Die 1. Damen - News

29.10.2017 · Harvestehuder THC - Berliner HC 3:0 (1:0)

Die Damen vom Harvestehuder THC haben sich am letzten Spieltag der Hinrunde den vierten Platz in der Feldhockey-Bundesliga gesichert. Nach dem 2:1-Erfolg vom Samstag gegen bis dahin unangefochtenen Tabellenführer Club an der Alster legte das Team von Trainer Tomasz Laskowski am Sonntag vor allerdings nur knapp 80 Zuschauern einen 3:0 (1:0)-Sieg gegen den Berliner HC nach. „Es war schwer, die Spannung nach der Partie gestern hochzuhalten. Aber wir wollten dieses Spiel heute unbedingt gewinnen. Vom Kopf war das schwerer als gestern”, räumte der HTHC-Trainer ein.

So lag es vor allem an Rosa Krüger, dass der HTHC im ersten Durchgang nicht mit 0:1 in Rückstand geraten war. Als Laura Saenger als letzte Spielerin den Ball an Hanna Schniewind verlor, wehrte Krüger mit dem linken Bein den anschließenden Schuss ab. Wenig später wäre auch die Torhüterin allerdings machtlos gewesen, als ihre Mitspielerin Jana Sprengel eine scharfe Hereingabe von links Richtung eigenes Tor ablenkte. Doch die Kugel flog knapp am linken Pfosten vorbei. Ein sehenswerter Konter des zu diesem Zeitpunkt in Unterzahl spielenden HTHC führte dann zum ersten Treffer der Partie. Franziska Hähner nutzte die Vorarbeit von Anabel Herzsprung auf der rechten Angriffseite zur Führung der Gastgeberinnen (27.).

Die Berlinerinnen, die nach dem 0:5 vom Vortag beim UHC Hamburg zeigen wollten, dass sie besser Hockey spielen können, erhöhten nach dem Seitenwechsel den Druck. Doch der HTHC erwies sich bei der Chancenauswertung effizienter. Nach einer schönen Eckenkombination brauchte Aylin Aufenacker den Ball nur ins leere Tor einschieben (39.). Vier Minuten danach sorgte Laura Saenger ebenfalls nach einer Kurzen Ecke für die Vorentscheidung. Gut zehn Minuten vor dem Ende nahm BHC-Coach Florian Keller Torhüterin Anna Kilian heraus und brachte eine elfte Feldspielerin. In der Folge erspielte sich sein Team einige Chancen und bekam mehrere Ecken zugesprochen. Doch entweder lief die HTHC-Abwehr den Ball ab oder Krüger verhinderte einen Treffer.

Dementsprechend enttäuscht zeigte sich Keller anschließend: „Wir waren heute in allen Statistiken vorn und die reifere Mannschaft. Aber der HTHC war abgezockter. Es war klar, dass, wer das 1:0 schießt, hier gewinnt.” Mit Blick auf die Hinrunde indes betonte der Trainer: „Die war grundsätzlich sehr gut. Das will ich mir durch die beiden letzten Spiele nicht kaputtmachen lassen.” Laskowski hob in seinem Fazit dagegen hervor, dass man einen Platz im Mittelfeld angepeilt habe. Nun liegt sein Team erst einmal auf Endrunden-Kurs.

28.10.2017 · Harvestehuder THC - Club an der Alster 2:1 (0:0)

Die Siegesserie der Damen vom Club an der Alster in der Feldhockey-Bundesliga ist gerissen. Nach zuvor acht Erfolgen in acht Spielen verlor das Team von Trainer Jens George am Samstag vor 200 Zuschauern beim HTHC Hamburg mit 1:2 (0:0). „Es war klar, dass das irgendwann mal passiert. Und so ein Schuss vor dem Bug kann ja auch gut sein“, sagte George auch mit Blick auf das Topspiel beim UHC am Sonntag. „Zudem sind wir trotz der Niederlage noch Erster.“ Zufrieden zeigte sich HTHC-Coach Tomasz Laskowski: „Die Mädchen haben sich endlich für die Arbeit in den vergangenen Monaten belohnt.“

