Die 1. Damen - News

21.05.2017 · Club an der Alster - Harvestehuder THC 3:3 (2:1)

Die Damen des Club an der Alster haben trotz eines Unentschieden im Derby gegen den Harvestehuder THC am Ende sicher das Final Four am kommenden Wochenende in Mannheim erreicht, weil parallel Verfolger Düsseldorf ebenfalls nicht gewinnen konnte. So genügte den Hamburgerinnen ein 3:3 (2:1), um den vierten Platz im Gesamtklassement zu verteidigen. Im Playoff-Halbfinale trifft man nun auf Liga-Meister und Endrunden-Gastgeber Mannheimer HC.

Natürlich sind wir froh, auch wenn wir das Spiel natürlich gern gewonnen hätten. Aber wirklich gezittert haben wir am Ende nicht, weil wir ja über das Ergebnis in Düsseldorf informiert waren“, sagte Alsters Trainer Jens George nach dem Abpfiff. „Wir waren insgesamt aber nicht zwingend genug und haben gesehen, woran wir diese Woche noch arbeiten müssen. Insgesamt können wir mit dem Remis aber zufrieden sein.“

Harvestehudes Co-Trainer Max Daubenbüchel hatte es ähnlich gesehen: „Kämpferisch haben wir uns heute gut verkauft, auch wenn wir einen recht trägen Start hatten und Alster natürlich insgesamt etwas griffiger war. Aber am Ende sind wir auch nicht unzufrieden mit dem Unentschieden zum Saisonabschluss.“

Alster musste in diesem Spiel die Initiative ergreifen, und das tat es auch. Die Gastgeberinnen ließen den Ball gut laufen, während der HTHC geschickt im Halbfeld verteidigte, dabei immer mal wieder mit einem Konter durchbrach und so für Gefahr sorgte. „Wir waren in diesen Situationen oft zu nachlässig in den Zweikämpfen“, hatte George beobachtet. Dennoch ging sein Team nach einem Angriff über die Hundekurve, den Valerie Boeckel im zweiten nachfassen verwertete, in Führung gegangen (10.). Doch mit einem sehenswerten Eckenschlenzer genau in den Winkel glich Laura Saenger die Partie sieben Minuten später wieder aus. Alster hätte zur Pause durchaus auch höher führen können, aber lediglich Hanna Granitzki konnte noch einmal per Strafecke nachlegen (24.).

Nach dem Seitenwechsel bot sich das gleiche Bild. Der Club an der Alster hatte mehr vom Spiel, während der HTHC sich darauf beschränkte, aus der guten Abwehrarbeit heraus Nadelstiche zu setzen. Katharina Hentschel erzielte bereits kurz nach Wiederanpfiff das eigentlich beruhigende 3:1 für Alster (39.), das danach in vielen Belangen allerdings um ein paar Prozent nachließ, einige Unkonzentriertheiten zeigte und nicht mehr so konsequent nach vorn spielte. Nach einer kurzen Pause, um den Rasen noch einmal zu wässern, kam der HTHC besser rein und dank eines durchaus umstrittenen Siebenmeters, den Laura Saenger verwandelte, noch einmal zurück ins Spiel (60.). Harvestehude fing den Ball direkt nach dem Anstoß gleich ab und lief einen Konter, den Zoe Wilson keine 30 Sekunden nach dem 2:3 sogar zum Ausgleich nutzte (61.). Danach passierte nicht mehr viel außer ein wenig Mittelfeld-Geplänkel und einer Ecke für Alster, die nichts einbrachte. Doch das Unentschieden genügte den Alster-Damen ja auch.

19.05.2017 · Derbytime vs. Alster Hamburg

Unsere 1. Damen sind am Sonntag ebenfalls zu Gast beim Club an der Alster.

Nach einer insgesamt ziemlich erfolglosen Rückrunde würde man sich über den dritten Sieg in Folge zum Saisonabschluss freuen.

