21.05.2017 · Club an der Alster - Harvestehuder THC 3:3 (2:1)

Die Damen des Club an der Alster haben trotz eines Unentschieden im Derby gegen den Harvestehuder THC am Ende sicher das Final Four am kommenden Wochenende in Mannheim erreicht, weil parallel Verfolger Düsseldorf ebenfalls nicht gewinnen konnte. So genügte den Hamburgerinnen ein 3:3 (2:1), um den vierten Platz im Gesamtklassement zu verteidigen. Im Playoff-Halbfinale trifft man nun auf Liga-Meister und Endrunden-Gastgeber Mannheimer HC.

Natürlich sind wir froh, auch wenn wir das Spiel natürlich gern gewonnen hätten. Aber wirklich gezittert haben wir am Ende nicht, weil wir ja über das Ergebnis in Düsseldorf informiert waren“, sagte Alsters Trainer Jens George nach dem Abpfiff. „Wir waren insgesamt aber nicht zwingend genug und haben gesehen, woran wir diese Woche noch arbeiten müssen. Insgesamt können wir mit dem Remis aber zufrieden sein.“

Harvestehudes Co-Trainer Max Daubenbüchel hatte es ähnlich gesehen: „Kämpferisch haben wir uns heute gut verkauft, auch wenn wir einen recht trägen Start hatten und Alster natürlich insgesamt etwas griffiger war. Aber am Ende sind wir auch nicht unzufrieden mit dem Unentschieden zum Saisonabschluss.“

Alster musste in diesem Spiel die Initiative ergreifen, und das tat es auch. Die Gastgeberinnen ließen den Ball gut laufen, während der HTHC geschickt im Halbfeld verteidigte, dabei immer mal wieder mit einem Konter durchbrach und so für Gefahr sorgte. „Wir waren in diesen Situationen oft zu nachlässig in den Zweikämpfen“, hatte George beobachtet. Dennoch ging sein Team nach einem Angriff über die Hundekurve, den Valerie Boeckel im zweiten nachfassen verwertete, in Führung gegangen (10.). Doch mit einem sehenswerten Eckenschlenzer genau in den Winkel glich Laura Saenger die Partie sieben Minuten später wieder aus. Alster hätte zur Pause durchaus auch höher führen können, aber lediglich Hanna Granitzki konnte noch einmal per Strafecke nachlegen (24.).

Nach dem Seitenwechsel bot sich das gleiche Bild. Der Club an der Alster hatte mehr vom Spiel, während der HTHC sich darauf beschränkte, aus der guten Abwehrarbeit heraus Nadelstiche zu setzen. Katharina Hentschel erzielte bereits kurz nach Wiederanpfiff das eigentlich beruhigende 3:1 für Alster (39.), das danach in vielen Belangen allerdings um ein paar Prozent nachließ, einige Unkonzentriertheiten zeigte und nicht mehr so konsequent nach vorn spielte. Nach einer kurzen Pause, um den Rasen noch einmal zu wässern, kam der HTHC besser rein und dank eines durchaus umstrittenen Siebenmeters, den Laura Saenger verwandelte, noch einmal zurück ins Spiel (60.). Harvestehude fing den Ball direkt nach dem Anstoß gleich ab und lief einen Konter, den Zoe Wilson keine 30 Sekunden nach dem 2:3 sogar zum Ausgleich nutzte (61.). Danach passierte nicht mehr viel außer ein wenig Mittelfeld-Geplänkel und einer Ecke für Alster, die nichts einbrachte. Doch das Unentschieden genügte den Alster-Damen ja auch.

21.05.2017 · Club an der Alster - Harvestehuder THC 6:8 (3:2)

In einem dramatischen Duell beim Club an der Alster haben die Herren des Harvestehuder THC den vierten Platz in der Feldhockey-Bundesliga verteidigt und sich damit das letzte Ticket für die Endrunde in Mannheim kommende Woche gesichert. Mit 8:6 (2:3) siegte die Mannschaft von Trainer Christoph Bechmann am Sonntag und schaffte es, in den letzten zehn Minuten die Partie nach einem 4:6-Rückstand noch zu drehen. „Sechs Gegentore hier zu bekommen, das ist ein Witz. Normal darfst du dieses Spiel nicht gewinnen”, räumte Bechmann anschließend ein.

