Die 1. Damen - News

14.04.2019 · Harvestehuder THC - Uhlenhorst Mülheim 2:2 (0:1)

Die Hockeydamen des Harvestehuder THC bleiben unter dem neuen Trainerteam weiter ungeschlagen. Am Sonntag erkämpften sich die Hamburgerinnen vor rund 60 Zuschauern in der hockeyliga gegen Uhlenhorst Mülheim nach einem 0:2-Rückstand noch ein 2:2 (0:1). „Wir waren zu ungefährlich, Mülheim dagegen effektiv“, sagte HTHC-Coach Paul Pongs. „Ein leistungsgerechtes Remis“, befand Gästetrainer Benjamin Hinte, „dieses Mal sind wir gut gestartet. Der HTHC hatte ein Plus an Ecken, aber wir haben diese Ecken gut verteidigt, unsere Torhüterin Terese Correia war sehr gut.“

Ein Abwehrfehler der Hausherrinnen leitete das frühe 1:0 der Gäste ein. „Wir haben insgesamt nicht so gut verteidigt“, stellte Pongs später fest. Das nutzte Maike Schaunig, die ein Solo zum 1:0 vollendete (9.). Dass es dabei bis zur Halbzeit blieb, lag auch an zwei vergebenen Kurzen Ecken des HTHC zu Beginn des zweiten Viertels.

Nach dem Seitenwechsel bemühte sich der HTHC, den Druck zu erhöhen, kam aber nur zu wenig aussichtsreichen Offensivaktionen. Eine aus Sicht der Hamburgerinnen umstrittene Entscheidung der Schiedsrichter ging dann dem 2:0 der Gäste voraus, die aus der eigenen Hälfte einen schnellen Angriff vortrugen. Maren Kiefer ließ im gegnerischen Schusskreis schließlich eine Gegenspielerin stehen und erzielte mit einem platzierten Schuss den zweiten Treffer für die Gäste (36.).

Ende des dritten Viertels wurde es erst einmal leerer auf dem Platz: Erst sah HTHC-Coach Tobias Hauke Gelb, dann mussten zwei weitere Spielerinnen der Gastgeberinnen und eine Mülheimer Spielerinnen das Feld aufgrund Grüner Karten verlassen. Rund elf Minuten vor dem Ende war die Partie dann auch für HTHC-Torfrau Rosa Krüger beendet. Sie wich allerdings einer elften Feldspielerin. In Überzahl entwickelte der HTHC deutlich mehr Druck und kam zu einigen Kurzen Ecken, die aber allesamt nicht verwertet werden konnten. Ein Solo von Marisa Martin Pelegrina über rechts führte dann zum 1:2-Anschluss durch Veronica Decsyova (54.), die dem hereingegebenen Ball die entscheidende Richtungsänderung gab. Die Stürmerin war kurz darauf dann auch beim Torschuss von Julia King noch mit dem Schläger am Ball und sorgte knapp fünf Minuten vor dem Ende für das umjubelte 2:2. Zwar agierte der HTHC dann noch mit elf Feldspielerinnen weiter, konnte aber keinen dritten Treffer mehr markieren. „Wir haben voll auf Sieg gespielt“, unterstrich Pongs im Hinblick auf die Entscheidung, sich nicht mit dem Remis zufriedengeben zu wollen.

13.04.2019 · Harvestehuder THC - TSV Mannheim 0:0 (0:0)

In einem umkämpften Erstliga-Match trennten sich der HTHC und der TSV Mannheim am Samstag mit 0:0. Für die Gastgeberinnen war es ein ärgerliches Remis, weil sie gerade in der zweiten Halbzeit das bessere und gefährlichere Team waren. Es fehlte allerdings die Durchschlagskraft im Kreis der Gäste, so dass das Fazit von Trainer Tobias Hauke auch entsprechend ausfiel: „Wenn man die Chancen und vier Ecken nicht verwertet, ist ein Sieg dann halt auch nicht verdient. Das ist schon etwas enttäuschend gegen ein Team, das schwächer war als wir – bei allem Respekt für den TSVMH, der es hier gut gemacht hat.“

Gäste-Coach Carsten-Felix Müller: „Ich kann heute tatsächlich nur das höchste Lob aussprechen, was von einem Trainer kommen kann: Das war eine unglaublich starke Mannschaftsleistung, bedenkt man, dass wir ohne sieben Stammkräfte antreten müssen und deshalb hier mit einer U18 plus Fanny Cihlar antreten.“
Neben der Langzeit-Fehlenden Tonja Fabig (Kreuzbandriss), musste der TSVMH auf vier Angeschlagene und zwei bei einer Hochzeit weilenden Stammspielerinnen antreten, und das in der aktuell enorm engen Situation im Abstiegskampf, wo nur das Torverhältnis die Kurpfälzerinnen auf Rang zehn vor den punktgleichen Zehlendorferinnen hielt. Die Defensivleistung litt auf jeden Fall nicht sonderlich unter dieser Situation. Mannheim stand gut und hielt die Harvestehuderinnen gut aus dem eigenen Kreis.
So sahen die Zuschauer eine zwar umkämpfte, aber relativ Höhepunkt arme erste Hälfte. Erst danach übernahm der HTHC mehr und mehr das Ruder, hatte mehr vom Spiel und konnte Chancen aus dem Feld heraus und vier Strafecken erarbeiten. Das alles jedoch ohne die richtige Effektivität und die Idee für einen tödlichen letzten Pass. So blieb es beim torlosen Remis am Vossberg.
„Wir haben damit immerhin einen Abstiegskandidaten auf sieben Punkte Abstand gehalten, bei noch vier ausstehenden Partien“, fasste Tobi Hauke zusammen. „Morgen gegen Mülheim wollen wir es aber wieder besser machen und den Dreier in Hamburg behalten!“

