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29.10.2016 · UHC Hamburg - Harvestehuder THC 4:4 (2:1)

Das Hamburger Derby zwischen dem UHC Hamburg und dem Harvestehuder THC endete am Samstagnachmittag mit einem ausgesprochen sehenswerten 4:4 (2:1) und einer sehr umstrittenen Entscheidung in der Schlussminute, als dem UHC erst ein Siebenmeter gegeben und dann nach langen Diskussionen wieder aberkannt wurde. Am Ende war es jedoch ein leistungsgerechtes Remis.

„Wenn wir gegen den HTHC vier Gegentore bekommen, dürfen wir uns überhaupt nicht beschweren, wenn wir am Ende unentschieden spielen“, sagte UHC-Coach Kais al Saadi nach dem Spiel. „Trotzdem fühlt es sich im Moment eher wie eine Niederlage an, weil uns aus unserer Sicht ein klarer Siebenmeter gestohlen wurde. In der Rücksprache gab es auch keine Begründung, die erklärt hätte, warum die Entscheidung letztlich zurückgenommen wurde. Abgesehen davon war es ein völlig offenes und spektakuläres Spiel.“

Paul Pongs vom HTHC hatte die Aufreger-Szene des Spiels aus der Entfernung nicht richtig sehen können, sagte dazu aber: „Wenn es so war, dass es Siebenmeter hätte geben müssen, dann war es heute vielleicht das Glück des Tüchtigen. Wir haben heute sehr griffig verteidigt und unsere Chancen gut genutzt. Das 4:4 ist aus meiner Sicht wohl gerecht. Es hätte aber auch jederzeit in beide Richtungen ausschlagen können. Natürlich hätten wir hier heute gern mehr mitgenommen, aber es war ein gutes Spiel zum Abschluss einer guten Hinrunde für uns.“

Die Gastgeber waren zu Beginn besser im Spiel, standen defensiv gut und machten viel Druck nach vorn. Doch den ersten Treffer markierte der HTHC, dessen wenige Vorstöße bis dahin gut gestoppt worden waren. Der Ball kam zu Anton Pöhling in den Kreis, der kurz vor dem Keeper den Schläger zum Stecher reinhielt (12.). Der UHC blieb am Drücker, erarbeitete sich weitere Gelegenheiten, doch auch der HTHC stand am eigenen Kreis sicher, sodass nur wenige echte Torchancen zu Stande kamen. Die vergab der UHC dann auch, etwa als Keeper Tobias Walter stark gegen einen Eckenschlenzer von Moritz Fürste parierte (15.). Danach stellte sich der HTHC etwas besser auf den Gegner ein, setzte selbst des Öfteren Nadelstiche, doch beide Abwehrreihen blieben aufmerksam und unterbanden die gegnerischen Angriffe geschickt, hatten immer noch einen Schläger dazwischen. Doch einmal kam der Ball durch auf UHCs Julius Schmid, der ihn rechts an der Grundlinie bekam und aus ganz spitzem Winkel zum Ausgleich traf (22.). Das Spiel war jetzt ausgeglichener, doch einen Treffer gab es noch für das Heimteam. In der 32. Minute verwandelte Moritz Fürste die dritte Strafecke flach links.

HTHC-Coach Bechmann hatte deutliche Worte gefunden in der Pause, doch weiter konnte sich sein Team nicht so recht befreien. Immerhin gab es Strafecke für den HTHC, die jedoch abgelaufen wurde (38.). Es blieb allerdings ein offenes, phasenweise hitziges Derby, und der HTHC kam zu seinen Chancen. Tobias Hauke führte einen Freischlag schnell aus, fand Daniel von Drachenfels, der halbrechts aus acht, neun Metern trocken mit der Vorhand abzog und flach ins lange Eck zum Ausgleich traf (41.). Und Harvestehude blieb ungemein effektiv vor dem UHC-Tor. In der 46. Minute reagierte Xaver Hasun am schnellsten und brachte den HTHC aus kurzer Distanz wieder in Führung. Der UHC antwortete mit ein, zwei guten Angriffen, die gefährlich waren, doch Harvestehude hielt stand und kam selbst immer wieder zu guten Kontermöglichkeiten. Es war jetzt ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Moritz Fürste brachte den Ball nach vorn und in den Kreis, wo er direkt auf Peter Kohl weitergeleitet wurde, der aus kurzer Distanz ebenfalls direkt abschloss und erneut zum erneuten Ausgleich traf (57.). Doch der HTHC bekam direkt die Chance, die Führung zurück zu holen. Mit der ersten Ecke scheiterte Michael Körper noch an Keeper Nicolas Jacobi, die Wiederholungsecke passte aber oben rechts (62.). Doch wieder dauerte es nicht lang bis zur Antwort. Ein Eckennachschuss von Oliver Korn wurde auf der Linie mit dem Körper abgewehrt, was einen Siebenmeter nach sich zog. Den verwandelte Moritz Fürste flach links (64.). Beide Teams wollten den Siegtreffer und spielten weiter nach vorn. Der UHC bekam in der Schlussminute noch eine Ecke, und wieder sollte es eigentlich Siebenmeter geben, nachdem der Ball von Keeper Walter offenbar an den Körper des Linienspielers gesprungen war. Doch nach langen Diskussionen wurde die Entscheidung schlussendlich revidiert, und es blieb bei der Punkteteilung.

