Die 1. Damen - News

31.03.2019 · Berliner HC - Harvestehuder THC 4:0 (1:0)

Die Damen des Harvestehuder THC kassierten zum Rückrundenauftakt in der hockeyliga am Sonntag eine empfindliche 0:4-Niederlage beim Berliner HC. Beide Teams gingen mit neuen Trainerteams in die Restsaison: Während die Hamburger Tobias Hauke und Tobias Lietz die Vorbereitung gut planen konnten, hatte das Berliner Gespann Floris Völkner/Moritz Ebeling mit einer kurzen Eingewöhnungsphase das Momentum offensichtlich auf seiner Seite. Nach dem 0:1-Pausenrückstand verpassten es die Hanseatinnen nämlich, sich in ihrer stärksten Phase in Viertel drei mit dem Ausgleich zu belohnen. Stattdessen nutzten die Berlinerinnen die sich nun bietenden Räume und konterten die Gäste von der Elbe im Schlussviertel aus.

Gerade einmal vor zwei Wochen hatte Floris Völkner das Traineramt von seinem Vorgänger Florian Keller übernommen und stellte dann auch fest, dass das deutliche 4:0 auf dem Papier nicht ganz den Spielverlauf widerspiegelte, „Natürlich sind wir über den Sieg, auch in der Höhe. Aber unser Spiel hatte Höhen und Tiefen mit ein, zwei brenzligen Phasen, wo uns der HTHC ordentlich unter Druck gesetzt hat und wir wiederum Glück hatten.“ Trotz eines leichten Chancenplus auf Berliner Seite blieb die Partie lange torlos. Erst kurz vor der Pause schaltete Pahila Arnold am schnellsten, als sie rechts in den Hamburger Schusskreis eingedrungen war und das 10 für den BHC erzielte (28.). Mit diesem Spielstand ging es auch in die Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel hatten die Harvestehuder Damen ihre stärkste Phase und ein Ausgleich, der in der Luft lag, hätte die Partie sicherlich noch einmal eng gemacht. „Wir verpassen es nach dem 0:1, das Tor zu machen“, analysierte HTHC-Coach Tobias Hauke die stärkste Phase seines Teams nach der Pause, sah seine Damen aber auch im ersten Durchgang schon mit gutem Zugriff auf das Spiel. „Wir haben viel Aufwand betrieben, uns aber nicht belohnt.“

So war der Doppelpack von Mieketine Hayn kurz nach Anpfiff des Schlussviertels zum Berliner 3:0 (47./49.) dann auch der klassische „Neckbreaker“. „Wir mussten im Schlussviertel aufs Risiko gehen, verlieren in den Schlussminuten aber den Kopf. Der BHC hat das clever gemacht und aus seinen Kontern die entscheidenden Tore gemacht“, so Hauke. Gleichzeitig konnten die Hamburgerinnen aber auch froh sein, dass der BHC fünf, sechs weitere Konter nicht konsequent zu Ende spielte. Hauke versuchte nach dem 0:2 noch einmal, mit einer elften Feldspielerin den Druck zu erhöhen, musste Torfrau Rosa Krüger nach dem schnellen dritten Gegentreffer aber bald wieder zurück auf dem Platz bringen. „Wir haben verdient verloren, weil wir in den entscheidenden Basics nicht gut genug waren. Passqualität und Ballannahme stimmten nicht. Zwar fällt das Ergebnis zu hoch aus, unsere Einstellung stimmt uns aber positiv gegen zwei schwere Gegner am kommenden Wochenende“, befand Hauke.

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