07.04.2019 · Rot-Weiss Köln - Harvestehuder THC 0:1 (0:0)

In einem engen Bundesligaspiel siegte am Sonntag der Harvestehuder THC bei RW Köln denkbar knapp mit 1:0. Das Tor des Tages gelang Rückkehrerin Anne Deupmann mit einer Direktabnahme kurz vor Ende des dritten Viertels. Während der HTHC durch das Sechs-Punkte-Wochenende nun sieben Zähler Vorsprung auf die Abstiegsränge herausgearbeitet hat, rutschte Köln durch die zwei Heim-Niederlagen auf Rang sieben ab.

Die Gäste traten in der Anfangsphase, bestärkt durch den Überraschungssieg am Samstag bei Tabellenführer Düsseldorfer HC, selbstbewusst auf und pressten druckvoll. Eine erste Großchance daraus wurde aber vergeben. Köln kam dann besser in die Partie, presste selbst gut und fuhr einige starke Konter gegen das Pressing der Hamburgerinnen. Aber auch das Team von Markus Lonnes konnte sich nicht belohnen.
Das zweite Viertel verlief ähnlich. Beide Teams versuchten, bei Ballbesitz des Gegners zu pressen und mit Kontern zum Erfolg zu kommen. Aber die Abwehrreihen standen auf beiden Seiten gut, und wenn es mal gefährlich wurde, waren da zwei gute Keeperinnen auf dem Posten. Nach der Pause war der HTHC einmal sehr effektiv. Eine Flanke fand Anne Deupmann im Kreis, die mit ihrer Direktabnahme Kölns Torfrau Julia Sonntag keine Abwehrchance ließ.
Köln musste im letzten Viertel nun kommen, musste mehr riskieren, um nicht ganz ohne Zähler aus dem Wochenende zu gehen. Doch die Harvestehuderinnen verteidigten geschickt und ließen kaum noch etwas anbrennen. Letztlich musste man sich bei Rot-Weiss vorwerfen, dass nicht einmal aus dem klaren Eckenplus etwas Zählbares herauskam.

HTHC-Trainer Tobias Hauke: „Das war ein wichtiges Wochenende mit den sechs Punkten, zumal ja auch der TSV Mannheim und die Wespen Punkte geholt haben. Wir wissen um die Qualität in der Mannschaft und glauben an sie. Nächstes Wochenende kommen jetzt noch einmal zwei ganz wichtige Spiele zuhause gegen TSV Mannheim und Mülheim. Dafür haben wir uns viel Selbstbewusstsein geholt. Heute, so finde ich, war es insgesamt ein verdienter Sieg, weil ich uns über drei Viertel als etwas besseres Team gesehen habe.“

06.04.2019 · Düsseldorfer HC - Harvestehuder THC 1:2 (1:2)

Aufatmen bei den Hockeydamen des Harvestehuder THC. Die Hamburgerinnen setzten sich ausgerechnet mit einem Sieg beim Spitzenreiter Düsseldorfer HC vorerst von den Abstiegsrängen ab. Mit 2:1 (2:1) gewann die Mannschaft am Samstag unter der Führung des Trainer-Duos Tobias Hauke und Paul Pongs vor 200 Zuschauern bei der Mannschaft von Coach Nico Sussenburger. „Kompliment an die Mädchen für die Leistung. In der ersten Halbzeit war es richtig gutes Hockey“, freute sich Pongs.

Das wollte DHC-Trainer Nico Sussenburger von seiner Mannschaft nicht behaupten: „Das war grottenschlecht“, fasste der Coach die ersten 30 Minuten zusammen, in denen seine Mannschaft erst dank eines Doppelpacks von Veronika Decsyova mit 0:2 in Rückstand lag und dann erst Deirdre Duke per Kurzer Ecke in der 24. Minute auf 1:2 verkürzen konnte.

Doch der Anschluss vor der Pause sollte nach dem Seitenwechsel nicht für den DHC reichen. Das lag aber auch am Harvestehuder THC, der aufopferungsvoll kämpfte und eine starke Defensivleistung zeigte. Das räumte auch Sussenburger ein, dessen Mannschaft in den zweiten 30 Minuten zwar den Druck deutlich erhöhte und spielerisch auch das bessere Team war. Nur die Kugel fand schlichtweg nicht den Weg in den Hamburger Kasten. „Wir haben das trotz unserer Feldüberlegenheit nicht auf die Reihe bekommen“, bilanzierte Sussenburger, der dabei auch auf die magere Ausbeute von nur einem Tor aus acht Kurzen Ecken verwies: „Was hilft eine bessere Statistik, wenn man das Spiel verliert?“

„Düsseldorf ist in der ersten Halbzeit nicht gut ins Spiel gekommen“, analysierte Pongs und führte weiter aus: „Es war aber klar, dass der DHC, je länger das Spiel läuft, besser wird und seine Möglichkeiten bekommt. Aber wir haben sehr gut verteidigt. Ich denke, dass der Erfolg aufgrund des Einsatzes sogar verdient ist.“