23.10.2016 · Harvestehuder THC - Klipper THC 7:1 (5:1)

Die Herren vom Harvestehuder THC haben sich am Sonntag gegen den Klipper THC keine Blöße gegeben. Vor rund 250 Zuschauern siegte die Mannschaft von Trainer Christoph Bechmann gegen den weiterhin punktlosen Tabellenletzten mit 7:1 (5:1). Maßgeblichen Anteil am Erfolg hatte Michael Körper mit allein fünf Treffern. „Wir können zufrieden sein. Es war allerdings ein müder Auftritt von uns nach der langen Rückreise gestern”, sagte Bechmann.

Dabei wirkte der HTHC anfangs hellwach. Schon der erste gefährliche Angriff führte zum 1:0 durch Richard Dawson-Smith (3.). Die Gäste schienen von dem frühen Rückstand allerdings nicht geschockt zu sein und verlegten sich danach nicht allein auf die Verteidigung, sondern starteten selbst Offensivaktionen. Eine davon führte in der 7. Minute zu einer Kurze Ecke, die Phillip Fröschle sicher zum 1:1 versenkte.

Danach indes sollte die Zeit von Körper anbrechen. In der 13. Minute verwandelte er seinerseits eine Ecke zum 2:1, Treffer Nummer zwei des Österreichers folgte fünf Minuten später, wieder durch eine Strafecke. Freilich hätte sich der HTHC zu diesem Zeitpunkt nicht über einen 2:2-Zwischenstand beschweren können. Doch Klipper-Stürmer Maximilian Schlüter hatte den Ball zwei Mal aus aussichtsreicher Position nicht im Kasten der Gastgeber unterbringen können. Zudem vergaben die Gäste auch noch eine Kurze Ecke.

Nach einem Fehlpass im Aufbauspiel von Klipper konnte Körper dann allein in den Schusskreis laufen, allerdings verprang dem 29-Jährigen der Ball, so dass er diesen nicht nur übers Tor, sondern auch über den Fangzaun drosch. Gut 60 Sekunden später hatte Körper dann aber nach Vorarbeit von Maximilian Schnepel keine Mühe, die Kugel aus nicht einmal einem Meter Entfernung im Kasten unterzubringen. Beim 5:1 durch Leon Willemsen zeichnete sich der Stürmer dann selbst als Vorbereiter aus.

Im zweiten Durchgang sorgte Körper mit seinem dritten Eckentor und einem sehenswerten Treffer, den er beim Zurücklaufen aus der Drehung erzielte, für die weiteren HTHC-Tore. Klipper wiederum hatte zwischenzeitlich Gelegenheiten, wenigstens ein zweites Tor zu erzielen, doch HTHC-Torhüter Tim Lederbach war mehrfach Endstation. „Wir haben immer einen ganz guten Start”, stellte Klippers Co-Trainer Christian Blunck nach dem Spiel fest, „aber wir haben zu viele individuelle Fehler gemacht, die natürlich auch vom HTHC provoziert worden sind. Aber wir geben nicht auf und haben es noch in den eigenen Händen, in der Bundesliga zu bleiben.”

23.10.2016 · Uhlenhorst Mülheim - Harvestehuder THC 1:0 (1:0)

Die Damenmannschaft des Harvestehuder THC unterlag am Samstag bei Aufsteiger Uhlenhorst Mülheim mit 0:1 (0:1) Damit tauschen die beiden Mannschaft ihre Positionen im Mittelfeld der Tabelle. Während Harvestehude mit dem Ergebnis der Partie nicht zufrieden sein kann, stehen die Mülheimerinnen mit 14 Punkten in der ersten Saison nach dem Aufstieg sehr gut da.

Gäste-Trainer Tomasz Laskowski war nach dem Spiel bedient: „Wir haben heute das schlechteste Spiel der Saison gemacht. Wir waren überhaupt nicht präsent, die Griffigkeit hat gefehlt. Mir kam es so vor, als hätten wir uns im Kopf schon vor dem Spiel mit einer Niederlage abgefunden. Wir hatten zwar in der zweiten Hälfte unsere Chancen, aber wenn man so spielt, dann ist es kein Zufall, wenn der Ball nicht ins Tor geht.”

Schon zu Beginn des Spiels präsentierte sich der Aufsteiger aus Mülheim als bessere Mannschaft. Die Uhlenhorsterinnen griffen ihre Gegenspieler früh an und ließen kaum einen geordneten Spielaufbau des HTHC zu. Die Partie spielte sich zu großen Teilen in der Hälfte der Hamburgerinnen ab. Folgerichtig war daher der frühe Treffer zur Führung, als Maike Schaunig den Abpraller einer Strafecke verwandeln konnte (7.). Auch nach dem ersten Tor des Spiels blieben die Gastgeberinnen Spiel überlegen, ließen kaum Chancen zu und holten weitere Strafecken, die allerdings nicht verwertet werden konnten. Erst in der Mitte der ersten Hälfte schienen die Spielerinnen aus Hamburg ins Spiel zu finden. Immer öfter fanden sie den Weg an der Mülheimer Sturmreihe vorbei und konnten sich so ihrerseits einige Tormöglichkeiten erarbeiten. Es entwickelte sich eine offene Partie, in der es bis zum Halbzeitpfiff jedoch keiner Mannschaft mehr gelang, ein Tor zu erzielen.

Auch nach der Pause sahen die Zuschauer zunächst eine Begegnung auf Augehöhe. Es entwickelten sich Kreisszenen auf beiden Seiten, allerdings gingen beide Teams oft zu nachlässig mit ihren Chancen um. Nach etwa zehn gespielten Minuten in Halbzeit zwei begann der HTHC vermehrt, Druck aufzubauen. In dieser Phase setzte sich die Mannschaft von Trainer Tomasz Laskowski teilweise in der Hälfte der Gegnerinnen fest und erspielte sich so weiterhin einige Kreisszenen und Strafecken. Diese wurden jedoch entweder zu schwach geschossen oder aber von der Mülheimer Torhüterin stark pariert. Wenige Minuten vor Schluss wechselte Laskowski seine Torhüterin gegen eine zusätzliche Feldspielern, um durch die Überzahl doch noch zum Ausgleich zu kommen. Mülheim verteidigte jedoch stark und ließ keinen Gegentreffer zu.

