Die 1. Damen - News

19.01.2019 · HC Düsseldorfer HC- Harvestehuder THC 12:4 (5:2)

13.01.2019 · Bremer HC - Harvestehuder THC 5:9 (1:7)

Der HTHC hat sich am Sonntag mit einem klaren 9:5-Sieg beim Bremer HC auf die Playoffs eingestimmt. Dabei begannen die Gäste stark und probierten in der zweiten Hälfte einige taktische Varianten als Vorbereitung auf die Finalspiele aus. Wohl auch deshalb fiel das Ergebnis gegen die intensiv kämpfenden Bremerinnen nicht höher aus. Im Viertelfinale reist der HTHC nun zum West-Ersten Düsseldorf (genauer Termin steht noch nicht fest). Bremen stand schon vor der Partie als Absteiger in die Regionalliga Nord fest.

Zu Beginn der Partie überrannte der HTHC die Heimmannschaft regelrecht und führte nach vier Minuten bereits mit 3:0. Der BHC stabilisierte sich in der Folge aber zunehmend und kam besser ins Spiel. Trotzdem blieben die Gäste am Drücker und bauten ihren Vorsprung bis zur Pause auf einen beruhigenden 7:1-Halbzeitstand aus. „Der HTHC war sehr motiviert, weil ja noch die Gefahr bestand aus den Playoffs zu fliegen“, erklärte Bremens Coach Martin Schultze die stürmische Anfangsphase, fügte aber hinzu: „Wir sind danach besser reingekommen.“

Nach dem Wiederanpfiff blieben die Gäste zunächst weiter spielbestimmend und trafen in der 47. Spielminute durch Lisa Steyrer zum 9:2. Mit der beruhigenden Führung im Rücken, testete das Hamburger Trainergespann die Überzahlsituation im Angriff im Hinblick auf die kommenden Play-off-Spiele. Gegen defensiv gut sortierte Bremerinnen gelang dies aber eher mäßig und so trafen Paulina Liesenhoff (58.) und Emily Schoen (60.) zum 5:9-Endstand jeweils ins leere Tor.

„Wir haben eine gute erste Halbzeit souverän runtergespielt und dann etwas nachgelassen“, bilanzierte HTHC Co-Trainer Paul Pongs: „Am Ende ist der Sieg ungefährdet und wir konnten uns auf unsere sehr gute Torhüterin verlassen.“ Auch BHC-Coach Schultze wusste die Niederlage einzuschätzen: „Der HTHC hat am Ende nochmal das 6 gegen 5 geübt, da haben wir nochmal zwei einfache Tore gemacht. Trotzdem waren sie nicht unsere Kragenweite und wir sind froh, dass wir nach der Anfangsphase besser dagegengehalten haben und es nicht aus dem Ruder gelaufen ist.“

08.01.2019 · Klipper THC - Harvestehuder THC 1:10 (0:4)

Die Damen des Harvestehuder THC haben einen großen Schritt Richtung Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft gemacht. Mit dem 10:1 (4:0) beim Klipper THC holte die Mannschaft von Trainerin Birgit Borkamm drei wichtige Zähler im Kampf um den zweiten Viertelfinalplatz. Die Gäste waren von Beginn an präsenter und führten nach zehn Minuten bereits mit drei Toren. Klipper kam vor der Pause zwar noch mal besser in die Partie, den Ehrentreffer erzielten die Gastgeberinnen aber erst im zweiten Durchgang, als die Partie tatsächlich schon entschieden war. Am finalen Spieltag trifft der HTHC auf Schlusslicht Bremen und kann aus eigener Kraft den Play-off-Einzug klarmachen.

„Wir haben die ersten zehn Minuten verpennt“, erinnerte sich Klippers Co-Trainer Flemming Petersen, „da führt der HTHC schon 3:0.“ Die folgenden zwanzig Minuten konnten die Hausherrinnen die Partie zwar noch einmal ausgeglichener gestalten, allerdings ließen beide Teams in dieser Phase im Schusskreis den letzten Willen vermissen.