Obwohl die erste Hälfte torlos geblieben war, hatten beide Teams gute Chancen. Die ersten guten Gelegenheiten hatten die Gäste, vor allem in Person von Lisa Altenburg, die aber zweimal an HTHC-Torfrau Rosa Krüger scheiterte. Auf der Gegenseite konnte Emma Nölting nach einem Steilpass von Anabel Herzsprung frei auf Helen Heitmann zulaufen, brachte die Kugel aber nicht an der Torhüterin vorbei. Kurz vor der Pause legte die Stürmerin dann im Schusskreis ein Solo hin und umspielte drei Gegenspielerinnen, nur um danach aus wenigen Metern Entfernung den Ball hoch über das Tor zu schlagen.

Wunderbar anzusehen war dafür das 1:0 für den HTHC im zweiten Durchgang nach einer Strafecke: Franzisca Hauke nahm den von Heitmann abgewehrten Ball volley und traf zur Führung. Ebenso sehenswert war die Entstehung der zweiten Ecke, die zum 2:0 führen sollte. Annelotte Ziehm lief mit dem Ball am Schläger rund 60 Meter übers Feld und hatte danach noch die Übersicht, den Ball einer Gegnerin an den Fuß zu spielen.

In der Schlussphase wurde es dann noch einmal spannend, nachdem Lynne Fröschle nach einer Ecke per Stecher zum 1:2 verkürzen konnte. George nahm seine Torhüterin vom Feld, doch trotz Überzahl wollte der Ausgleich nicht mehr gelingen. „Der HTHC war heute heißer als wir, das hat man gemerkt“, räumte George ein. Laskowski freute sich derweil auch darüber, „dass wir gegen so eine Mannschaft auch einmal mit 1:0 in Führung gegangen sind“.

22.10.2017 · UHC Hamburg - Harvestehuder THC 2:1 (1:0)

Die Damen von Meister UHC Hamburg halten mit dem 2:1 (1:0) am Sonntagnachmittag gegen Lokalrivale Harvestehuder THC Kontakt zur Spitze in der Feldhockey-Bundesliga. Der HTHC hingegen verpasste diesen trotz einer ordentlichen Leistung im Hamburger Derby vorerst.

„Das war ein sehr gutes Damen-Hockeyspiel, und daran hatten beide Teams absolut ihren Anteil“, lobte UHC-Trainer Claas Henkel. „Wir sind nach gestern natürlich glücklich über diesen Sieg, weil er uns hilft, unsere Position in der Tabelle zu halten. Es war gut zu sehen, dass wir in einem von uns gut geführten Spiel auch punkten können. Wir wissen aber auch, dass der HTHC heute eine ebenso gute Leistung gezeigt hat, und dass es auch anders hätte ausgehen können.“

„Ein bisschen bitter aus unserer Sicht, weil wir die Chance verpasst haben, oben ganz eng dabei zu bleiben. Ich denke“, so HTHC-Coach Tomasz Laskowski, „dass ein Remis durchaus auch gerecht gewesen wäre in diesem intensiven und sehr engen Spiel.“