22.10.2016 · Uhlenhorst Mülheim - Harvestehuder THC 6:5 (2:2)

Die Herren des Harvestehuder THC mussten am Samstag in der hockeyliga einen Rückschlag im Kampf um die Playoff-Plätze hinnehmen. Beim direkten Mitkonkurrenten Uhlenhorst Mülheim unterlag das Team von Christoph Bechmann-am Ende knapp mit 5:6 (2:2). Die rund 500 Zuschauer im gut besuchten Mülheimer Waldstadion sahen ein Hockeyspiel auf höchstem Niveau, in dem sich über weite Strecken keine der beiden Mannschaften entscheidend absetzen konnte. Die Entscheidung fiel erst in der torreichen Schlussphase. Die Hamburger haben nun vier Punkte Abstand auf einen Playoff-Platz, während Mülheim nun zwei Punkte vor Tabellenplatz Fünf steht.

„In diesem Spiel hätte alles passieren können“, stellte HTHC-Coach Christoph Bechmann nach dem Schlusspfiff in einer insgesamt engen Partie fest und hatte auch gleich eine Erklärung parat: „Im Endeffekt haben wir zu viele individuelle Fehler gemacht. Beim 4:4 und 4:5 haben wir schwach verteidigt, da wird’s dann schwer, zu gewinnen.“ Seine Mannschaft startete schwach in die Partie, Malte Hellwigs frühe Führung für Mülheim egalisierte Daniel von Drachenfels zwar noch einmal eiskalt (3./6.), kurz darauf brachte Thilo Stralkowski die Hausherren vom Siebenmeterpunkt aber wieder in Front. Erst langsam fanden die Hamburger ins Spiel und konnten die Partie in der Folge ausgeglichener gestalten. Noch vor der Pause belohnte Michael Körper die Gäste: Anton Pöhling setzte sich über rechts in den Schusskreis, zog Richtung Tor und legte den Ball vor Mülheims Keeper Lennart Küppers quer auf den österreichischen Auswahlspieler, der die Kugel am langen Pfosten nur noch über die Linie zu drücken brauchte (24.).

Die Hamburger waren zu Beginn des zweiten Durchgangs zwar wacher und kamen mit mehr Druck, mussten aber nach gut zehn Minuten den erneuten Rückstand durch Lukas Windfeder per Strafecke hinnehmen. Diesmal antworteten die Gäste aber postwendend: George Farrant schlug von rechts einen schnell ausgeführten Freischlag von Tobias Hauke in den gegnerischen Schusskreis, Max Cordes kam vor Küppers an den Ball, von seinem Schläger sprang die Kugel zum Ausgleich in den Mülheimer Kasten (47.). Der HTHC hatte nun mehr vom Spiel: Finn Köhler zog aus der Mitte über rechts in den Kreis, Küppers verschätzte sich bei seinem Rückhand-Lob vom Kreisrand und musste die Kugel zur ersten Hamburger Führung passieren lassen (54.).

Was nun begann, war eine torreiche Schlussphase, die letztlich auch mit etwas Glück zu Gunsten der Hausherren ausfiel: Stralkowski konnte diesmal per Eckenschlenzer für Mülheim ausgleichen, 4:4 (57.). Sechs Minuten später drehte Tobias Matania die Partie zum zweiten Mal: Nach starker Vorarbeit von Timm Herzbruch vollendete der 26-Jährige einen Konter zum 5:4 (63.). Die Hamburger mussten nun aufmachen und nahmen Tobias Walter zu Gunsten eines weiteren Feldspielers aus der Partie, zudem sahen beide Teams fast zeitgleich Gelb. Kurz darauf setzte sich der Vorlagengeber des 5:4 selbst durch und markierte mit dem 6:4 auf das verwaiste HTHC-Tor die Vorentscheidung (66.). Die Gäste warfen nun noch einmal alles nach vorne, kamen aber lediglich durch eine Körper-Ecke zum 5:6-Anschluss (69.), da Mülheim vor allem durch Stralkowski auch immer wieder clever die Zeit herunterspielte.

22.10.2016 · Harvestehuder THC - Großflottbeker THGC 2:2 (2:0)

Die Damen des Harvestehuder THC mussten sich in einem vorgezogenen Spiel am Mittwochabend trotz einer souverän heraus gespielten Halbzeitführung noch mit einem 2:2 (2:0)-Unentschieden zufrieden geben. Großflottbek, das praktisch mit dem letzten Aufgebot angetreten war, verdiente sich den Auswärtspunkt durch eine engagierte Leistung im zweiten Durchgang.