Dabei lief erst einmal alles nach Plan für sein Team. Quasi der erste Angriff führte zum 1:0 von Michael Körper. Obwohl der Österreicher bei seinem Solo in den Schusskreis ins Stolpern geraten war, gelang es ihm, im Fallen noch aufs Tor zu schießen. Eher eine Verzweifelungstat, aber eine erfolgreiche. Sein Mitspieler Tobias Hauke leitete dann allerdings mit einem Fehlpass im Aufbauspiel einen Konter ein. Constantin Staib konnte den Ball abfangen, sprintete auf der rechten Seite Richtung Schusskreis und legte die Kugel dann quer auf den mitgelaufenen Anton Boeckel, der zum 1:1 traf (8.). Fast postwendend hatte der HTHC wieder die Führung auf dem Schläger, aber eine Hereingabe wurde so abgefälscht, dass der Ball über Freund und Feind hinweg am Tor vorbei flog. Kurz darauf fiel dann nach einer sehenswerten Kombination von Patrick Müller, Chris Newman und Staib das 2:1 für Alster (11.)

Der HTHC machte nach dem Rückstand mehr Druck und wurde mit dem 2:2 belohnt. Aus dem Gewühl heraus war erneut Körper erfolgreich, wobei der Treffer – die Kugel flog im hohen Bogen in den Kasten – durchaus kurios wirkte. Zu diesem Zeitpunkt waren gerade einmal 18 Minuten gespielt. Elf Minuten später bekamen die Zuschauer den Treffer des Tages zu sehen. Alsters Johannes Große ließ bei seinem Solo durch den HTHC-Schusskreis gefühlt sechs Gegenspieler stehen, bevor er fast mit dem Rücken zum Tor abzog und das 3:2 erzielte. Dass die Gastgeber nicht mit einem 4:2 in die Pause gingen, verhinderte kurz vor Ende der ersten Halbzeit Torwart Tobias Walter.

Zwei Minuten nach Wiederbeginn war Walter dann aber bei einer Argentinischen Rückhand von Boeckel machtlos. Die Hausherren agierten dabei so, wie sie es in der ersten Halbzeit taten: Als ob sie – wie der HTHC – noch um die Endrunden-Teilnahme spielen würden. Zwei Strafecken indes konnte der HTHC in der Folge nutzen, um zum 4:4 auszugleichen. Wenig später sah dann allerdings Körper wegen eines Foulspiels Gelb und musste für zehn Minuten auf die Strafbank. Die Ecke, die es zudem für Körpers Aktion gab, führte zum 5:4 von Alster (52.). Der Club konnte die Überzahl dann noch zum 6:4 nutzen.

In den letzten zehn Minuten aber drehte der HTHC noch einmal auf und erzielte zwischen der 63. und 67. Minute vier Treffer. Den Grund für diese Wende führte Alster-Trainer Russell Garcia auf einen Spieler zurück: Tobias Hauke. „Er hat das in die Hand genommen. Er ist ein Weltklassespieler.” Für Garcia war es das letzte Spiel als Alster-Coach. „Das ganze Jahr hier war eine tolle Erfahrung”, blickte er kurz auf die Saison zurück. Bechmann dagegen schaute schon einmal auf den Halbfinal-Gegner und Titelfavoriten Rot-Weiss Köln. „Das ist für uns das einfachste Spiel der Saison. Aber wir müssen natürlich an unsere Grenzen gehen.”

19.05.2017 · Derbytime vs. Alster Hamburg

Gesucht wird der Gegner von Meister Rot-Weiss Köln im Halbfinale! Die beiden letzten Kandidaten dafür sind der Harvestehuder THC oder der Crefelder HTC. Diese beiden Teams kämpfen am letzten Spieltag noch um den Einzug ins Final Four in Mannheim.
Die Harvestehuder haben dabei die bessere Ausgangsposition klar auf ihrer Seite: Zwei Punkte Vorsprung und das deutlich bessere Torverhältnis sprechen eher für einen Endrunden-Teilnehmer aus Hamburg. Der HTHC braucht, um es aus eigener Kraft zu schaffen, also mindestens einen Punkt aus dem Derby beim Club an der Alster. Trainer Christoph Bechmann: „Es sind nach wie vor tolle Voraussetzungen für uns. Wir brauchen einen Punkt, aber wir wollen den Sieg. Wir wollen es aus eigener Kraft schaffen.“ Bei Gegner Alster – so scheint es nach den letzten Ergebnissen – ist die Luft wohl raus. „Ist uns egal“, betont Bechmann jedoch. „Wir geben Gas, wollen ein gutes Spiel abliefern und uns dann für eine bislang gute Saison belohnen.“ Tobias Hauke kehrt dafür wieder in den Kader zurück, Tobias Lietz fällt hingegen angeschlagen aus.

Die 1.Herren brauchen nochmals unsere Unterstützung!

Sonntag, 21.05.2017 - 14:00Uhr - Am Pfeilshof

19.05.2017 · Derbytime vs. Alster Hamburg

Unsere 1. Damen sind am Sonntag ebenfalls zu Gast beim Club an der Alster.

Nach einer insgesamt ziemlich erfolglosen Rückrunde würde man sich über den dritten Sieg in Folge zum Saisonabschluss freuen.

