Die 1. Damen - News

29.05.2016 · Zum letzten Mal in dieser Feldsaison: Unsere 1. Damen am Voßberg gegen den UHC

Harvestehuder THC - Uhlenhorster HC

Sonntag, 29. Mai 2016, 14:00 Uhr

Wir seh‘n uns am Voßberg

Unterstützt unsere Damen bei ihrem letzten Derby gegen den UHC!

29.05.2016 · Harvestehuder THC - UHC Hamburg 0:7 (0:4)

Das Hamburger Derby zwischen dem Harvestehuder THC und dem seit Samstag für die Endrunde qualifizierten UHC Hamburg geriet zum Abschluss der Hauptrunde zu einer überdeutlichen Angelegenheit zu Gunsten der favorisierten Gäste, die nach dem 7:0 (4:0) mit einem positiven Gefühl zum Final Four nach Mannheim (4./5. Juni) reisen.
„Das war heute eine desolate Leistung von uns“, ärgerte sich HTHC-Trainer Tomasz Laskowski. „Wir haben kaum Gegenwehr gezeigt, hatten die Partie gefühlt schon vor dem Anpfiff abgehakt. Das ist natürlich schade, denn es war absolut nicht notwendig, eine tolle Saison mit so einer Leistung abzuschließen.“

Auf der anderen Seite zeigte sich Claas Henkel natürlich deutlich zufriedener: „Das war eine sehr konzentrierte Leistung vom Anfang bis zum Ende. Das gibt uns ein gutes Gefühl für die Endrunde“, sagte der UHC-Coach. „Wir haben technisch sehr sauber gespielt, gut verteidigt, gut aufgebaut, gut gekontert. Da hat sehr viel gepasst heute.“

Die Zuschauer sahen von Beginn an eine sehr einseitige Partie. Der UHC zeigte klar, warum er sich erneut für die Endrunde qualifiziert hat, auch wenn es nicht gerade viel Gegenwehr von den Gastgeberinnen gab. Gefühlt wurde es sogar noch etwas leichter für den UHC, nachdem er erstmal mit 2:0 in Führung lag, denn schon da schien sich der HTHC irgendwie mit der drohenden Niederlage abgefunden zu haben. Vor allem Marie Mävers machte im ersten Durchgang nachhaltig auf sich aufmerksam, markierte einen Hattrick, der nur durch das 3:0 von Charlotte Stapenhorst (32.) unterbrochen wurde.

Auch im zweiten Durchgang sahen die Zuschauer eine Partie, die vor allem in eine Richtung lief – nämlich in die des HTHC-Tores. Der UHC hätte das Ergebnis durchaus auch noch höher gestalten können. Jedenfalls gab es noch einige Chancen mehr als diese, die zu den Treffern von Katharina Otte per Siebenmeter (54.), Nina Notman (65.) und erneut Charlotte Stapenhorst in der Schlussminute.

08.05.2016 · Harvestehuder THC - Club an der Alster 2:3 (0:1)

Die Damen des Club an der Alster halten nach dem 3:2 (1:0)-Sieg im hockeyliga-Lokalderby am Sonntag beim Harvestehuder THC weiter die Tür zum Final Four offen. Die Gäste waren über weite Strecken der Partie die gefährlichere Mannschaft, verpassten es aber, bereits im ersten Durchgang für eine Entscheidung zu sorgen und machten es in den Schlussminuten durch eigene Fehler noch einmal spannend. Mit dem Sieg bleibt der Kampf um die letzten Playoff-Plätze weiter spannend.

„Alster war heute eine Spur besser. Wir konnten unser Spiel nicht so gut wie gestern entfalten“, stellte HTHC-Trainer Tomasz Laskowski nach dem Ende des Spiels fest. „Im eigenen Spielaufbau haben wir zu viele Fehler gemacht und hatten dadurch zu wenig Ballbesitz. Dieser fehlende konstruktive Spielaufbau hat uns sehr viel Kraft gekostet, im Ballbesitz konnten wir keine gefährlichen Schusskreisakzente setzen. Da hat dann aufgrund der Müdigkeit die letzte Konsequenz gefehlt. Alster hat verdient gewonnen und war auch den Tick besser, das muss man ehrlich sagen.“ Bereits in der Anfangsphase der Partie sahen die rund 200 Zuschauer, dass es bei Alster noch um die Playoff-Teilnahme ging, während bei den Gastgeberinnen die Luft raus war. Das Team von Alster-Coach Jens George ließ aber über eine Viertelstunde auf den ersten Torerfolg warten: Nach einem in der eigenen Defensive abgefangenen Ball hatte Mareike Küfer nach schnellem Konter im HTHC-Kreis das Auge für die nachgerückte und besser postierte Sabine Knüpfer, legte nach links ab und die 23-jährige Sturmpartnerin konnte die Kugel ins leere Tor bringen (18.) – 1:0, gleichzeitig der Halbzeitstand.