„Die Zeichen standen heute wirklich nicht gut für uns“, beschrieb Flottbeks Trainer Michael Behrmann. „Vor dem Spiel hatten sich noch drei krank gemeldet, dann haben wir zwei Jugendspielerinnen in den Kader geholt, und Simone Teichelkamp ist noch eingesprungen. Zur Halbzeit mussten wir dann auch noch Gina Hoffmann ins Krankenhaus bringen, die einen Schläger an den Kopf bekommen hatte. Am Ende ist es toll, dass wir mit diesem Kader einen Punkt holen konnten und der HTHC uns so in der Tabelle nicht wegziehen konnte. Das war so kaum zu erträumen.“

Dabei hatte Harvestehude eine ganz starke erste Halbzeit gespielt. Die Gastgeberinnen dominierten die Partie beinahe nach Belieben, ließen Großflottbek zu keiner Zeit zur Entfaltung kommen. Die Gäste kam offensiv über Ansätze nicht hinaus, hatten im ersten Durchgang keine wirklich gefährliche Kreisszene. „Wir waren zu ängstlich, nicht selbstbewusst genug, haben fast nur reagiert“, hatte Behrmann beobachtet. Und so war es Ellen Rickert, die sich in der 8. Spielminute in den Kreis durchtankte, zwei Gegnerinnen ausspielte und den Ball dann aus kurzer Distanz mit der Rückhand über die Linie schob. Doch trotz der Überlegenheit dauerte es bis zur 29. Minute, bis Annelotte Ziehm die Führung im Eckennachschuss ausbauen konnte.

Großflottbek kam griffiger aus der Kabine, während der HTHC nicht an die konzentrierte Leistung vor der Pause anknüpfen konnte und erstmal zehn Minuten brauchte, um wieder ins Spiel zu kommen. Als das dann gelungen war, stand es schon nur noch 1:2, nachdem Karlotta Düring und Maxine Collien plötzlich zu zwei auf die HTHC-Schlussfrau zuliefen. Düring schob den Ball gerade noch zu Collien rüber, und die A-Jugendliche markierte den Anschlusstreffer (44.). In der Folge hatte auch der HTHC wieder ein paar Chancen, vergab aber zwei, drei Ecken und einige gute Kreissituationen. Auf der anderen Seite vergab Julia-Marie Brüning in der 50. Minute sogar einen Siebenmeter zum früheren Ausgleich, setzte den Strafstoß hart an den linken Pfosten. Flottbek nahm vier Minuten vor Schluss die Torfrau aus dem Spiel und erarbeitete sich noch eine letzte Chance. Der HTHC verteidigte nach einem Ballverlust schlecht, der Ball kam irgendwie zu Kaja Hansen, die ihn zum 2:2-Ausgleich ins Tor verlängerte (69.).

„Wir haben heute leider wieder zwei sehr unterschiedliche Halbzeiten gespielt“, ärgerte sich HTHC-Coach Tomasz Laskowski. „Wir dominieren die erste Halbzeit, schaffen es dann aber in der zweiten nicht, aus unseren Chancen Kapital zu schlagen und die Führung ins Ziel zu bringen. Dass wir hier Unentschieden spielen, musste nicht sein, aber am Ende hat sich Flottbek aufgrund des Risikos, das sie gegangen sind, den Punkt auch verdient.“

15.10.2016 · Harvestehuder THC - Club an der Alster 1:3 (0:1)

Die Herren vom Club an der Alster haben sich gut erholt gezeigt von der knappen Niederlage unter der Woche beim UHC Hamburg und am Samstag vor rund 500 Zuschauern einen 3:1-Erfolg (1:0) beim HTHC feiern können. Maßgeblich am Sieg beteiligt war Julian Hofmann-Jeckel. Der Routinier war zweimal per Siebenmeter erfolgreich. „Wir haben heute nicht die einfachen Fehler wie am Mittwoch beim UHC gemacht. Wir waren defensiv stabiler und vielmehr präsent. Das war der Grundstein für den Erfolg”, lobte Alster-Trainer Russell Garcia sein Team nach dem spannenden Derby.

Die erste Hälfte der Partie war indes weniger von Torchancen geprägt als vielmehr von Zeitstrafen. Höhepunkt war die Gelbe Karte für HTHC-Abwehrspieler Felix Mathes (Unsportliches Verhalten) in der 25. Minute. In Überzahl konnte Alster mehr Druck auf das Tor der Gastgeber ausüben und bekam in der 28. Minute einen Siebenmeter zugesprochen, den Hofmann-Jeckel zum 1:0 nutzte.
Drei Minuten nach Beginn der zweiten Hälfte führte ein schön vorgetragener Angriff über links dann zum 2:0 für Alster durch Youngster Anton Boeckel. Nun war der HTHC erst recht gefordert und verstärkte in der Folge sichtlich seine Angriffsbemühungen. Dennoch konnte der Gastgeber trotz einiger guter Gelegenheiten keinen Treffer erzielen.
Rund sechs Minuten vor Ende der Partie nahm HTHC-Coach Christoph Bechmann schließlich Torhüter Tobias Walter aus der Partie und brachte einen elften Feldspieler. Der folgende permanente Druck der Hausherren wurde in der 68. Minute mit dem Anschlusstreffer durch Daniel von Drachenfels auch belohnt, der eine Ecke verwertete. Fast im Gegenzug gab es nach einem Angriff vom Club an der Alster jedoch erneut einen Siebenmeter für die Gäste, den Hofmann-Jeckel sicher zum 3:1 verwandelte. Zuvor hatte HTHC-Spieler Tobias Lietz Gelb wegen Meckerns gesehen.

„Wir sind heute nicht so als Mannschaft aufgetreten. Und das ist sonst unsere Stärke. Wir hatten noch genug Torchancen, aber so etwas passiert eben. Alster hat heute verdient gewonnen”, räumte Bechmann ein. Garcia indes wollte den Erfolg nicht überbewerten: „Wir sind in einer Findungsphase und müssen unsere Automatismen weiter verbessern.”