„Es ist schade, dass wir vor allem gegen die Teams im Mittelfeld so viele Punkte haben liegen lassen. Da war sicher mehr drin“, resümiert Trainer Tomasz Laskowski. „Aber wir wollen die Saison gut abschließen und den Schwung mitnehmen.“ Dass mit Winkler, Ziehm und Dechant wieder drei Spielerinnen fehlen, „tut jetzt aber nicht mehr ganz so weh“, gibt der Coach zu.

Sonntag, 21.05.2017 - 11:30Uhr - Am Pfeilshof

 

14.05.2017 · Harvestehuder THC - Berliner HC 3:2 (1:1)

Lange Zeit haben die Damen vom Harvestehuder THC auf einen Sieg in der Rückrunde der Feldhockey-Bundesliga warten müssen, nun gab es gleich zwei Stück in Folge. Dem 5:0 vom Samstag gegen TuS Lichterfelde folgte am Sonntag vor rund 70 Zuschauern ein 3:2 (1:1) gegen den Berliner HC. „Ich denke, es war ein verdienter Sieg”, sagte HTHC-Trainer Tomasz Laskowski nach der Partie. Sein Team zog dank des Sieges in der Tabelle am BHC vorbei und verbesserte sich auf den neunten Platz.

Dabei gelang es den Gastgeberinnen, zweimal einen Rückstand zu egalisieren. Dem sehenswerten 1:1-Auslgeich von Emma Nolting in der 25. Minute folgten im zweiten Durchgang zwei Kontertore. Herausragend hier das 2:2 von Anne Deupmann, die quasi von der Schusskreisgrenze mit einem platzierten Schuss ins lange Eck erfolgreich war. Kurz darauf gelang Zoe Wilson der schließlich entscheidende Treffer zum 3:2. Die Gäste nahmen 2:30 Minuten vor dem Ende ihre Torhüterin heraus, konnten den HTHC trotz einer elften Feldspielerin aber nicht mehr groß in Bedrängnis bringen.

„Es war ein sehr intensives Spiel aufgrund der Wärme – ein Kampfsieg. Man hat am Ende gemerkt, dass die Mädels zwei Spiele in den Beinen hatten”, sagte Laskowski. Am kommenden Sonntag soll nun der dritte Sieg in Serie folgen, wenn man beim Club an der Alster antritt. Es dürfte demnach auch zum Abschluss der Saison noch einmal richtig zur Sache gehen, zumal für die Mannschaft von Trainer Jens George noch die Endrundenteilnahme auf dem Spiel steht.

13.05.2017 · Harvestehuder THC - TuS Lichterfelde 5:0 (2:0)

Große Freude und Erleichterung bei den Damen vom HTHC Hamburg. Mit ihrem ersten Sieg in der Rückrunde hat das Team von Trainer Tomasz Laskowski den Verbleib in der Feldhockey-Bundesliga perfekt gemacht. Nach dem 5:0-Erfolg (2:0) am Samstag vor rund 50 Zuschauern gegen den bereits als Absteiger feststehenden TuS Lichterfelde sagte Laskowski: „Ein Riesenkompliment an meine Spielerinnen heute, wir sind durch.” Allerdings betonte der Coach auch: „Ich habe nie daran gezweifelt und nie über einen Abstieg gesprochen.”