Nach dem Seitenwechsel belohnten sich die Gäste endlich auch konsequenter für ihre Offensivbemühungen, ließen ihren Trainer aber in der Schlussphase noch einmal verzweifeln: „Wir haben das Spiel 67 Minuten im Griff – mit den besseren und deutlicheren Torchancen“, freute sich George, musste im Anschluss aber ein paar Defizite eingestehen: „Im Abschluss waren wir aber einfach zu aufgeregt. In den letzten drei Minuten passieren uns selber dumme Fehler. Da sind wir noch zu grün hinter den Ohren und machen es unnötig spannend. Aber daraus kann man natürlich auch etwas für die nächsten Spiele mitnehmen. Im Großen und Ganzen geht der Sieg aber in Ordnung.“ Den Grundstein für den Erfolgt legte dann Mieketine Hayn, die rund 20 Minuten nach Wiederanpfiff die Alster-Führung auf 2:0 ausbaute (54.) und zwei Minuten später im gegnerischen Viertel nachsetzte und aus der Hundekurve heraus für Janina Casanova Sole das 3:0 auflegte. Doch die deutliche Führung brachte eher die Gastgeberinnen wieder zurück ins Spiel: In einer sehenswerten Einzelaktion setzte sich Mareike Winkler gegen die komplette Alster-Verteidigung durch und markierte den 1:3-Anschluss. Laura Saengers erfolgreiche Strafecke anderthalb Minuten vor dem Ende kam dann aber zu spät, um die Partie noch einmal offen zu gestalten. Nach 70 Minuten blieb es also beim 3:2 für die Gästemannschaft vom Club an der Alster.

07.05.2016 · Zwei Derbys an diesem Wochenende!

Harvestehuder THC - Großflottbeker THGC

Samstag, 7. Mai 2016, 16:3 0 Uhr, am Voßberg

Harvestehuder THC - Club an der Alster

Sonntag, 8. Mai 2016, 14:00 Uhr, am Voßberg

Unterstützt unsere Damen bei ihren Derbys und kommt an den Voßberg!

07.05.2016 · Harvestehuder THC - Großflottbeker THGC 4:1 (2:1)

Die Damen des Harvestehuder THC haben am Samstag ihre 19. Saisonpartie in der hockeyliga mit 4:1 (2:1) gegen den Großflottbeker THGC gewonnen. Die Gäste starteten stark und konnten die Hausherrinnen mit dem Führungstreffer überraschen. Allerdings verpasste es das Team von Michael Behrmann, ein zweites Tor nachzulegen, während der HTHC nun besser ins Spiel fand. Der zweite Durchgang gehörte klar dem Heimteam, das nun mit 25 Punkten weiter auch Platz Acht weilt, während Flottbek trotz der Niederlage mit dem Thema Abstieg nichts mehr zu tun hat.

„Aus meiner Sicht war das heute das bisher bestes Spiel im neuen Jahr“, zeigte sich Flottbek-Trainer Michael Behrmann auch trotz der Niederlage am Ende zufrieden mit dem Auftreten seiner Mannschaft und hatte auch eine Erklärung für den Einbruch nach der Pause parat: „In der ersten Halbzeit fand ich uns richtig gut, da hatten wir vier, fünf gute Chancen und hätten auch mit 2:0 in Führung gehen können. Dann haben sich zwei Spielerinnen verletzt, da wurde es eng für uns mit der Luft.“ Tatsächlich gehörte die Anfangsphase Flottbek, Julia-Marie Brüning schloss einen schnellen Rechtsangriff über drei Station zur Gästeführung ab (10.). Doch Flottbek nutze weitere sich bietende Möglichkeiten nicht und je länger die Partie lief, desto stärker wurden die Hausherrinnen. Keine fünf Minuten nach dem 0:1 fälschte Franziska Hähner eine Flanke von halbrechts zum Ausgleich in die Flottbeker Maschen. Kurz darauf markierte Laura Saenger per Strafecke sogar die 2:1-Führung für den HTHC (22.).
In der zweiten Halbzeit spielten die Harvestehuderinnen ihre komplette Dominanz aus: Während Flottbek nach der Pause nur zu einem richtigen Torschuss kam, baute der HTHC seine Führung sukzessive aus: Erneut Saenger spielte einen harten Freischlag auf Höhe der Viertellinie in den Schusskreis, mit einem sehenswerten Rückhandstecher markierte Paula von Petersdorff das 3:1. Dann war es wieder Sänger, die zwölf Minuten vor dem Ende vom Siebenmeterpunkt den 4:1-Endstand herstellte.
HTHC-Coach Tomasz Laskowski war dann nach dem Schlusspfiff auch zu recht zufrieden mit dem Sieg zum Auftakt des Doppelspieltags: „Die Marschroute passt momentan für uns: Wir haben den Schwung aus dem DHC-Spiel mitgenommen und uns vorgenommen, an diesem Wochenende sechs Punkte zu holen. Dafür haben wir heute den ersten Schritt gemacht. Jetzt freuen wir uns auf Alster morgen!“