15.10.2016 · Harvestehuder THC - Club an der Alster 2:2 (1:2)

Die Damen vom Club an der Alster haben im Derby beim HTHC einen möglichen Sieg vergeben. Vor rund 150 Zuschauern musste sich die Mannschaft von Trainer Jens George am Samstag mit einem 2:2 (2:1) zufriedengeben. „Wir sind nach neun Spielen mit 20 Punkten aber im Soll“, sagte George nach der Partie.

Bereits der erste Angriff seines Teams in der 2. Minute führte zu einer Ecke, die Katharina Hentschel souverän zur 1:0-Führung verwandelte. Sicherheit in das Spiel der Gäste brachte das allerdings erst einmal nicht, denn keine drei Minuten später kam der HTHC seinerseits nach dem ersten gefährlichen Angriff zu einer Strafecke, die Mareike Winkler zum Ausgleich nutzte.
In der Folge aber wurde Alster besser und das spielbestimmende Team. HTHC-Torfrau Rosa Krüger war mehrfach gefordert, konnte aber dann in der 27. Minute das 2:1 von Anne Schröder nicht verhindern. „Wir hatten uns viel vorgenommen, aber fast nichts davon umgesetzt. Alster war in der ersten Hälfte klar besser“, räumte HTHC-Trainer Tomasz Laskowski später unumwunden ein.
Im zweiten Durchgang lief es dann besser bei den Gastgeberinnen, die wiederum durch eine Ecke den Ausgleich erzielen konnten. Laura Saenger hatte den Ball unter die Latte gedroschen. Danach setzte der HTHC die Gäste sogar einige Minuten unter Druck und hatte unter anderem durch Emma Nolting Möglichkeiten, das 3:2 zu erzielen. „Wir haben da zu viele kleine Fehler gemacht”, betonte George, dessen Team in der Schlussphase dann wieder besser wurde, aber sechs Ecken ungenutzt ließ. „Dieser Platz ist für Ecken eben ungeeignet”, stellte der Coach anschließend lapidar fest.

13.10.2016 · HTHC goes international!

Rosa Krüger und Annelotte Ziehm, Spielerinnen der 1. Damen, haben es in den Kader für die U21-WM geschafft! Die beiden gehen im November in Chile auf Titeljagd.

Nach Testspielen gegen den österreichischen A-Kader nominierte Bundestrainer Marc Haller den Kader für die WM, wo unsere beiden Spielerinnen in der Vorrunde auf Argentinien, Japan und Frankreich treffen werden. Die beiden Gruppenersten qualifizieren sich dann für die Viertelfinal-Teilnahme.

Für den Trainer war die Nominierung eine klare Sache: „Es war für uns nach der Sichtungssystematik eine völlig schlüssige Nominierung. Mit Lena Micheel im Kader und Naomi Heyn als Nachrückerin haben wir zwei Spielerinnen dabei, die vom Alter her noch U18 spielen könnten. Das spricht für die starke Entwicklung vieler der U21-Spielerinnen, bei denen es vor zwei Jahren noch nicht so aussah, als ob sie es schaffen würden. Aber sie haben sich nicht nur in Bezug auf die Inhalte gut entwickelt, sondern auch vom Körperlichen her, sodass wir auch mit der physisch stärksten Mannschaft an der WM teilnehmen können“, so Haller.

Wir wünschen Annelotte und Rosa viel Spaß und Erfolg für die WM und werden die Spiele selbstverständlich verfolgen!

09.10.2016 · Harvestehuder THC - Münchner SC 2:2 (1:1)

Die Damen des Harvestehuder THC haben am Sonntagnachmittag ein Remis gegen den Liga-Ersten der Vorsaison gefeiert. Gegen die Gäste vom Münchner SC, die man damit in der Tabelle auf Distanz hielt, gelang ein am Ende vielleicht etwas glückliches 2:2 (1:1).

Der HTHC startete vor rund 100 Zuschauern gut in die Begegnung. Lange Zeit ging es hin und her, doch beide Mannschaften schafften es nicht, den Ball im gegnerischen Tor unterzubringen. Laura Saenger erlöste die Hamburgerinnen in der 30. Minute per Strafecke. Die Münchenerinnen spielten allerdings weiter nach vorne, doch es dauerte bis zur Schlussminute der ersten Halbzeit, bis Hannah Krüger ebenfalls mit einer verwandelten Strafecke den Ausgleich für die Bajuwarinnen auf die Anzeigetafel brachte (35.).

Der MSC startete gut in die zweite Halbzeit. Doch mitten in die gute Phase der Gäste traf wieder Laura Saenger zur erneuten Führung. Wieder traf sie per Strafecke (50.). München warf nun alles nach vorne. Trainer Chris Faust nahm die Torhüterin aus der Partie und spielte so die letzten sechs Minuten auf dem Feld in Überzahl. Mit Erfolg: In der vorletzten Minute entschieden die Unparteiischen auf Siebenmeter, was beim HTHC auf völliges Unverständnis stieß. Hannah Krüger ließ sich jedoch nicht lange bitten und versenkte den Ball sicher zum 2:2 im Netz (69.). Nach einer gelben Karte gegen Harvestehudes Herzsprung hatte der MSC In der Schlussphase noch die Riesenchance auf den Siegtreffer, doch am langen Pfosten verpasste die MSC-Angreiferin knapp.

„Am Ende hat uns etwas die Reife gefehlt um hier die drei Punkte mitzunehmen“, beschrieb HTHC Coach Tomasz Laskowski die Leistung seiner Mannschaft.