„Es ist schade, dass wir vor allem gegen die Teams im Mittelfeld so viele Punkte haben liegen lassen. Da war sicher mehr drin“, resümiert Trainer Tomasz Laskowski. „Aber wir wollen die Saison gut abschließen und den Schwung mitnehmen.“ Dass mit Winkler, Ziehm und Dechant wieder drei Spielerinnen fehlen, „tut jetzt aber nicht mehr ganz so weh“, gibt der Coach zu.

Sonntag, 21.05.2017 - 11:30Uhr - Am Pfeilshof

 

14.05.2017 · Mannheimer HC - Harvestehuder THC 4:3 (2:2)

Im Kampf um einen Startplatz im Final Four um die Deutsche Feldhockey-Meisterschaft hat Endrunden-Gastgeber Mannheimer HC seinen Matchball gegen den Harvestehuder THC in den letzten Sekunden des Spiels verwandelt. Mit dem 4:3 (2:2)-Erfolg stehen die Kurpfälzer sicher im Halbfinale, während der HTHC am letzten Spieltag im Fernduell mit dem fünftplatzierten und zwei Punkte zurückliegenden Crefelder HTC noch einmal punkten muss, um die Endrunde aus eigener Kraft zu erreichen. Die Partie war in der Schlussphase für etwa 15 Minuten unterbrochen wegen eines Gewitterschauers.

“Wir wollten diesen Sieg für das Endrunden-Ticket, und jetzt sind wir wirklich froh, dass wir es geschafft haben, denn die Spieler waren wirklich am Ende ihrer Kräfte“, sagte Mannheims Trainer Michael McCann. „Das war ein spannendes Spiel, in dem beide Teams ihre Phasen hatten.“

Auf Seiten des HTHC war Trainer Christoph Bechmann merklich angefressen: „Ich ärgere mich maßlos, wie wir das am Ende noch verlieren konnten. Wir haben Ballbesitz, können das eigentlich runterspiele und den Punkt mitnehmen. Aber dann verlieren wir den Ball und bekommen dann noch das Gegentor. So haben wir leichtfertig die sichere Endrunden-Qualifikation und sogar noch die Chance auf den dritten Tabellenplatz verspielt.“

Mannheim kam besser rein in die Partie und übernahm zunächst die Initiative, während der HTHC, wie Bechmann es beschrieb, „trotz der Wichtigkeit dieses Spiel zu locker ins Spiel gegangen sind.“ Bis sich die Hamburger ins Spiel reingearbeitet hatten, lagen sie aber schon mit 0:2 zurück, denn Mannheims Gonzalo Peillat hatte erst einen Siebenmeter – nach Foulspiel – verwandelt (11.) und dann in der 15. Minute per Strafecke direkt nachgelegt. Erst danach kam der HTHC besser ins Spiel und kam durch Paul Pongs’ Treffer schnell wieder auf ein Tor heran. Doch individuelle Fehler sorgten dafür, dass Mannheim jederzeit für Gefahr sorgen konnte. Kurz vor der Pause entstand nach einer Strafecke ein Siebenmeter für Harvestehude, den diesmal Toptorjäger Michael Körper sicher verwandelte (33.).

Der HTHC verteidigte nach Wiederanpfiff weiter gut und setzte zwei, drei gute Konter, von denen einer durch Daniel von Drachenfels das 3:2 (40.) bedeutete. Die Partie war damit gedreht – und das nicht unverdient zu diesem Zeitpunkt. Doch in der nun absolut ausgeglichenen Partie konnte auch der MHC zurückschlagen. Spezialist Peillat verbuchte mit einem Eckenschlenzer sein drittes Tor an diesem Nachmittag und damit den 3:3-Ausgleich (58.). Die gut viertelstündige Regenpause hatte den Mannheimern offenbar weniger geschadet, denn die Gastgeber dominierten die Schlussphase. Trotzdem schnupperte Harvestehude am Punktgewinn, wenn nicht dieser Ballverlust passiert wäre, den 14 Sekunden vor Schluss Guido Barreiros zum Siegtreffer nutzte (70.).

14.05.2017 · Harvestehuder THC - Berliner HC 3:2 (1:1)

Lange Zeit haben die Damen vom Harvestehuder THC auf einen Sieg in der Rückrunde der Feldhockey-Bundesliga warten müssen, nun gab es gleich zwei Stück in Folge. Dem 5:0 vom Samstag gegen TuS Lichterfelde folgte am Sonntag vor rund 70 Zuschauern ein 3:2 (1:1) gegen den Berliner HC. „Ich denke, es war ein verdienter Sieg”, sagte HTHC-Trainer Tomasz Laskowski nach der Partie. Sein Team zog dank des Sieges in der Tabelle am BHC vorbei und verbesserte sich auf den neunten Platz.