Nach kurzer Anlaufphase kam der HTHC bereits in der dritten Minute zur ersten von insgesamt sechs Strafecken, versäumte es aber, das frühe 1:0 zu erzielen. In der Folge aber dominierten die Gastgeberinnen die Partie über weite Strecken, ohne dabei aber zu richtig zwingenden Torchancen zu kommen. Erst in der 15. Minute war der Bann gebrochen. Nach einem Angriff über links bekam Ellen Rickert die Kugel und schoss diese aus spitzem Winkel in den TuSLi-Kasten.
Die verdiente Führung indes schien den HTHC dazu zu veranlassen, erst einmal etwas zu verschnaufen. Die Gäste bekamen mehr Spielanteile, ohne aber wirklich gefährlich zu werden. In der Schlussphase wurde der HTHC dann wieder stärker und mit der zweiten Ecke belohnt. Die schön ausgeführte Variante – Fenja Poppe hatte auf die freistehende Laura Saenger gepasst, statt selbst zu schießen – führte zum 2:0.
Gut drei Minuten nach dem Seitenwechsel beseitigte der HTHC dann alle Zweifel. Franziska Hähner lief auf der linken Seite in den TuSLi-Schusskreis, tunnelte die Torhüterin, und Emma Nölting brauchte nur noch ihren Schläger hinzuhalten.
Danach gab‘s es bis Mitte der zweiten Halbzeit quasi Chancen im Minutentakt. Und so war das 4:0 auch keine Überraschung. Bemerkenswert an diesem Treffer indes war, dass er der erst 16 Jahre alten Aylin Aufenacker gelang, die sich über ihr erstes Tor in der Bundesliga freuen durfte. Den Schlusspunkt setzte Laura Saenger mit einem strammen Schuss in den Winkel nach einer Ecke.
„Ich habe versucht, die Mädels nach dem 5:0 noch etwas zu pushen, aber die Luft war raus. Wir haben das Ergebnis nur noch verwaltet”, sagte Laskowski, der von seinem Team nun auch Siege in den beiden abschließenden Spielen fordert. „Damit wollen wir die Saison, die nicht gut für uns war, noch einigermaßen retten.”

07.05.2017 · Münchner SC - Harvestehuder THC 2:1 (0:1)

Die Damen des Harvestehuder THC kehrten am Sonntag mit einer 1:2-Niederlage (1:0) vom Münchner SC wieder. Das Team von Tomasz Laskowski konnte zwar stärker in beide Halbzeiten starten und ging gleich zu Beginn verdient in Führung, gab aber in der Folge immer mehr Spielanteile an den MSC ab. Die Gastgeberinnen konnten den Siegtreffer allerdings erst wenige Sekunden von Schluss der Partie erzielen. Mit dem Sieg setzen sich die Münchnerinnen in der Tabellenmitte fest, die Hamburgerinnen bleiben weiter vier Punkte vor den Abstiegsrängen.

Die Gäste vom Harvestehuder THC kamen besser in die Partie und bestimmten die Anfangsviertelstunde. Emma Nolting belohnte die Hamburgerinnen mit dem frühen Führungstreffer (6.): Über rechts drang der HTHC in den Münchner Schusskreis und die 21-jährige Stürmerin konnte aus kurzer Distanz vollenden. „Wir haben sehr stark begonnen und gehen verdient in Führung“, war dann auch der HTHC-Trainer Tomasz Laskowski mit der Anfangsphase seiner Mädels sehr zufrieden, musste dann aber erkennen: „Der MSC hat sich gut gefangen, ist wieder ins Spiel reingekommen und wir haben in dieser Phase nicht gut verteidigt. Wir konnten da froh sein, dass wir das 1:0 zur Halbzeit mitgenommen haben.“ Denn obwohl der MSC im Laufe der Halbzeit immer mehr Spielkontrolle übernahm, schlugen die Bayern bis zum Pausenpfiff wenig Kapital daraus.

Ein ähnliches Bild nach der Pause: Hamburg hatte etwas umgestellt und startete nun mutiger und offener in den zweiten Durchgang. „Wir waren am 2:0 dran, hatten drei Ecken in Folge sowie zwei gute Kontermöglichkeiten und gegen den Spielverlauf bekommen wir dann das 1:1“, musste Laskowski dann feststellen. Scheinbar kamen die Münchnerinnen besser mit dem Dauerregen zurecht, der das Tempo aus dem Spiel nahm. Der MSC konnte sich immer mehr aus seiner Unkonzentriertheit lösen und kam so zum in dieser Phase nicht unbedingt selbstverständlichen Ausgleich durch Elisabeth Kirschbaum (53.).
Die Hausherrinnen investierten nun mehr die Partie und erwischten die Gäste in der Schlussminute eiskalt: Einen Freischlag am Kreis führte der MSC schnell aus, der HTHC stellte sich nicht schnell genug und die Münchnerin Anissa Korth konnte über links in den Kreis einziehen und eiskalt zum 2:1 ins lange Eck vollenden. Das Schiedsrichtergespann ließ dann auch nicht mehr anpfeifen, der Münchner SC durfte einen späten Sieg bejubeln.