09.10.2016 · Harvestehuder THC - Nürnberger HTC 7:1 (4:0)

Die Herren des Harvestehuder THC sind am Sonntag ihrer Favoritenrolle gerecht geworden und siegten in der hockeyliga deutlich gegen den Nürnberger HTC mit 7:1 (4:0). Das Team von Christoph Bechmann, das am Vortag spielfrei hatte, dominierte die Partie nach Belieben und führte bereits zur Pause deutlich. Die Hamburger halten mit dem Kantersieg Anschluss an die Spitzenplätze, während Nürnberg weiter gen Tabellenende schauen muss.

„Das war irgendwie ein seltsames Spiel“, stellte HTHC -Coach Christoph Bechmann nach dem Schlusspfiff fest. „Wir haben gut angefangen schießen schnell zwei Tore. Das gab uns Sicherheit.“ Leon Willemsen brachte die Hausherren früh in Führung: einen Passversuch von Xaver Hasun konnte der Nürnberger Keeper noch klären, der Ball kam aber noch einmal zu Willemsen an der Torauslinie und der 20-Jährige konnte die Kugel zum 1:0 unter die Latte schlenzen (5.). Kurz darauf sorgte Michael Körper per Strafecke für das 2:0 (8.). Mitte des ersten Durchgangs legte Finn Köhler noch einmal das 3:0 nach (19.), Nürnberg, mit fünf Jugend-A-Spielern angereist, präsentierte sich als besserer Sparingspartner, sah auch Bechmann: „Bis zu unserem Kreis haben die Nürnberger noch gegengehalten.“ Doch im selbigen strahlten die Franken wenig Gefahr aus. Als erneut Körper, diesmal aus dem Spiel heraus, das 4:0 kurz vor der Pause (33.) markierte, war die Vorentscheidung gefallen.

In der zweite Hälfte ein ähnliches Bild: Körper mit seinem dritten Treffer des Tages erhöhte kurz nach Wiederanpfiff auf 5:0 (38.). Der HTHC schaltete nun einen Gang runter und ließ Nürnberg zu mehr Spielanteilen kommen. Resultat war der 5:1-Anschluss durch Götz Mahdi, postwendend stellte aber Anton Pöhling per Strafecken-Nachschuss den alten Fünf-Tore-Vorsprung für die Hanseaten wieder her (44./45.). Den Schlusspunkt in einer insgesamt recht einseitigen Partie setzte Daniel von Drachenfels kurz vor Schluss, ebenfalls per Nachschuss nach der insgesamt sechsten Hamburger Strafecke (69.).

08.10.2016 · UHC Hamburg - Harvestehuder THC 4:2 (3:1)

Im Hamburger Derby zwischen dem UHC und dem HTHC erlebten die Zuschauer am Wesselblek bei kalten Temperaturen im Abendspiel des Freitags ein unterhaltsames, schnelles Match. Der UHC dominierte vor allem in der ersten Halbzeit und hätte zur Pause auch bereits höher als 3:1 führen können, wäre da nicht eine überragende Rosa Krüger zwischen den Pfosten der Harvestehuderinnen gewesen. Nach dem Wechsel hielt der HTHC viel besser gegen und konnte mit dem 2:3 zumindest eine Phase lang das Spiel wieder enger gestalten, bis Celine Wilde mit dem 4:2 für die Entscheidung sorgte.

HTHC-Trainier Tomasz Laskowski nach dem Spiel: „So, wie wir in der zweiten Hälfte gespielt haben, hatten wir uns das eigentlich für das gesamte Spiel vorgenommen. Aber irgendwie waren wir in der ersten Halbzeit nicht präsent genug. Ich kann gar nicht sagen, woran es letztlich gelegen hat, aber es war, als hätten wir gar keine Einstimmung auf das Freitagabend-Match gemacht. In der Halbzeit habe ich das recht heftig zum Ausdruck gebracht. Durch das 2:3 ist es zwar vom Ergebnis her nochmal spanend geworden, aber man muss auch sagen, dass der UHC das Match trotzdem bestimmt hat und auch verdient gewonnen hat. Wir müssen uns die positiven Dinge der zweiten Halbzeit für unser nächstes Spiel gegen München erhalten!“
Claas Henkel (UHC) fand: „Das war ein munterer Freitagabend-Kick von beiden Teams mit viel Tempo und Intensität. Wir hatten die Partie gut unter Kontrolle. Nach dem Wechsel wurde es mehr ein Ping-Pong zwischen beiden Kreisen. Man muss Rosa Krüger sicher herausheben. Die hatte einen ganz starken Abend und in einer Szene, glaube ich, vier oder fünf Schüsse und Nachschüsse in Serie gehalten.““

Das Match begann aus Sicht der Gastgeberinnen positiv, denn Olympia-Bronzegewinnerin Jana Teschke sorgte früh für die auch verdiente Führung des UHC. Harvestehude verteidigte zwar mit hohem Aufwand, aber nicht so im System, wie Laskowski das von seiner Mannschaft kennt. Mit einer der wenigen Offensivszenen holten sich die Gäste jedoch nach einer Viertelstunde ihre erste Ecke, die Spezialistin Laura Saenger für den etwas überraschenden Ausgleich nutzte.
Doch Charlotte Stapenhorst unterstrich ihre starke Form mit einem Doppelschlag (20./24.). Erst versenkte sie eine UHC-Ecke rechts oben in den Winkel, dann kam sie über links über die Hundekurve und schlug an Krüger vorbei zum 3:1 ins Tor. So ging es dann auch in die Pause, aber nicht, bevor die U21-Nationalkeeperin noch einige Male ihre ganze Klasse zeigen musste.
Nachdem Laskowski sein Team wachgerüttelt hatte, nahm die Partie nun auch in die andere Richtung an Fahrt auf. Einen Ballgewinn im Mittelfeld trug der HTHC im Konter über rechts in den Kreis und von der Grundlinie wurde in die Mitte zu Emma Nolting aufgelegt, die zum 2:3 traf (39.). Doch danach konnte der HTHC zwar immer wieder auch mit Kontern nach vorn gelangen, mehr vom Spiel hatte aber weiter der UHC, der jedoch häufiger weiter an Krüger scheiterte. Per Nachschuss gelang jedoch Wilde dann eine Viertelstunde vor Schluss das 4:2, womit sie letztlich den Sack zu machte für den Meister.