Dabei gelang es den Gastgeberinnen, zweimal einen Rückstand zu egalisieren. Dem sehenswerten 1:1-Auslgeich von Emma Nolting in der 25. Minute folgten im zweiten Durchgang zwei Kontertore. Herausragend hier das 2:2 von Anne Deupmann, die quasi von der Schusskreisgrenze mit einem platzierten Schuss ins lange Eck erfolgreich war. Kurz darauf gelang Zoe Wilson der schließlich entscheidende Treffer zum 3:2. Die Gäste nahmen 2:30 Minuten vor dem Ende ihre Torhüterin heraus, konnten den HTHC trotz einer elften Feldspielerin aber nicht mehr groß in Bedrängnis bringen.

„Es war ein sehr intensives Spiel aufgrund der Wärme – ein Kampfsieg. Man hat am Ende gemerkt, dass die Mädels zwei Spiele in den Beinen hatten”, sagte Laskowski. Am kommenden Sonntag soll nun der dritte Sieg in Serie folgen, wenn man beim Club an der Alster antritt. Es dürfte demnach auch zum Abschluss der Saison noch einmal richtig zur Sache gehen, zumal für die Mannschaft von Trainer Jens George noch die Endrundenteilnahme auf dem Spiel steht.

13.05.2017 · Harvestehuder THC - TuS Lichterfelde 5:0 (2:0)

Große Freude und Erleichterung bei den Damen vom HTHC Hamburg. Mit ihrem ersten Sieg in der Rückrunde hat das Team von Trainer Tomasz Laskowski den Verbleib in der Feldhockey-Bundesliga perfekt gemacht. Nach dem 5:0-Erfolg (2:0) am Samstag vor rund 50 Zuschauern gegen den bereits als Absteiger feststehenden TuS Lichterfelde sagte Laskowski: „Ein Riesenkompliment an meine Spielerinnen heute, wir sind durch.” Allerdings betonte der Coach auch: „Ich habe nie daran gezweifelt und nie über einen Abstieg gesprochen.”

Nach kurzer Anlaufphase kam der HTHC bereits in der dritten Minute zur ersten von insgesamt sechs Strafecken, versäumte es aber, das frühe 1:0 zu erzielen. In der Folge aber dominierten die Gastgeberinnen die Partie über weite Strecken, ohne dabei aber zu richtig zwingenden Torchancen zu kommen. Erst in der 15. Minute war der Bann gebrochen. Nach einem Angriff über links bekam Ellen Rickert die Kugel und schoss diese aus spitzem Winkel in den TuSLi-Kasten.
Die verdiente Führung indes schien den HTHC dazu zu veranlassen, erst einmal etwas zu verschnaufen. Die Gäste bekamen mehr Spielanteile, ohne aber wirklich gefährlich zu werden. In der Schlussphase wurde der HTHC dann wieder stärker und mit der zweiten Ecke belohnt. Die schön ausgeführte Variante – Fenja Poppe hatte auf die freistehende Laura Saenger gepasst, statt selbst zu schießen – führte zum 2:0.
Gut drei Minuten nach dem Seitenwechsel beseitigte der HTHC dann alle Zweifel. Franziska Hähner lief auf der linken Seite in den TuSLi-Schusskreis, tunnelte die Torhüterin, und Emma Nölting brauchte nur noch ihren Schläger hinzuhalten.
Danach gab‘s es bis Mitte der zweiten Halbzeit quasi Chancen im Minutentakt. Und so war das 4:0 auch keine Überraschung. Bemerkenswert an diesem Treffer indes war, dass er der erst 16 Jahre alten Aylin Aufenacker gelang, die sich über ihr erstes Tor in der Bundesliga freuen durfte. Den Schlusspunkt setzte Laura Saenger mit einem strammen Schuss in den Winkel nach einer Ecke.
„Ich habe versucht, die Mädels nach dem 5:0 noch etwas zu pushen, aber die Luft war raus. Wir haben das Ergebnis nur noch verwaltet”, sagte Laskowski, der von seinem Team nun auch Siege in den beiden abschließenden Spielen fordert. „Damit wollen wir die Saison, die nicht gut für uns war, noch einigermaßen retten.”

07.05.2017 · Münchner SC - Harvestehuder THC 2:1 (0:1)

Die Damen des Harvestehuder THC kehrten am Sonntag mit einer 1:2-Niederlage (1:0) vom Münchner SC wieder. Das Team von Tomasz Laskowski konnte zwar stärker in beide Halbzeiten starten und ging gleich zu Beginn verdient in Führung, gab aber in der Folge immer mehr Spielanteile an den MSC ab. Die Gastgeberinnen konnten den Siegtreffer allerdings erst wenige Sekunden von Schluss der Partie erzielen. Mit dem Sieg setzen sich die Münchnerinnen in der Tabellenmitte fest, die Hamburgerinnen bleiben weiter vier Punkte vor den Abstiegsrängen.

