Die 1. Herren - News

13.01.2019 · TG Heimfeld - Harvestehuder THC 2:14 (2:10)

Der HTHC hat im letzten Spiel der Saison wie erwartet deutlich mit 14:2 gegen den feststehenden Absteiger Heimfeld gewonnen. Dabei genügte den Gästen eine starke erste Halbzeit, um den deutlichen Auswärtssieg abzusichern, obwohl es für beide Teams um nichts mehr ging.

Dabei erwischte der HTHC angeführt von Michael Körper, der in den ersten drei Minuten gleich drei Mal traf, einen perfekten Start ins Spiel. Leonard Schöning konnte kurz darauf aber auch den ersten Treffer für die Hausherren erzielen, doch wieder waren es drei Tore in Folge durch Jan-Philipp Diesing, die für die Harvestehuder früh alles klar machten. Bis zur Pause wurde die Torausbeute dann noch einmal weiter aufgestockt und so ging es mit einem 10:2 für die Gäste in die Halbzeit. „Wir haben die erste Halbzeit ähnlich wie gestern verpennt“, ärgerte sich TGH-Coach Niko Müller.

In der zweiten Hälfte machten die Heimfelder dann ungewollt deutlich, warum sie sich ohne Punktgewinn in die zweite Liga verabschieden müssen. Trotz ansehnlichen Offensivspiels und vielen Chancen reichte es nicht, um den Ball hinter die Linie zu befördern. Die gute Defensive des TGH wurde dabei von Constantin Dibbern im Tor unterstützt, der ein starkes Spiel machte. Trotz allem schaltete der HTHC einen Gang runter, konnte allerdings dennoch noch vier Treffer bejubeln. Am Ende stand deshalb ein deutlicher 14:2-Auswärtssieg für die Gäste.

Über diesen freute sich auch HTHC-Coach Christoph Bechmann: „Es ging heute um nichts mehr, das hat man schon gemerkt. Trotzdem haben wir es sehr gut umgesetzt und in sofern ist alles gut.“ Heimfelds Trainer Müller konnte der Leistung seines Teams besonders in der zweiten Hälfte ebenfalls einiges abgewinnen: „Wir haben uns heute gut verabschiedet. Sicher haben wir Einiges vorne liegen lassen und waren zwischendurch richtig gut auf der Höhe mit dem HTHC. Insgesamt muss man sagen, dass diese Saison mehr drin war.“

11.01.2019 · UHC Hamburg - Harvestehuder THC 11:6 (5:2)

Titelverteidiger UHC hat am Freitagabend seine Chancen auf ein Viertelfinal-Heimspiel am 19. Januar gewahrt. Die bereits nicht mehr im Play-off-Rennen befindlichen Gäste vom HTHC machten es den Hausherren aber nicht leicht. Zwar führten die UHCer kurz nach der Pause mit 7:2, mussten dann aber binnen vier Minuten die Treffer zum 7:5 hinnehmen. Danach nutzte der HTHC die Chancen aber nicht mehr konsequent, während der UHC mehrfach noch stark konterte und das Ergebnis wieder klarer gestalten konnte.

„Ich weiß nicht, wann wir jemals in solch einem Top-Spiel so viele Chancen hatten“, sagte HTHCs Trainer Christoph Bechmann nach der Partie. „Vorn haben wir aber sehr schlecht verwertet. Es ging uns darum, nochmal ein gutes Spiel abzuliefern und das ist uns auch absolut gelungen. Wenn man sieht, dass der UHC elf Tore macht, wir aber mit klarem Chancenplus nur sechs, dann ist klar, woran es gelegen hat.“
„Ich sehe es auch so, dass das Ergebnis nicht dem Chancenverhältnis und auch nicht der Qualität des HTHC-Spiels entspricht“, so UHCs Claas Henkel. „Wir haben einfach in den richtigen Momenten unsere Tore gemacht und – abgesehen von den Ecken, die wir ein wenig zu naiv bekommen – auch gut verteidigt. Der HTHC hat viel aus spitzem Winkel schießen müssen. In einer engen Partie waren heute das Spielglück und der -verlauf auf unserer Seite.“

Tatsächlich war es schon in der Anfangsphase der UHC, der seine Chancen deutlich besser nutzte und daher nach zehn Minuten 3:0 und nach 20 Minuten 5:1 führte. Zwar konnte Niclas Schippan noch vor der Pause auf drei Tore verkürzen, aber die mit drei und vier Toren besten UHC-Schützen Julius Schmid und Moritz Fürste erhöhten nach dem Seitenwechsel sogar auf 7:2. Dann hatte auch der HTHC endlich mal eine Phase, in der er seine Chancen besser verwertete. Und so stand es eine Viertelstunde vor Schluss nur noch 7:5.
Der UHC nahm dann eine Auszeit, um sich wieder stärker zu fokussieren, doch erst einmal hätte der HTHC weiter verkürzen können. Mehrere Chancen aus dem Spiel heraus und zwei Ecken – wo zuvor alle drei Ecken drin gewesen waren – führten nicht zum Erfolg, auch weil Tommy Alexander im UHC-Tor einen sehr guten Tag hatte. Stattdessen traf Tino Teschke sehenswert auf der anderen Seite und Julius Schmid erhöhte gar auf 9:5. Bechmann nahm dann seinen Keeper vom Platz, um mit sechs Feldspielern Druck aufzubauen, doch der UHC reagierte mit der gleichen Maßnahme. Mehr als Michael Körpers 6:9 war nicht drin. In der Schlussminute spielte Rabente aus dem eigenen Kreis jeweils Schmid und zwei Sekunden vor Ende Fürste brillant an, so dass der Score bis auf 11:6 anwuchs.