01.05.2017 · Harvestehuder THC - UHC Hamburg 1:2 (1:0)

Die Damen des UHC Hamburg haben ihren Platz in der Spitzengruppe der Feldhockey-Bundesliga festigen können. Am Mai-Feiertag kam die Mannschaft von Trainer Claas Henkel beim Lokalrivalen Harvestehuder THC vor rund 250 Zuschauern zu einem 2:1 (0:1)-Erfolg. „Es war ein enges Ding. Der HTHC hat das super gemacht” betonte Henkel nach der spannenden Partie, in der erst kurz vor Schluss der entscheidende Treffer fiel. Eileen Hoffmann war nach einer Kurzen Ecke im zweiten Nachschuss erfolgreich.

Die Situation, die zu der Ecke geführt hatte, war aus Sicht von HTHC-Coach Tomasz Laskowski allerdings umstritten. „Es war ein Foul von Aylin Aufenacker. Und auch die Grüne Karte war okay. Aber die Ecke nicht, denn das Foul war vor der Viertellinie”, ärgerte sich Laskowski. Kurz darauf sah Franziska Klein dann wegen Meckerns Gelb, so dass die Gastgeberinnen in der Endphase in Unterzahl agieren mussten. Allerdings hatte der HTHC zuvor eine Reihe von Chancen vergeben. Schon in der dritten Minute konnte UHCs Katharina Otte im Schusskreis Annelotte Ziehm gerade noch den Ball wegspitzeln und damit eine gefährliche Situation unterbinden. Später war UHC-Torhüterin Yvonne Frank binnen Sekunden mehrfach zur Stelle und verhinderte die HTHC-Führung. Die Gäste, welche die erste Hälfte weitgehend dominierten, hatten ihre beste Chance dagegen aus dem Spiel heraus in der 13. Minute, doch eine Hereingabe von Jana Teschke lenkte Eileen Hoffmann am Tor vorbei. Erst in den letzten fünf Minuten vor der Pause konnte der HTHC wieder einige Erfolg versprechende Offensivaktionen starten, von denen eine zu ersten Kurzen Ecke für die Gastgeberinnen führte. Zwar misslang die Annahme, doch Fenja Poppe schaffte es dennoch, aufs Tor zu schießen. Zwar konnte Frank den Ball mit dem Fuß abwehren, allerdings nur in Richtung der einschussbereiten Klein, die sich die Chance nicht entgehen ließ.

In der 40. Minute hatte dann Franziska Hähner das 2:0 auf dem Schläger, als sie allein auf Yvonne Frank zulief, die Torhüterin aber nicht überwinden konnte. Wenig später war es dann Kira-Marie Wimbert-Brauns, die nur noch Frank vor sich hatte und sich für einen Querpass entschied, der jedoch keine Mitspielerin erreichte. „Wir haben zwei gute Konterchancen nicht genutzt, da fehlte uns die Effizienz”, stellte Laskowski fest. So kam es, wie es kommen musste: Marie Mävers kam auf der rechten Seite des HTHC-Schusskreises freistehend an den Ball, passte diesen quer, und Marleen Müller hatte keine Mühe, den Ausgleich zu erzielen. Ein Ergebnis, mit dem man beim HTHC zufrieden gewesen wäre, doch am Ende sollte es dann nicht einmal für einen Punkt reichen.