Die Gäste vom Harvestehuder THC kamen besser in die Partie und bestimmten die Anfangsviertelstunde. Emma Nolting belohnte die Hamburgerinnen mit dem frühen Führungstreffer (6.): Über rechts drang der HTHC in den Münchner Schusskreis und die 21-jährige Stürmerin konnte aus kurzer Distanz vollenden. „Wir haben sehr stark begonnen und gehen verdient in Führung“, war dann auch der HTHC-Trainer Tomasz Laskowski mit der Anfangsphase seiner Mädels sehr zufrieden, musste dann aber erkennen: „Der MSC hat sich gut gefangen, ist wieder ins Spiel reingekommen und wir haben in dieser Phase nicht gut verteidigt. Wir konnten da froh sein, dass wir das 1:0 zur Halbzeit mitgenommen haben.“ Denn obwohl der MSC im Laufe der Halbzeit immer mehr Spielkontrolle übernahm, schlugen die Bayern bis zum Pausenpfiff wenig Kapital daraus.

Ein ähnliches Bild nach der Pause: Hamburg hatte etwas umgestellt und startete nun mutiger und offener in den zweiten Durchgang. „Wir waren am 2:0 dran, hatten drei Ecken in Folge sowie zwei gute Kontermöglichkeiten und gegen den Spielverlauf bekommen wir dann das 1:1“, musste Laskowski dann feststellen. Scheinbar kamen die Münchnerinnen besser mit dem Dauerregen zurecht, der das Tempo aus dem Spiel nahm. Der MSC konnte sich immer mehr aus seiner Unkonzentriertheit lösen und kam so zum in dieser Phase nicht unbedingt selbstverständlichen Ausgleich durch Elisabeth Kirschbaum (53.).
Die Hausherrinnen investierten nun mehr die Partie und erwischten die Gäste in der Schlussminute eiskalt: Einen Freischlag am Kreis führte der MSC schnell aus, der HTHC stellte sich nicht schnell genug und die Münchnerin Anissa Korth konnte über links in den Kreis einziehen und eiskalt zum 2:1 ins lange Eck vollenden. Das Schiedsrichtergespann ließ dann auch nicht mehr anpfeifen, der Münchner SC durfte einen späten Sieg bejubeln.

07.05.2017 · Nürnberger HTC - Harvestehuder THC 2:3 (1:0)

Dank der Treffsicherheit von Michael Körper haben die Herren vom HTHC eine weitere Niederlage in der Feldhockey-Bundesliga vermeiden können und sich im Kampf um die Endrunden-Teilnahme drei wichtige Zähler gesichert. Zwei Tage nach dem 0:3 gegen den UHC gelang der Mannschaft von Trainer Christoph Bechmann beim Nürnberger HTC vor rund 250 Zuschauern nach einem 0:2 Rückstand noch ein umjubelter 3:2-Erfolg (0:1). Körper erzielte dabei alle Hamburger Tore.

„Wir waren einen Tick besser und haben immer an uns geglaubt. Das ist unser Spirit! Das klappt nicht immer, aber heute haben wir uns belohnt”, sagte Bechmann nach der Partie, die vor allem im zweiten Durchgang teils kuriose Züge annahm.

So setzte Bechmann nach dem 0:2 in der 39. Minuten alles auf eine Karte und brachte einen elften Feldspieler für seinen Torwart. Weil es im weiteren Verlauf eine umstrittene Gelbe Karte (10 Minuten Zeitstrafe) für Nürnbergs Götz Mahdi gab, hatte der HTHC mit einmal quasi zwei Mann mehr auf dem Platz. Als dann ein weiterer Nürnberger die Grüne Karte sah, spielten die Hamburger rund 60 Sekunden sogar mir drei Feldspielern mehr als der Gastgeber.

Die Lücken, die sich in dieser Unterzahlphase in der Defensive des NHTC auftaten, konnte der HTHC dann auch nutzen und zwei Angriffe über die Außenpositionen führten zu den Treffern zum 1:2 und 2:2. Körper hatte dabei keine Mühe, den Ball aus kurzer Distanz ins NHTC-Tor zu befördern. Gut vier Minuten vor Schluss bewies der Österreicher dann einmal mehr seine Qualität als Siebenmeter-Schütze und sorgte mit einem satten Schlenzer für das schließlich entscheidende 3:2.
Bechmann schickte anschließend seinen Torwart wieder in den Kasten, während Nürnberg nunmehr versuchte, mit einem Feldspieler mehr zum Ausgleich zu kommen. Doch die HTHC-Abwehr hatte in der Schlussphase alles im Griff und brachte das Ergebnis souverän über die restlichen Minuten.

„Es war ein gutes Spiel von uns. Wir haben nur in der ersten Halbzeit ein paar Chancen nicht genutzt”, stellte Bechmann abschließend fest.