08.01.2019 · Hamburger Polo Club - Harvestehuder THC 11:10 (8:2)

Der Hamburger Polo Club bleibt weiter im Rennen um den zweiten Viertelfinalplatz in der Nord-Gruppe. Drei Spieltage vor Saisonende siegte das Team von Matthias Witthaus am Dienstagabend in der hockeyliga in einer hochklassigen und torreichen Partie gegen den Harvestehuder THC mit 11:10 (8:2). Dabei führten die Hausherren zwischenzeitlich schon mit sieben Toren, ließen es aber im Schlussdrittel nicht zuletzt durch einen lupenreinen „Quattrick“ von HTHC-Stürmer Daniel von Drachenfels noch einmal unnötig eng werden.

350 Zuschauer sahen in der ausverkauften Polo-Halle ein Topspiel der sehenswerteren Sorte. Und einen Gastgeber, der mit dem Anpfiff Vollgas gab. „Wir haben in einer sensationellen ersten Halbzeit den HTHC quasi an die Wand gespielt“, jubilierte Polo-Trainer Matthias Witthaus nach dem Schlusspfiff. Sein Team hatte sich förmlich in einen Rausch gespielt und führte kurz vor Ende des ersten Durchgangs mit 7:0. Zudem hielt Niklas Garst lange alles, was auf sein Tor kam. Nach 24. Minuten musste der Polo-Keeper erstmals hinter sich greifen, bis zur Pause sollte es 8:2 für die Hausherren stehen. „Vor der Pause hat der HTHC den Torwart rausgenommen, so kamen sie wieder etwas ran“, erinnerte sich Witthaus. „Eine absolute Katastrophe“, fasste HTHC-Co-Trainer Julian Gerschwitz den Auftritt seiner Herren vor der Pause passend zusammen. „Unterirdisch, was wir da gemacht haben. Mehr braucht man dann nicht zu sagen.“

Das Trainergespann Bechmann-Gerschwitz fand in der Pause aber wohl die richtige Ansprache, denn die Gäste kamen wie ausgewechselt aus der Kabine. Schnell verkürzte der HTHC auf 4:8 und kam durch Daniel von Drachenfels‘ vier Treffer in den Spielminuten 39 bis 46 sogar auf 8:9 heran. „Wir sind in dieser Phase tatsächlich gut zurück gekommen, aber als Polo dann noch mal zwei Tore schießt, was das dann zu viel. Wir haben defensiv die Fehler gemacht und hätten vorne auch noch ein-, zweimal mehr treffen können“, so Gerschwitz mit Blick auf die Eckenausbeute. Denn die Harvestehuder scheiterten insgesamt fünfmal mit ihren Strafecken, im zweiten Durchgang zweimal an Tomás Procházka als Feldspieler mit Torwartrechten Auf der anderen Seite hätte Polo aber schon früher die Chance gehabt, den Sack zuzumachen, aber Ricardo Garcia Nevado vergab beim Stand von 10:8 seinen zweiten Siebenmeter. Doch Polos Verteidigung stand geschlossen zusammen, ließ dann zwar doch noch die Tore neun und zehn zu, brach aber in den Schlussminuten nicht mehr ein: „Die Jungs haben zwar zwischenzeitlich den Mut verloren“, wusste Witthaus, „haben sich aber in der Schlussphase noch einmal aufgebäumt und den Sieg über die Zeit gerettet.“

Somit kommt es Mittwoch zum „kleinen Finale“ um den zweiten Nord-Play-off-Platz zwischen Titelverteidiger UHC (Zweiter, 18 Punkte) und dem Dritten Polo (16 Punkte).

06.01.2019 · Harvestehuder THC - Club an der Alster 7:9 (4:5)

Die Herren des Harvestehuder THC können die Teilnahme am DM-Viertelfinale so gut wie abhaken. Nach der 7:9-Niederlage (4:5) am Sonntag vor rund 500 Zuschauern gegen den Club an der Alster, hat das Team von Christoph Bechmann nur noch eine geringe Chance, Zweiter zu werden. Alster dagegen hat vorerst die Tabellenführung vom UHC zurückerobert. „Es war ein verdienter Sieg für Alster. Wir haben unsere Chancen einfach nicht gut genug genutzt. Dieses Spiel haben die Vorderleute verloren“, räumte Bechmann ein.

Lange Zeit war die Partie ausgeglichen. Ging Alster in Führung, gelang dem HTHC wenig später der Ausgleich oder der schnelle Anschlusstreffer. Als es zum Ende der ersten Halbzeit etwas hitziger wurde, sah erst Michael Körper die Grüne Karte und Sekunden später HTHC-Coach Christoph Bechmann Gelb. Noch vor der Pause musste dann auch Alster-Spieler Niklas Bruns mit Grün auf die Strafbank.

Im zweiten Durchgang zeigte sich erst einmal dasselbe Bild. Alster traf zum 6:4, der HTHC verkürzte erneut. Doch dann konnten sich die Gäste dank sehenswerter Treffer auf 9:5 absetzen. Bechmann reagierte und nahm gut 15 Minuten vor Ende seinen Torwart heraus und brachte einen zusätzlichen Feldspieler. Doch der HTHC vermochte es lange Zeit nicht, sich hochkarätige Chancen zu erarbeiten oder einige Kurze Ecken zu verwerten, obwohl Alster sich durch zu frühes Rauslaufen immer selbst um einen Verteidiger dezimierte. Erst am Ende trafen die Gastgeber noch zweimal zum 7:9-Endstand.

„Ich glaube, wir wollten das heute ein bisschen mehr. Und wir hatten eine überragende Eckenabwehr“, sagte Alster-Trainer Joachim Mahn nach dem rassigen Lokalderby, verwies aber mit Blick auf den Kampf ums Viertelfinale: „Es ist noch alles möglich.“

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