Dabei hatte er ein eher zerfahrenes Spiel seines Teams im ersten Viertel gesehen. Der UHC hatte zunächst etwas mehr vom Spiel und ging durch eine argentinische Rückhand von Hannah Seifert ins lange Eck auch nicht unverdient in Führung (15.). „Da waren wir nicht so griffig, haben defensiv zu viele Zweikämpfe verloren“ hatte Laskowski beobachtet. Zu Beginn des zweiten Viertels war der HTHC deutlich besser im Spiel und drängte den UHC weit an den eigenen Kreis zurück, doch zunächst belohnten sich die Gäste dafür nicht. So bekam der UHC in der Folge wieder mehr Zugriff, legte aber ebenfalls keinen zweiten Treffer nach.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem beide Torhüterinnen mehrfach Gelegenheit bekamen, sich auszuzeichnen. Die Partie wogte hin und her, es gab viele Kreisszenen auf beiden Seiten. Im Schlussviertel war dann der Ausgleich das Resultat einer weiteren druckvollen Phase der HTHCerinnen. Nach einem Foulspiel im Kreis verwandelte Franzisca Hauke den fälligen Siebenmeter sicher (50.). Es blieb aber völlig offen. Beide spielten einen guten Aufbau, auch weil die Abwehrreihen nicht mehr so gut standhielten. Zwei Minuten vor Schluss die Chance für den HTHC, per Strafecke in Führung zu gehen, aber UHC-Schlussfrau hält gegen die eigentlich gut gespielte Variante „überragend“, wie Laskowski anerkannte. Der UHC entschied die Partie dann im Gegenzug, als nach einem Ballgewinn und einem Konter Belen Iglesias Marcos im Kreis frei gespielt wurde, zunächst an HTHC-Keeperin Rosa Krüger scheiterte, diese dann aber im Nachschuss doch noch für den Siegtreffer überwand (59.).

18.10.2017 · Damenderby vs. UHC Teil I

Unsere Damen haben dasselbe Restprogramm wie unsere Herren. Es erwarten uns drei Spiele, von denen zwei Derbys sind.

Den Start gegen den UHC machen unsere Damen am Sonntag, den 22.10.2017 um 15:30Uhr (Achtung: Anstoßzeit wurde geändert) am Wesselblek.

Beide Mannschaften trennt ein Punkt, wobei die Wellingsbütteler am Samstag noch ein Nachholspiel zu bestreiten haben. Die Mannschaft mit unseren Trainern Laskowski und Daubenbüchel möchte unbedingt punkten und weiter oben mitspielen.

Das packende Derby wird am Sonntagabend live übertragen.

https://www.youtube.com/user/UHCHamburgTV

15.10.2017 · Harvestehuder THC - TSV Mannheim 4:1 (1:0)

Die Damen vom Harvestehuder THC schnuppern wieder Tabellen-Oberluft: Mit ihrem 4:1-Heimsieg (1:0) über den TSV Mannheim haben sich die Hamburgerinnen am Samstag auf Platz fünf vorgekämpft. Währenddessen warten die Quadratestädterinnen weiter auf ihren ersten Sieg in dieser Saison und bleiben mit einem Punkt Tabellenschlusslicht.

„Die Ausgangslage war natürlich so, dass wir wussten: Der HTHC ist defensiv bärenstark, und wir werden nicht so viele Chancen haben. Hier kann ein Tor entscheidend sein“, schätzte TSV-Trainer Carsten-Felix Müller die Samstagspartie seiner Damen gegen die Hamburger Gastgeberinnen ein. Tatsächlich waren es am Ende vier Tore, die den Mannheimerinnen drei wichtige Punkte vermasselten – denn sie fielen auf Seite der Heimmannschaft. In der 16. Minute ging der HTHC durch einen Treffer von Anabel Herzsprung in Führung. „Wir sind erstmal defensiv gestartet, die Hamburger hatten in der ersten Halbzeit mehr Spielanteile. Der 1:0-Pausenstand hat das Spiel bis dahin gerecht wiedergegeben“, fasste Müller die ersten 30 Minuten zusammen.
Auch HTHC-Coach Tomasz Laskowski war mit der Leistung seiner Damen größtenteils zufrieden: „Wir haben sehr stark angefangen, leider ohne großen Torerfolg. Wir hätten noch viel früher mehr Tore machen können.“ Nach der Pause erhöhten die Gastgeberinnen dann durch eine Ecke von Annelotte Ziehm auf 2:0. Doch statt in der Erfolgsspur zu bleiben, verloren die Hamburgerinnen die Konzentration.