05.05.2017 · Harvestehuder THC - UHC Hamburg 0:3 (0:1)

Der UHC gewann am Freitagabend das Hamburger Derby auf dem Voßberg gegen den HTHC am Ende etwas zu deutlich, aber verdient mit 3:0 (1:0). Julius Schmid hatte die Gäste schon nach zehn Minuten in Führung gebracht. Der HTHC fing sich schon früh in Halbzeit zwei ein zweites Gegentor, als Carl Alt einen Ball aus der eigenen Verteidigung frei vor Keeper Tobias Walter bekam, mitnahm und vollstreckte (36.). Nach Moritz Fürstes Eckentor zum 3:0 (38.) war die Partie so gut wie entschieden. Der HTHC muss nun am Sonntag in Nürnberg unbedingt punkten, um seine Play-off-Chancen hoch zu halten. Für den UHC heißt der Dreier zumindest, dass man wieder in Schnuppernähe der Endrundenplätze ist, bevor man Sonntag in Mülheim schon den nächsten Play-off-Aspiranten trifft.

„Ich finde unseren Sieg sogar hochverdient“, so UHC-Trainer Kais al Saadi, „weil die Jungs sich aufopferungsvoll reingehängt haben und auch in den Unterzahl-Phasen, als der HTHC früh den Torwart rausnahm, trotz des enormen Drucks geschickt verteidigt haben. Wir müssen in der Phase nur aus den Kontern aufs leere Tor mehr machen. Dann hätten wir früher Ruhe drin gehabt. Ein Sonderlob für unser Mittelfeld, das nach dem frühen Ausfall von Oliver Korn aus Spielern der Jahrgänge 94, 94, 95 und 98 bestand und seine Aufgabe gegen eine der besten Mannschaften Deutschland exzellent gelöst hat.“

Vom HTHC war kurz nach dem Spiel noch keine Stimme zu bekommen. Der Ärger war groß über die Niederlage, aber auch über das Zustandekommen, insbesondere um die beiden Treffer in der zweiten Halbzeit herum. In den ersten 35 Minuten waren beide Teams bemüht, Offensivaktionen zu setzen, hatten aber auch beide Mühe, im gegnerischen Kreis Wirkung zu erzielen. Symptomatisch war, dass es keine einzige Strafecke in den ersten 35 Minuten gab. Die Szene der ersten Halbzeit war daher ein UHC-Konter durchs Mittelfeld, bei dem Carl Alt am linken Pfosten an den Ball kam, sich aus Tobias Walters Reichweite herausdrehte und Julius Schmid am langen Pfosten bediente, der dann aus zwei Metern ins Tor lupfte.
Die zweite Hälfte begann mit dem HTHC noch kurz in Unterzahl. Grund war eine Gelbe Karte, die Pöhling erhalten hatte, als er Oliver Korn bei einem UHC-Konter unsanft stoppte. Der Routinier zog sich dabei eine Leistenverletzung zu, die ihn nicht wieder am Spiel teilnehmen ließ. Kais al Saadi befürchtet, dass der Routinier sogar länger fehlen werde. Als Pöhling wieder auf dem Feld war, zog der HTHC ein Pressing auf, doch dann konterte der UHC sofort. Die Entstehung jedoch arg umstritten, da Fürstes langer Schlenzer schon nah an Michael Körper vorbeiging und der HTHC gefährliches Spiel monierte. Zudem wurde Lietz beim Abwehrversuch aus HTHC-Sicht beeinträchtigt.
Kurz darauf sah dann Tobias Hauke auch noch eine heftig diskutierte Grüne Karte, musste für zwei Minuten auf die Bank. Und genau in der Überzahlphase holte sich der UHC die erste Ecke des Spiels, die Moritz Fürste halbhoch rechts zum 0:3 nutzte. Danach versuchte Harvestehude alles, um zurück ins Spiel zu kommen, nahm Tobias Walter früh zugunsten eines elften Feldspielers vom Platz. Doch trotz hohen Drucks und auch noch zwei Ecken, die aber abgelaufen wurden, beziehungsweise die Körper als Schlussecke dann drüberschlenzte, kam nichts Zählbares für die Hausherren mehr heraus.

04.05.2017 · Derbytime am Voßberg - HTHC vs. UHC

Die Feldhockey-Bundesliga geht in die entscheidende Phase!

Unsere 1.Hockeyherren empfangen am Freitag, den 05.05.2017 um 19:30Uhr den wiedererstärkten UHC am Voßberg.

Nur vier Top Teams qualifizieren sich für das Final Four in Mannheim und der HTHC als Drittplatzierter hat bei noch vier ausstehenden Spielen beste Chancen, erneut dabei zu sein.

Spannung, Dynamik und hochklassiges Hockey sind somit vorprogrammiert.

