause durch eine kämpferische Leistung und eine effektive Chancenverwertung bei Standards zum 4:4 ausgleichen.

Nach dem Seitenwechsel sah es kurz so aus, als würde der UHC die Oberhand gewinnen können, ging durch Julius Schmid sogar in Führung. Doch diese gute Phase währte nicht lange. Der HTHC berappelte sich in der Folge wieder, war weiterhin das bessere Team, auch wenn man seine Chancen nicht konsequent nutzen konnte. So hatte man nach dem 6:5 noch die Riesenchance, den Sack zuzumachen, vergab die Ecke allerdings. So blieb es bis zum Ende eines intensiven Spiels eng und spannend.

15.12.2017 · Harvestehuder THC - Club an der Alster 7:9 (4:3)

Zum Auftakt des Spielwochenendes kam es in der Staffel Nord am Freitagabend zum Topspiel zwischen dem Harvestehuder THC und dem Club an der Alster. Nach einem hoch spannenden und ausgeglichenen Spiel setzten sich am Ende die Gäste mit 9:7 (3:4) durch und schoben sich damit zumindest vorübergehend an die Tabellenspitze.

Dabei zeichnete sich schon zu Beginn des Spiels ab, dass die Gäste mit großem Selbstvertrauen in die Partie gingen. So lag Alster nach guten zehn Minuten bereits mit 2:1 vorn. In der Folge waren es dann allerdings die Herren des HTHC, die ihre Chancen besser nutzten und sich auf 4:2 absetzen konnten. Kurz vor der Halbzeit kam es dann allerdings nach einer spannenden ersten Hälfte noch zum Anschlusstreffer. „Ich glaube, wir haben in der ersten Halbzeit einfach vorne die Qualität vermissen lassen und hätten schon früher in Führung gehen können“, erklärte nach dem Spiel Gäste-Trainer Fabian Rozwadowski.

Zu dieser kam es dann allerdings in der zweiten Halbzeit. Innerhalb von einer Viertelstunde zur Mitte der zweiten Halbzeit platzte in der Offensive des DCadA dann der Knoten, und das Ergebnis konnte von 4:6 auf 8:6 gedreht werden. In einer ausgesprochen dramatischen Schlussphase mit einer umstrittenen Roten Karte für Christian Reimann behielten am Ende die Gäste vor 450 Zuschauern die Oberhand und setzten mit dem 9:7 den Schlusspunkt in einem höchst spannenden Spiel. Der Sieg sorgte gleichzeitig zunächst einmal für die Tabellenführung in der Staffel Nord, bevor es schon morgen wieder um weitere Punkte geht.

Nach der starken Aufholjagd seiner Mannschaft zeigte sich Fabian Rozwadowski dementsprechend erfreut: „Das war heute ein klassisches Derby. Wir hatten in der ersten Halbzeit gefühlt die Spielkontrolle und haben auch mehr investiert. Trotzdem liegen wir hinten und haben einfach vorne zu wenig getroffen. Dann sind wir aber ruhig geblieben und haben an unseren Spielplan geglaubt. So haben wir das Momentum auf unsere Seite bekommen, und deshalb bin ich heute sehr, sehr stolz auf meine Jungs.“

09.12.2017 · Klipper THC - Harvestehuder THC 5:8 (2:2)

Ein einmal mehr treffsicherer Michael Körper hatte am Samstag maßgeblichen Anteil am 8:5-Sieg (2:2) der Hockeyherren vom HTHC Hamburg beim Klipper HC. Dem Österreicher gelangen vor rund 150 Zuschauern sechs der acht Treffer der Gäste – schon sein zweiter Sechserpack der noch jungen Saison, was ihn wieder zu einem der aussichtsreichsten Kandidaten auf Platz eins am Ende in der Torjägerliste macht. Dabei konnte der HTHC den Sieg aber erst in der Schlussphase perfekt machen.

So stand es bis zur 55. Minute 5:5, nachdem die Hausherren zuvor mehrfach hatten ausgleichen können. Auch den zwischenzeitlichen 3:5-Rückstand nach einem Treffer von Finn Köhler in der 44. Minute steckte Klipper weg und war auf dem besten Wege, für eine Überraschung in der Nordgruppe zu sorgen. In der Schlussphase aber setzte sich der HTHC dann doch noch souverän durch. Zweimal Körper und Anton Pöhling machten alles klar.

„Wir sind froh über die Punkte”, sagte Bechmann anschließend und betonte: „Aber wir haben uns schwergetan. Klipper stand hinten gut drinnen und konterte stark.”

02.12.2017 · Harvestehuder THC - Hamburger Polo Club 16:4 (8:2)

Der Harvestehuder THC ist erwartungsgemäß mit einem Sieg in die neue Hallen-Saison gestartet. Am Freitagabend gewann der Playoff-Kandidat sein Heimspiel gegen den hoch eingeschätzten Aufsteiger Hamburger Polo Club mit 16:4 (8:2). Erfolgreichster Torschütze an diesem Abend war Harvestehudes Michael Körper, der allein acht Treffer markierte.

Die Partie nahm kurz nach dem Anpfiff Fahrt auf – und das vor allem wegen des favorisierten Harvestehuder THC, der schnell mit 3:0 in Führung ging. Als sich Polo allerdings an das Tempo gewöhnt hatte, schlossen die Liga-Neulinge per Doppelschlag zum 2:3 auf. Doch Harvestehude agierte ab Mitte der ersten Hälfte vor allem cleverer vor dem Tor und zog bis zur Pause auch nicht unverdient auf 8:3 davon.

Polos Leo Thörnblom eröffnete mit einem Traumtor die zweite Hälfte, musste dann aber nach zwei weiteren HTHC-Treffern blutend vom Platz, nachdem er den Schläger von Michael Körper ins Gesicht bekommen hatte (44.). Auch in der Folge setzte der HTHC sein Spiel klar durch und schraubte das Ergebnis in der Schlussphase noch bis auf ein überdeutliches 16:4 in die Höhe, auch wenn Polo, das Schwierigkeiten hatte, das hohe Tempo zu halten, nicht aufsteckte und zwischenzeitlich noch einmal verkürzen konnte.

HTHC-Coach Christoph Bechmann: “Insgesamt war das ein gutes Spiel von uns, auch wenn wir einen Moment gebraucht haben, um richtig reinzukommen und so Polo zwischenzeitlich nochmal rangekommen ist. Wir haben unser Spiel aber gut umgesetzt. Für diesen Zeitpunkt der Saison war das eine gute Leistung.”

Polo-Trainer Matthias Witthaus: “Insgesamt geht das Ergebnis auch in dieser Deutlichkeit in Ordnung. Anfangs haben wir uns noch gut reingekämpft, aber über die gesamte Zeit waren wir leider nicht in der Lage, das hohe Tempo mitzugehen. Spielerisch war es phasenweise gut, aber heute hat noch viel Cleverness gefehlt.”