02.10.2016 · Rot-Weiss Köln - Harvestehuder THC 5:3 (4:1)

Titelverteidiger Rot-Weiss Köln hat das Topspiel am Sonntagnachmittag des dritten Spielwochenendes mit 5:3 (4:1) gegen den Harvestehuder THC für sich entschieden und sich damit an die Tabellenspitze gesetzt. Der HTHC rutscht durch die Niederlage vorerst auf Rang sechs ab.

Die rund 150 Zuschauer sahen eine schnelle, zum Teil emotionale aber von den Schiedsrichtern sehr souverän geführte Partie, die Köln in der ersten Halbzeit sehr konzentriert führte und weitestgehend bestimmte. Das 1:0 durch Tom Grambusch war die logische Folge. Rot-Weiss brachte den Ball wie einstudiert per „Give and Go“ in den Kreis, wo Grambusch frei zum Abschluss kam und den Ball ins lange Ecke schrubbte (5.). Harvestehude berappelte sich danach jedoch, fand besser ins Spiel und gestaltete das Geschehen ausgeglichener, ermöglichte den Gastgebern allerdings durch zwei Fehler im Mittelfeld Konter, die erst zu einer Ecke für Christopher Zeller zum 2:0 (14.) und dann sogar zum 3:0 durch Christopher Rühr (18.) führten. Köln war jedoch in dieser Phase vor allem individuell das bessere Team, ging sehr agil zu Werke, bekam allerdings „zu viele Ecken gegen“, wie Coach André Henning bemängelte. Eine davon nutzte Michael Körper, um auf 1:3 zu verkürzen (26.). Doch noch vor der Pause tat es ihm Tom Grambusch gleich und besorgte den etwas zu hoch ausgefallenen 4:1-Pausenstand (30.).

Der HTHC kam besser aus der Kabine, wirkte wacher und war sofort am Drücker. Und so hatte sich das 2:4 durch Körpers zweiten Eckentreffer (41.) auch bereits angebahnt. In der Folge hatte Harvestehude sogar noch zwei richtig gute Möglichkeiten für den Anschlusstreffer, vergab diese jedoch. Beide Teams führet die Partie weiter mit hohem Tempo und sehenswerten Aktionen. So legte Kölns Timur Oruz mit einem satten Vorhandschuss in der 45. Minute Treffer Nummer fünf nach. Danach gab es noch mehrere gute Chancen auf beiden Seiten, doch Köln konnte die anrennende HTHC-Offensive lange in Schach halten, bis Anton Pöhling fünf Minuten vor Schluss noch einmal verkürzen konnte. Doch dabei blieb es, und Köln behielt die Punkte.

„Wir freuen uns natürlich, dass wir an diesem Wochenende gegen zwei so starke Gegner sechs Punkte holen konnten – und beide Male auch verdient, meine ich“, sagte Kölns Trainer André Henning. „Ich bin mit der Entwicklung gerade unter den aktuellen Gegebenheiten sehr zufrieden. Dafür waren die Jungs extrem gut fokussiert an diesem Wochenende.“

Unzufrieden zeigte sich auch HTHC-Coach Christoph Bechmann nicht: „Es klingt vielleicht komisch, aber ich bin zufrieden mit den Jungs. Die Niederlage geht in Ordnung, weil Köln vor allem individuell besser war, aber wir haben eine tolle Mannschaftsleistung gezeigt – vor allem in der zweiten Halbzeit nach dem 2:4. Da muss ich den Jungs ein Kompliment machen.“

02.10.2016 · Rot-Weiss Köln - Harvestehuder THC 1:0 (1:0)

Dank eines frühen Treffers von Christina Schröder gewann Rot-Weiss Köln zu Hause gegen den Harvestehuder THC mit 1:0 (1:0) und festigt somit die Position in der Spitzengruppe der Tabelle. Der HTHC hielt jedoch gut dagegen – auch dank Torhüterin Rosa Krüger, die in der ersten Halbzeit einige Male stark parieren konnte und ihr Team so im Spiel hielt. In der zweiten Hälfte gab es auf beiden Seiten nur wenig zwingende Torchancen, so dass es beim knappen Kölner Sieg blieb.

Bereits in der fünften Spielminute erzielte Christina Schröder den einzigen Treffer der Partie. Köln fing im Pressing den Ball ab und Hannah Gablać drang in den HTHC-Kreis ein. Obwohl sie selbst hätte schießen können, legte sie den Ball auf Christina Schröder ab, die den Ball mit einer argentinischen Rückhand unter die Latte setzte. In der Folge hatte Köln noch einige gute Chancen, doch Rosa Krüger im HTHC-Gehäuse stand sicher. Aber auch Harvestehude erspielte sich einige gute Chancen, hatte aber ein wenig Pech im Abschluss.

Nach der Pause spielte sich die Partie zumeist im Mittelfeld ab. Köln war leicht Feld überlegen, doch gab es auf beiden Seiten nur wenige Großchancen. Der HTHC nahm drei Minuten vor Abpfiff die Torhüterin zu Gunsten einer elften Feldspielerin heraus und spielte dank einer grünen Karte für Köln sogar in doppelter Überzahl, doch Köln verteidigte den Vorsprung geschickt und sicherte sich so drei Punkte.