Auf gehts gelbe Wand! Wir brauchen Euch lautstark.

Alle Kinder, die in gelben Trikots oder T-Shirts kommen, erhalten freien Eintritt!!!

Wir freuen uns auf ein packendes Derby am Voßberg

 

Die weiteren Spiele am Wochenende:

07.05.2017 - 13:00Uhr
Münchner SC vs. 1.Hockeydamen

07.05.2017 - 12:00Uhr
Nürnberger HTC vs. 1.Hockeyherren

 

03.05.2017 · Pfingstcamp 2017

Anmeldungen sind ab sofort mit den beiliegenden Anmeldebögen möglich, auch für Pfingsten sind noch Plätze frei. Bitte beachtet, dass die Teilnehmerzahl begrenzt ist, um ein optimales Trainingsumfeld zu schaffen. Die Anmeldung wird verbindlich mit der Anmeldebestätigung durch den HTHC.

Infoblatt als PDF: Infoblatt Pfingstcamp 2017

Anmeldung als PDF: Anmeldung Pfingst-/Jugendcamps 2017

Mehr zu den Hockey-Jugendcamps erfahren Sie unter Hockey / Hockeycamps.

03.05.2017 · 2. Damen Hamburger Pokalsieger

Unsere 2. Hockeydamen mit ihrem Trainergespann Max Daubenbüchel und Philipp Grabowsky haben nach 2002 zum zweiten Mal den Hamburger Pokal für den HTHC gewinnen können.

Gespickt mit einer gesunden Mischung aus erfahrenen und jungen Eigengewächsen hat man das Spiel zu jeder Zeit trotz knappen Ergebnisses dominiert.

Der Siegreffer fiel bereits in der ersten Hälfte durch eine kurze Ecke von Lilly von Lacroix. Der Club an der Alster konnte dem Spiel trotz ihrer Bemühungen keine Wende mehr geben.

Unsere 2.Herren standen ebenflass im Finale und verloren ihr Spiel gegen den UHC Hamburg denkbar knapp mit 2:5. Nach einem zwischenzeitlichen 0:3 Rückstand gelang es den Herren bis auf 2:3 heranzukommen, mussten dann in kurzer Zeit zwei Tore hinnehmen.  

Der Pokalsieg der Damen und die Finalteilnahme der Herren ist mit einem Geldpreis von 1000€ bzw. 500€ für die Jugendarbeit dotiert.

Wir gratulieren und bedanken uns bei unseren 2. Damen und 2. Herren für das erfolgreiche Abschneiden in der diesjährigen Pokalsaison.

03.05.2017 · HTHC Hockey-Jugendkonzept

Das hier vorliegende Hockey-Jugendkonzept 2.0 gibt den Stand zur Feldsaison 2017 wieder.

Es wurde von Eltern, Betreuern, Co-Trainern, Headcoaches und den sportlichen Leitern unter der Leitung des Vorstandes Jugendhockey 2016 gemeinsam erarbeitet und wird vom gesamten HTHC-Vorstand mitgetragen und unterstützt.

HTHC - Hockey-Jugendkonzept

01.05.2017 · Hockeycamps Feldsaison 2017

Liebe Spielerinnen und Spieler, liebe Eltern,

wie ihr vielleicht schon wisst, hat der HTHC die Veranstaltung der Feriencamps wieder selbst übernommen und das Konzept vor dem Hintergrund des Jugendkonzeptes neu aufgestellt. Die Camps sind als Wochencamps sportlich eine sinnvolle Ergänzung und Intensivierung der Hockeyausbildung in euren jeweiligen Ausbildungsstufen, am Mittwoch haben wir euren Mannschaftsbetreuern die neue Struktur bereits vorgestellt.

In den Ferienzeiten gibt es ab der Feldsaison 2017, also ab sofort, folgende Angebote:

1. Hockeycamps für Kinder von 5 bis 12 Jahren
Die Hockeycamps für Kinder von 5 bis 12 Jahre sind Hockeyspaß in den Ferien mit altersangemessenen Spezialeinheiten (Technik, Taktik, Torwart-Training) als ganztägiges Betreuungsangebot in den Ferien. Die Camps beinhalten das Sportprogramm, Verpflegung (Mittagessen und Obst), Getränke, 1 T-Shirt, Schwimmbadnutzung und die Betreuung. Auch Gäste von anderen Clubs sind willkommen.

Anmeldung als PDF: Anmeldung Jugendcamps 2017

2. Leistungscamps für U12/U14/U16
Ergänzende, leistungsbetonte Spezialtrainingseinheiten in den Bereichen Technik, Athletik, Taktik, Torwarttraining mit Raum für besondere Trainer und/oder Sonderthemen (z.B. „Stürmer-Tag, Eckentraining, Torwarttraining, Theorie) für Kinder ab B-Bereich. Die Leistungscamps bieten keine ganztägige Betreuung, sie finden in der Regel an den ausgewiesenen Wochen von 14 bis 19 Uhr in den Ferien statt. Auch Gäste von anderen Clubs sind willkommen.

