Die 1. Damen - News

12.05.2019 · Zehlendorfer Wespen - Harvestehuder THC 5:1 (0:1)

Nach einer deutlichen Leistungssteigerung in der 2. Halbzeit gewannen die Zehlendorfer Wespen am letzten Spieltag der hockeyliga gegen den Harvestehuder HTC mit 5:1 (0:1). Durch den Erfolg feierten die Wespen nicht nur die drei Punkte, sondern auch den Klassenerhalt. Der HTHC war bis zum 1:1 die spielbestimmende Mannschaft, verlor dann jedoch den Faden und ging am Ende verdientermaßen als Verlierer vom Feld.

Von Beginn an merkte man den Wespen eine gewisse Nervosität an. Vor den rund 500 Zuschauern in Berlin leisteten sich die Gastgeberinnen immer wieder leichte Fehler im Spielaufbau. Der HTHC nutzte einen dieser Fehler früh aus und ging durch Emma Nolting mit 1:0 in Führung. Auch in der Folgezeit erspielten sich die Hamburgerinnen einen deutliches Chancenplus, verpassten es allerdings, den Vorsprung weiter auszubauen. So gingen beide Teams mit der knappen Gäste-Führung in die Halbzeitpause.

Zunächst veränderte sich auch im zweiten Abschnitt nur wenig am Spielgeschehen. Etwas überraschend fiel dementsprechend das 1:1 per Strafecke durch Anna Kell. Während der HTHC nach dem Gegentreffer geschockt wirkte, bekamen die Wespen nun Oberwasser. Immer wieder konterten die Berlinerinnen brandgefährlich und der erhöhte Einsatz wurde belohnt: Innerhalb kürzester Zeit zogen die Wespen durch Treffer von Leonie Flesch, Theresa Schmalenbach und Alina Sophie Jäger auf 4:1 davon. Dabei erwiesen sich die Gastgeber äußerst effizient und benötigten nur wenige Möglichkeiten. Den Schlusspunkt setzte Daniela Dallmann mit dem vielumjubelten Treffer zum 5:1-Endstand.

Wespen-Coach Carsten Vahle zeigte sich nach der Partie natürlich überaus glücklich: „In der 1. Halbzeit hat man uns eindeutig die Nervosität angemerkt. Im zweiten Abschnitt konnten wir unsere Probleme zum Glück abstreifen. Die Effizienz war heute der Schlüssel zum Erfolg. Insgesamt haben wir am Ende verdient gewonnen und ich freue mich natürlich über den Klassenerhalt und den tollen Abschluss.“ Tobias Hauke, Trainer des HTHC, war nach dem Spiel dementsprechend enttäuscht: „Es ist schade, das letzte Spiel zu verlieren, nachdem wir zuvor sechs Spiele in Folge nicht verloren hatten. Es war von beiden Seiten eine griffige Partie, aber in der 1. Halbzeit müssen wir natürlich deutlich höher führen, da die Wespen offensiv kaum stattgefunden haben. Nach dem 1:1 haben wir dann den Faden verloren und noch dazu einige umstrittene Entscheidungen gegen uns gepfiffen bekommen. Die Wespen haben sehr gut verteidigt und waren äußerst effektiv. Deswegen ist der Sieg auch verdient.“

05.05.2019 · Harvestehuder THC - Club an der Alster 1:1 (0:0)

Titelverteidiger Club an der Alster ist zwei Wochen vor der Endrunde noch auf der Suche nach der meisterlichen Form. Einen Tag nach dem 1:2 gegen den UHC kam die Mannschaft von Trainer Jens George beim HTHC am Sonntag vor 150 Zuschauern nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus.

Allerdings betonte George nach der Partie: „Der HTHC hat in den Spielen in diesem Jahr gute Ergebnisse erzielt und uns hier vor einige Aufgaben gestellt. Wir haben das Remis herausgekämpft und nicht ausgespielt.”
Tobias Lietz vom HTHC-Trainertrio fand indes: „Die Mädels haben gezeigt, dass sie zum Teil mithalten konnten. Vier Punkte aus diesem Wochenende ist eine gute Ausbeute. Damit sind wir sehr zufrieden.”

Die Gäste hatten mehr Spielanteile, vermochten daraus aber wenige gefährliche Chancen zu kreieren. Der HTHC wiederum kam zu Kontern, die aber zu oft nicht gut zu Ende gespielt wurden.
Kurz vor der letzten Drittelpause konnte sich Anne Deupmann dann aber auf der rechten Seite nach einem Freischlag durchsetzen und den Ball in den Schusskreis passen. Dort stand Beatrice Dechant goldrichtig und versenkte die Kugel zur HTHC-Führung.
Danach erhöhte Alster kontinuierlich den Druck und drängte den HTHC mehr und mehr in dessen Hälfte. Schließlich war es Youngster Felicia Wiedermann, die den Ball aus dem Gewühl vor dem Tor von Schlussfrau Rosa Krüger zum Ausgleich und zum verdienten Remis in den Kasten stochern konnte. Dabei blieb es allerdings, weil Alster sich immer wieder in der HTHC-Abwehr festlief.

04.05.2019 · Harvestehuder THC - Bremer HC 2:0 (1:0)

Die Hockeydamen des Harvestehuder THC haben am Samstag vor rund 50 Zuschauern einen verdienten 2:0-Erfolg (1:0) gegen den bereits als Absteiger feststehenden Bremer HC gefeiert. Allerdings zeigte sich HTHC-Trainer Tobias Hauke nach der Partie unzufrieden mit der Torausbeute: „Wir hatten viele Kreisszenen und hätten mehr Tore schießen müssen.“

Von Beginn an hatte der Harvestehuder THC mehr Spielanteile gegen die defensiv eingestellten Gäste. Zwar kamen die Hamburgerinnen immer wieder in den Kreis des Bremer HC und auch zu Schussmöglichkeiten, allerdings war BHC-Torfrau Mali Wichmann immer wieder zur Stelle und rettete in brenzligen Situationen. In der 25. Minute musste sie sich dann aber doch erstmals geschlagen geben: Der HTHC hatte einen Angriff über die rechte Seite gestartet, den nach innen gegebenen Ball blockte Veronika Decsyova zum 1:0 ins Bremer Tor.

Auch nach dem Seitenwechsel bot sich den Zuschauern ein weitgehend gleiches Bild: Der HTHC dominerte das Geschehen und kreierte Angriffe, der BHC verteidigte. Allerdings kamen die Hamburgerinnen auch weiterhin nur selten zu wirklich gefährlichen Chancen. In der Schlussphase wurde Bremen dann mutiger und startete eigene Offensivaktionen. Das wiederum konnte der HTHC schließlich zu einem Konter und dem zweiten Treffer nutzen: Auf der linken Seite bekam Anne Deupmann den Ball, drehte sich um ihre Gegenspielerin und passte die Kugel auf die mitgelaufene Katarina Lacina, die, allein vor Wichmann, die eleganteste Lösung wählte und den Ball über die Torfrau zum 2:0 in den Kasten lupfte (60.)

„Es war 50 Minuten ein Spiel auf ein Tor“, befand Hauke und ärgerte sich über die unnötige Spannung in der Partie: „Wenn man dann nicht trifft, wird es natürlich noch einmal eng. Und Bremen hat gut verteidigt.“ Gästecoach Martin Schultze stellte derweil fest: „Der Sieg für den HTHC geht in Ordnung. Natürlich hätten wir gerne einen Punkt mitgenommen. Und es war nicht so, dass der HTHC jetzt drückend überlegen gewesen wäre.“