„Wir hatten geglaubt, wir hätten das Spiel unter Kontrolle. Aber nach der Halbzeit waren wir nicht mehr so fokussiert, fingen an zu wackeln. Gott sei Dank, hat unsere Torfrau heute bärenstark pariert und uns somit im Spiel gehalten“, sagte Tomasz Laskowski. Denn der TSV nutzte die schwache Phase der Hamburgerinnen – und griff an. Zahlreiche Ballgewinne und Torchancen führten dann zum verdienten 2:1 durch einen Konter von Tonja Fabig. Doch obwohl die Mannheimerinnen den Ausgleich anschließend häufig auf dem Schläger hatten, gelang ihnen das erwartete Unentschieden nicht mehr. Im Gegenteil: Der HTHC konnte durch einen Treffer von Anna Kolarova aus kurzer Distanz auf 3:1 erhöhen und markierte mit einer Schlussecke von Laura Saenger das 4:1-Endergebnis. Für etwas Aufruhr hatte in der letzten Spielphase die Kartenvergabe gesorgt: Der TSV musste wegen Meckerns von Seiten der Trainerbank die letzten fünf Minuten in Unterzahl spielen.

„Ich bin immer noch ein bisschen unglücklich darüber, dass wir die Gelbe Karte bekommen haben“, so Carsten-Felix Müller. „Heute wurden so viel Stock- und Körperfouls gespielt, die nicht geahndet wurden… Wir waren irgendwann so gefrustet. In unseren Augen kann man sich irgendwann nicht mehr alles angucken, ohne seine Meinung zu äußern. Das hat uns dann ein bisschen das Genick gebrochen.“
Aber auch HTHC-Coach Laskowski war, trotz des Sieges, alles andere als glücklich mit diesem Spiel. „In der ersten Halbzeit waren wir nicht effizient genug, in der zweiten Halbzeit war einfach der Wurm drin. Da haben wir sehr viele individuelle Fehler in der Ballannahme und der Verwertung des Balles gemacht. Damit haben wir den Gegner aufgeweckt und quasi eingeladen. Wir haben gegen den Tabellenletzten gespielt – da dürfen wir nicht so ins Schwimmen kommen.“

12.10.2017 · Damen vs. TSV Mannheim

Nach der unglücklichen und knappen Niederlage gegen den Mannheimer HC möchten unsere Damen nun den Sieg gegen dessen Nachbarn, das Bundesliga-Schlusslicht TSV Mannheim holen.
Trotz der Niederlage bleiben die Damen in Playoff-Reichweite. Mit einem Sieg gegen den TSV möchten sie  den Anschluss an die Spitzenplätze wahren.

Die Partie startet am Samstag, den 14.10.2017 um 15:00Uhr angepfiffen.

08.10.2017 · Mannheimer HC - Harvestehuder THC 1:0 (0:0)

Die Damen des Mannheimer HC bleiben Spitzenreiter Club an der Alster auf den Fersen. Am Sonntag gelang der Mannschaft von Trainer Philipp Stahr vor 120 Zuschauern ein 1:0 (0:0)-Sieg gegen den Harvestehuder THC aus Hamburg. Damit rückten die Gastgeberinnen vorläufig auf den zweiten Platz vor. Der HTHC rutschte dagegen vorerst aus den Playoff-Rängen. Kurios: Für die Gäste war es die zweite Niederlage der Saison – wieder mit 0:1, und wie schon gegen Rot-Weiss Köln war es ein Siebenmetertor, welcher die Partie entschied. „Ich denke, dass wir über die gesamte Spieldauer schon die stärkere Mannschaft waren”, fand allerdings Mannheims Co-Trainer Janick Thum.

Was den HTHC in der bisherigen Saison ausgezeichnet hat, war die starke Defensive. Gerade einmal vier Gegentreffer hatten die Gäste in zuvor sechs Partien hinnehmen müssen. Und auch die Mannheimerinnen mussten nunmehr als siebtes Team die Erfahrung machen, dass, wie Thum es ausdrückte, “der Weg sehr schwer ist, in deren Schusskreis zu kommen.”