Infoblatt als PDF: Infoblatt Leistungscamps 2017

Anmeldung als PDF: Anmeldung Leistungscamps 2017

3. Fördertraining für U14/U16
Das Fördertraining für die Leistungsmannschaften trägt dem Leistungsgedanken des Clubs Rechnung, hier werden die Kinder, die sich aktiv für den Leistungssport ausrichten, gezielt von ihren Trainern auf die Saison vorbereitet und entwickelt. Es handelt sich um HTHC-interne Camps, zu denen die Headcoaches gesondert einladen. Die Inhalte werden von den Haupttrainern festgelegt und mit dem sonstigen Trainingsprogramm der Mannschaften abgestimmt.

Anmeldungen sind ab sofort mit den beiliegenden Anmeldebögen möglich, auch für Pfingsten sind noch Plätze frei. Bitte beachtet, dass die Teilnehmerzahl begrenzt ist, um ein optimales Trainingsumfeld zu schaffen. Die Anmeldung wird verbindlich mit der Anmeldebestätigung durch den HTHC.

Infoblatt als PDF: Infoblatt Pfingstcamp 2017

Viele Grüße

Michael Green
Vorstand Hockeyjugend

01.05.2017 · Harvestehuder THC - UHC Hamburg 1:2 (1:0)

Die Damen des UHC Hamburg haben ihren Platz in der Spitzengruppe der Feldhockey-Bundesliga festigen können. Am Mai-Feiertag kam die Mannschaft von Trainer Claas Henkel beim Lokalrivalen Harvestehuder THC vor rund 250 Zuschauern zu einem 2:1 (0:1)-Erfolg. „Es war ein enges Ding. Der HTHC hat das super gemacht” betonte Henkel nach der spannenden Partie, in der erst kurz vor Schluss der entscheidende Treffer fiel. Eileen Hoffmann war nach einer Kurzen Ecke im zweiten Nachschuss erfolgreich.

Die Situation, die zu der Ecke geführt hatte, war aus Sicht von HTHC-Coach Tomasz Laskowski allerdings umstritten. „Es war ein Foul von Aylin Aufenacker. Und auch die Grüne Karte war okay. Aber die Ecke nicht, denn das Foul war vor der Viertellinie”, ärgerte sich Laskowski. Kurz darauf sah Franziska Klein dann wegen Meckerns Gelb, so dass die Gastgeberinnen in der Endphase in Unterzahl agieren mussten. Allerdings hatte der HTHC zuvor eine Reihe von Chancen vergeben. Schon in der dritten Minute konnte UHCs Katharina Otte im Schusskreis Annelotte Ziehm gerade noch den Ball wegspitzeln und damit eine gefährliche Situation unterbinden. Später war UHC-Torhüterin Yvonne Frank binnen Sekunden mehrfach zur Stelle und verhinderte die HTHC-Führung. Die Gäste, welche die erste Hälfte weitgehend dominierten, hatten ihre beste Chance dagegen aus dem Spiel heraus in der 13. Minute, doch eine Hereingabe von Jana Teschke lenkte Eileen Hoffmann am Tor vorbei. Erst in den letzten fünf Minuten vor der Pause konnte der HTHC wieder einige Erfolg versprechende Offensivaktionen starten, von denen eine zu ersten Kurzen Ecke für die Gastgeberinnen führte. Zwar misslang die Annahme, doch Fenja Poppe schaffte es dennoch, aufs Tor zu schießen. Zwar konnte Frank den Ball mit dem Fuß abwehren, allerdings nur in Richtung der einschussbereiten Klein, die sich die Chance nicht entgehen ließ.

In der 40. Minute hatte dann Franziska Hähner das 2:0 auf dem Schläger, als sie allein auf Yvonne Frank zulief, die Torhüterin aber nicht überwinden konnte. Wenig später war es dann Kira-Marie Wimbert-Brauns, die nur noch Frank vor sich hatte und sich für einen Querpass entschied, der jedoch keine Mitspielerin erreichte. „Wir haben zwei gute Konterchancen nicht genutzt, da fehlte uns die Effizienz”, stellte Laskowski fest. So kam es, wie es kommen musste: Marie Mävers kam auf der rechten Seite des HTHC-Schusskreises freistehend an den Ball, passte diesen quer, und Marleen Müller hatte keine Mühe, den Ausgleich zu erzielen. Ein Ergebnis, mit dem man beim HTHC zufrieden gewesen wäre, doch am Ende sollte es dann nicht einmal für einen Punkt reichen.

Auszeichnungen

"Das Grüne Band für vorbildliche Talentförderung im Verein"

Das Grüne Band