Kölns Co-Trainer Moritz Siebald war mit dem Ergebnis zufrieden, „auch wenn in der zweiten Hälfte wenig Spielfluss zu sehen war. Insgesamt war es aber heute ein verdienter Sieg für uns.“ Auch HTHC-Coach Tomasz Laskowski war mit seinem Team zufrieden: „Wir haben heute sehr viel konzentrierter und besser gespielt als gestern. Hätten wir eine der Chancen in der ersten Halbzeit verwandelt, hätte sich das Spiel vielleicht anders entwickelt. Aber am Ende war Köln heute um ein Tor reifer. Trotzdem Kompliment an mein Team zu einer guten Mannschaftsleistung.“

01.10.2016 · Crefelder HTC - Harvestehuder THC 3:3 (3:1)

Der Crefelder HTC und der Harvestehuder THC trennten sich am Samstag im Spitzenspiel der hockeyliga unentscheiden 3:3 (3:1). Die Krefelder führten bis kurz vor Ende mit zwei Toren, mussten aber knapp drei Minuten vor Schluss noch den Ausgleich hinnehmen. Der HTHC bleibt damit Tabellenführer, verlor aber den Vorsprung auf seine Verfolger (direkter nun Uhlenhorst Mülheim). Krefeld bleibt Dritter.

„Das war ein sehr gutes Spiel von beiden”, stellte Krefeld-Trainer Matthias Mahn nach dem Schlusspfiff fest. „Wir hatten im Ganzen ein bisschen mehr Kreissituationen. Und wenn man einmal 3:1 führt, will man das Spiel auch gewinnen“ Tatsächlich hatten die Gastgeber zur Pause komfortabel in Führung gelegen: Linus Butt und Oskar Deecke hatten nach zwischenzeitlichem Ausgleich durch Johannes Persoon (26.) die Krefelder mit 2:1 nach vorne gebracht. Kurz darauf setzte Niklas Wellen nach starkem Sprint über den halben Platz erneut Deecke in Szene (31.), der Olympiasieger von London ließ sich nicht lange bitten und traf zur 3:1-Halbzeitführung für den CHTC.

Mit dem Auftreten seiner Mannschaft nach dem Seitenwechsel zeigte sich Mahn leicht enttäuscht: „Wir hätten heute drei Punkte festhalten müssen. Doch der HTHC hat halt die Qualität, über die Ecke zurückgekommen.“ Doch die Krefelder agierten auch zu defensiv, ließen den Gästen zu viel Raum. Ein Umstand, der dem HTHC aber erst kurz vor Ende Früchte einbrachte: Tobias Hauke legte rechts auf Michael Körper, dessen Flanke wurde im Kreis leicht abgefälscht und Daniel von Drachenfels hatte wenig Mühe, den Ball mit der hohen Rückhand im Krefelder Kasten zum 2:3 einzunetzen (64.).
Hamburg nun am Drücker, drängte auf den Ausgleich. Mit der dritten Ecke war Vorlagengeber Körper dann selber erfolgreich und vollendete zum 3:3-Endstand (67.). So fühlte sich das Unentschieden dann für HTHCs Coach Christoph Bechmann wie ein Punktgewinn an: „Wir haben gegen starke Krefelder gespielt und sind nicht richtig in die erste Halbzeit reingekommen. Ein Kompliment an die Mannschaft, dass wir nach dem 1:3 noch mal rangekommen sind!“

01.10.2016 · Düsseldorfer HC - Harvestehuder THC 3:1 (3:0)

Die 1. Damen des Düsseldorfer HC wurden ihrer Favoritenrolle in der Partie gegen den Harvestehuder THC gerecht. Die Mannschaft von Trainer Nico Sussenburger gewann auf heimischen Kunstrasen ungefährdet mit 3:1 (3:0). Die Mannschaft des HTHC hatte vor allem in der ersten Hälfte aufgrund einer problematischen Anreise Schwierigkeiten, die Konzentration hoch zu halten.

HTHC-Trainier Tomasz Laskowski nach dem Spiel: „Ich war mit der zweiten Hälfte sehr zufrieden, die gewinnen wir ja auch mit 1:0. In der ersten Hälfte war es schwierig für mein Team. Wir kamen erst knapp eine Stunde vor Spielbeginn an, da hat uns zu Beginn einfach die Konzentration gefehlt. Die Gegentore, die wir bekommen waren zum Teil vermeidbar, da haben wir schlecht verteidigt. Vorne holen wir ganz stark viele Ecken, schießen dann aber keine ins Tor. Das ist schade!“

Die Gastgeberinnen aus Düsseldorf gingen bereits in der 7. Minute durch Alisa Vivot in Führung. In der 31. Spielminute erhöhte dann Elisa Gräve mit der Rückhand auf 2:0, nachdem sie zuvor die Torhüterin mit einer schönen Täuschung stehen gelassen hatte. Kurz vor dem Pausenpfiff stellte dann Luisa Steindor per Siebenmeter auf 3:0. In der zweiten Hälfte nahmen die Rheinländerinnen deutlich das Tempo aus dem Spiel und ließen die Gäste so zum Anschlusstreffer durch Anne Deupmann kommen (43.). Danach ließ der DHC jedoch nichts mehr anbrennen und brachte den Sieg über die Zeit.

Auszeichnungen

"Das Grüne Band für vorbildliche Talentförderung im Verein"

Das Grüne Band