So sahen die Zuschauer auch ein an Chancen armes Spiel. Was auch die Eckenstatistik belegte. Dreimal hatte der MHC die Gelegenheit, aus dieser Standardsituation heraus zum Torerfolg zu kommen. Der HTHC indes hatte nach 60 Minuten nur eine Strafecke zugesprochen bekommen. Das entscheidende Tor fiel dann in der 40. Minute. Nike Lorenz verwandelte einen Siebenmeter, die Kugel schlug auf der linken Seite halbhoch im Kasten vom HTHC ein. Die Gäste bemühten sich nach dem Rückstand, wenigstens noch zum Ausgleich zu kommen. Doch trotz einiger schneller Angriffe kam am Ende nichts Zählbares mehr für den HTHC dabei heraus.

05.10.2017 · Dem MHC dicht auf den Fersen

Ebenfalls zu Gast beim Mannheimer HC sind unsere 1. Damen. Nach sechs Spielen steht man mit 11 Punkten auf dem vierten Platz. Trotz der noch jungen Saison hat man bereits jetzt die Hälfte der Punkte aus der Vorsaison gesammelt.

Natürlich möchten die Mannschaft von Trainer Tomek Laskowski nicht mit leeren Händen zurückkehren und auf jeden Fall punkten.

Das Spiel wird vor dem Herrenspiel um 12:00Uhr angepfiffen.

01.10.2017 · Club Raffelberg - Harvestehuder THC 0:4 (0:2)

Durch einen Kantersieg beim Club Raffelberg bleiben die Damen des Harvestehuder THC weiterhin in Schlagweite zur Tabellenspitze. Beim 4:0 (2:0) profitierte das Team von Tomasz Laskowski aber auch vom Fehlen zweier Leistungsträgerinnen auf der Gegnerseite. Raffelberg konnte den Hamburgerinnen vor allem im ersten Viertel auf Augenhöhe begegnen, ließ aber gerade in den Schusskreisszenen die nötige Abgeklärtheit vermissen. Mit der Niederlage orientieren sich die Hausherrinnen damit weiter Richtung Tabellenkeller, während der HTHC mit einem Spiel mehr auf dem Konto am Düsseldorfer HC vorbei auf Platz vier zieht.

Nicht so klar wie auf Papier sah Raffelbergs Trainerin Susanne Wollschläger die Niederlage nach dem Schlusspfiff: „Wir haben gut angefangen, aber aus unseren Chancen keine Tore gemacht. Trotz vieler Kreisszenen sind wir da nicht konsequent genug. Daran müssen wir arbeiten, um mehr Torgefahr auszustrahlen.“ Tatsächlich sahen rund 200 Zuschauer eine lange Zeit offene Partie, was zum anderen aber auch daran lag, dass sich die Gäste lange Zeit schwer taten: „Mit dem Ergebnis und den drei Punkten bin ich zwar zufrieden“; hielt dann auch HTHC-Coach Tomasz Laskowski fest, „aber nicht mit der Entwicklung und dem eigenen Spiel. Zu viele Fehlpässe und vor dem Kreis haben wir zu wenig Gefahr produziert. Nur zwei Feldtore sind zu wenig, wir müssen aus dem Spiel heraus mehr Tore schießen. Das fehlt uns noch zu den großen Teams.“ Daher wirkte das 1:0 nach 21 Minuten dann auch wie ein Befreiungsschlag für das Laskowski-Team: Die Hanseatinnen hatten einmal mehr den Ball im Mittelfeld erobert, Marta Laginja gelangte nach schnelle Doppelpass mit Annelotte Ziehm in den Raffelberger Schusskreis und vollendete zur nun nicht mehr ganz unverdienten Hamburger Führung. Die Gäste konnten nun etwas befreiter aufspielen, den Hausherrinnen war anzumerken, dass mit Laura Helmrich und Lucie Hiepen zwei wichtige Spielerinnen fehlten, deren Abwesenheit der Club über die komplette Distanz nicht kompensieren konnte. Mit zwei verwandelten Ecken kurz vor und kurz nach der Pause (28./34.) ließ Laura Saenger den Hamburger Vorsprung komfortabel anwachsen, den Schlusspunkt zum 4:0 aus Gästesicht in einer nunmehr einseitigen Partie setzte Kateřina Laciná sechs Minuten vor dem Ende.