01.05.2016 · Harvestehuder THC - Düsseldorfer HC 2:1 (0:1)

Dem Harvestehuder THC ist in der Hockey-Bundesliga der Damen eine echte Überraschung gelungen. Das Team von Trainer Tomasz Laskowski hat am Sonntagnachmittag Liga-Primus Düsseldorfer HC mit 2:1 (0:1) besiegt und den Tabellenführer damit von der Spitze geschossen, die nun der Münchner SC übernimmt. Für Düsseldorf war es die dritte Niederlage in Serie, doch an dem ausgegebenen Ziel, nämlich der erneuten Endrunden-Teilnahme, dürfte sich auch durch diese kleine Serie nichts verändern.

„Wir wollten in dieser Saison auch mal einen der Großen ärgern, das ist uns heute geglückt“, freute sich Laskowski nach dem Abpfiff. „Es war nach dem gestrigen Spieltag heute für beide ein intensives Spiel.“ Und Co-Trainer Tobias Hauke unterstrich zugleich: „Für das Team war das wichtig, dass es die gute Entwicklung, die es derzeit nimmt, auch mal mit so einem Ergebnis untermauert.“

Der Favorit aus dem Rheinland hatte den besseren Start. Der DHC war zunächst das bessere Team, erarbeitete sich auch die Mehrzahl an Torchancen, die aber zum Teil auch fahrlässig nicht genutzt wurden. Die Harvestehuderinnen waren bemüht, konstruktiv hinten raus zu spielen, was allerdings über weite Strecken nicht gut gelang. „Wir waren mit unserem Spielaufbau nicht variabel genug, haben uns zu oft auf einer Seite festsetzen lassen“, monierte Laskowski. So war es auch ein Ballverlust in der Vorwärtsbewegung, die den Gegentreffer einleitete. Düsseldorf kam über die Hundekurve in den Kreis, der Ball schien zwar schon geklärt, rutschte aber trotzdem durch vor das Tor, wo zwei DHC-Stürmerinnen frei standen. Emma Street drückte die Kugel letztlich zur nicht unverdienten Führung über die Linie (17.). Mehr sprang vor der Pause nicht heraus.

Der HTHC war nach dem Seitenwechsel besser in der Partie drin. Offensiv wurde nun mutiger agiert, und auch im Spiel nach vorn wurde nun variabler agiert. „Ich hatte den Eindruck, die Mädels haben dann hop oder top gespielt, wollten hier unbedingt was holen“, lobte Laskowski die Einstellung seiner Mannschaft. In der 41. Minute zeigte das Wirkung, als der Ball mit einem Angriff über vier, fünf Stationen gut nach vorn kam. Die DHC-Keeperin ließ den Ball durch, der jedoch gegen den Pfosten und von dort vor den Schläger von Ellen Rickert prallte, die den Ausgleich markierte. Düsseldorf ließ spielerisch gar nicht wirklich nach und kam weiterhin zu einigen guten Kreisszenen. Doch vor dem Tor agierten die Gäste zum Teil zu kopflos oder auch etwas verkrampft. Jedenfalls führte kein Angriff mehr zu einem Tor. Die Entscheidung zu Gunsten der Gastgeberinnen fiel in der 67. Minute. Düsseldorf war noch in Unterzahl nach einer Zeitstrafe gegen Lisa-Marie Schütze, da gab es die zweite Strafecke für den HTHC, die Laura Saenger zum überraschenden Sieg verwandelte.