Nach dem Seitenwechsel baute der HTHC die Führung sukzessive aus. „Der Unterschied zwischen uns und dem HTHC ist“, analysierte Petersen, „dass der HTHC seine guten Aktionen hinten raus zu Ende bringt und wir nicht. Auch, weil uns da das Zutrauen in unsere Möglichkeiten fehlt.“ Nach einer guten Dreiviertelstunde kamen die Gastgeberinnen gegen eine an diesem Tag starke Rosa Krüger im HTHC-Tor zu ihrem Ehrentreffer, zu diesem Zeitpunkt führten die Gäste aber bereits mit acht Treffern und bauten die Führung bis zum Schlusspfiff noch auf 10:1 aus.

„Das 10:1 ist deutlich und völlig zu recht“, freute sich HTHCs Trainerin Birgit Borkamm und blickte noch einmal auf die vorangegangene 3:5-Niederlage gegen den UHC zurück: „Das war eine 180-Grad-Wendung im Vergleich zu Sonntag. Wir haben eine einfach starke Leistung gezeigt. An den ein zwei Schwächephasen müssen wir zwar noch arbeiten, aber das war diesmal ein ganz anderes Auftreten. Wir haben als Team funktioniert und eine sensationelle Leistung gebracht, da hat alles gepasst.“

06.01.2019 · Harvestehuder THC - UHC Hamburg 3:5 (1:3)

Die UHC-Damen haben sich am Sonntag mit dem 5:3 (3:1) bei Fast-schon-Viertelfinalist Harvestehuder THC zumindest etwas für die wenig zufriedenstellend verlaufende hockeyliga-Saison entschädigt. Das Team von Claas Henkel überzeugte vor allem vor der Pause und legte dort den Grundstein für den Sieg. Der HTHC bleibt trotz der Niederlage auf Rang zwei, zwei Punkte vor dem UHC, hat aber in der kommenden Woche das deutlich leichtere Restprogramm (Klipper, Bremen), als die „Uhlen“ (Bremen, Alster).

„Das war ein sehr schwaches Spiel von uns, wir sind schlecht reingekommen“, wurde HTHC-Co-Trainer Paul Pongs gerade mit Blick auf den Auftakt der Gastgeberinnen deutlich: „Wir haben nicht das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten.“ Zwar brachte Lisa Steyer den HTHC in Führung, Teresa Martin Pelegrina und Belén Iglesias Marcos drehten den Rückstand zur Pause aber in ein 3:1 für den UHC. „Wir sind erst im Laufe der zweiten Halbzeit ins Spiel gekommen“, so Pongs weiter, „das ist gegen einen Club wie den UHC aber zu spät.“ Dessen Coach Claas Henkel freute sich denn auch über den Auftritt seiner Damen vor der Pause: „Den Sieg haben wir uns wahrscheinlich in der ersten Halbzeit verdient. Das war mit die beste Saisonleistung.“

Kurz nach Wiederanpfiff dann eine Schrecksekunde für den UHC: Marie Mävers hatte bei einer Eckenabwehr den Ball ins Gesicht bekommen und schied verletzt. Zudem sollte sich in der Folge rächen, dass die Damen vom Wesselblek vor der Pause durch eine konsequentere Chancenverwertung nicht schon für eine frühere Vorentscheidung gesorgt hatten. So blieb der HTHC im zweiten Durchgang immer im Schlagweite, kam aber nie mehr ganz heran. „Nach der Pause war der HTHC deutlich überlegen“, befand auch Henkel, freute sich aber auch, dass sein Team in dieser Phase die Nerven behielt: „Wir waren eher dabei, das Spiel über die Runden zu schaukeln. Das ist uns gelungen. Und dass wir heute belohnt werden für unsere Bemühungen, freut mich sehr für die Mädels.“