21.01.2018 · Harvestehuder THC - TG Heimfeld 18:5 (7:3)

Mit einem Torfestival haben sich die Hockey-Herren vom HTHC Hamburg aus der Bundesliga-Hallensaison verabschiedet. Am Sonntag gelang der Mannschaft von Trainer Christoph Bechmann vor rund 250 Zuschauern ein 18:5-Erfolg (7:3) gegen die TG Heimfeld, obwohl der Coach von Michael Körper abgesehen fast gänzlich auf seine Stammkräfte verzichtet hatte. „Wir wollten Spaß haben. Die Jungs haben das gut gemacht, wir haben gut gespielt und den Ball gut laufen lassen”, sagte Bechmann, dessen Team am vergangenen Freitag vom UHC der Weg ins Viertelfinale verbaut worden war.

Besonders freute sich Bechmann über den Auftritt von Tom Schneider bei dessen Bundesliga-Premiere. Gerade einmal vier Minuten waren gespielt, da sorgte der Stürmer mit seinem ersten Tor für die 1:0-Führung. Weitere drei Treffer sollten im Verlauf der Partie folgen. Bester Torschütze auf Seiten des HTHC war allerdings Körper. Dem Österreicher und Hallen-Europameister gelangen insgesamt sieben Treffer.

Die Gäste, für die Spielertrainer Alexander Otte dreimal traf, konnten die Partie immerhin eine gute Viertelstunde offenhalten. Doch zwischen der 16. und 20. Minute machte der HTHC aus einem 2:1 ein 5:1. Nach dem Seitenwechsel erzielten die Hausherren dann zwischen der 35. und 41. Minute fünf Tore in Serie zum zwischenzeitlichen 12:3. Die Partie war damit entschieden, der Torhunger des HTHC allerdings noch nicht gestillt. So fielen allein in den knapp letzten drei Minuten noch einmal vier Tore für die Bechmann-Auswahl.

21.01.2018 · Harvestehuder THC - Großflottbeker THGC3:5 (0:2)

Niederlage statt Aufholjagd: Die Damen vom Harvestehuder HTHC haben sich mit einer 3:5-Niederlage (0:2) gegen den Großflottbeker THGC ins Viertelfinale verabschiedet. Die Mannschaft von Trainer Tomasz Laskowski hatte den zweiten Platz schon vorher sicher, hätte aber einen rekorverdächtigen Sieg gegen die Gäste herausschießen müssen, um Spitzenreiter Club an der Alster noch abzufangen. „Wir haben das als Trainingsspiel genutzt. Ich bin zwar nicht enttäuscht, aber schon etwas ärgerlich. Die Spielerinnen hätten für das Viertelfinale in Mannheim Selbstvertrauen tanken und mit breiter Brust dorthin fahren können”, betonte Laskowski. Für die Gäste war Sophie Fischer mit drei Toren beste Schützin.

Vor gut 100 Zuschauern am Sonntag indes war Großflottbek das bessere Team und hätte auch höher führen können, doch nach dem 0:1 blieb ein Siebenmeter ungenutzt. Dem HTHC gelang dagegen nicht viel und Laskowski machte keinen Hehl daraus: “Es hat an der Spieleinstellung gefehlt.”
Im zweiten Durchgang sah der Coach dann ein engagierteres Auftreten seiner Mannschaft, die in der 57. Minute schließlich zum 3:3 kam. Doch in der Schlussminute kassierte der HTHC, der zuvor in Überzahl versucht hatte, noch den Siegtreffer zu erzielen, zwei weitere Treffer. „Wir hatten in der zweiten Halbzeit viele Chancen, aber uns hat die Qualität gefehlt”, räumte Laskowski ein.

GHTGC-Co-Trainer Malte Pingel, der Cheftrainer Michael Behrmann vertrat, freute sich derweil über das Resultat: „Es war ein megageiler Fight von den Mädchen. Wir wollten vor dem UHC landen und Nummer drei im Norden werden und den Schwung nun mit in die Feldsaison nehmen.”

19.01.2018 · Harvestehuder THC - UHC Hamburg8:13 (5:5)

Der UHC Hamburg hat sich den zweiten Playoff-Platz in der Staffel Nord der Herren gesichert. Mit dem 13:8 (5:5)-Erfolg im Topspiel am Freitagabend beim Harvestehuder THC warf man darüber hinaus den Gastgeber endgültig aus dem Rennen. Mann des Abends war Moritz Fürste, der mit allein acht Treffern aus einer geschlossen starken Uhlen-Mannschaft herausragte.

“Ja, Moritz war stark heute, war sehr fokussiert und hat das Team mitgerissen. Aber die Jungs haben heute wirklich alle eine Top-Leistung abgeliefert”, lobte UHC-Coach Kais al Saadi. “Wir sind total glücklich, dass wir jetzt im Viertelfinale spielen dürfen, aber wir wissen ja noch nicht, wo. Mal sehen, ob wir uns am Ende noch an Alster vorbei vorbeischieben können.”

HTHC-Trainer Christoph Bechmann: “Ich bin nicht frusrtiert, aber natürlich sind wir enttäuscht, dass wir ausgeschieden sind. Leider müssen wir eingestehen, dass es diesmal vor allem in der Rückrunde zwei Teams gab, die besser waren als wir.”

Die Zuschauer in der vollen HTHC-Halle sahen von Beginn an ein rasantes und attraktives Offensiv-Spektakel. Erster Angriff HTHC – Tor! Erster Angriff UHC – auch Tor! Und so ging es fast weiter. Es war eine absolute ausgeglichene Partie zweier gleichwertiger Teams. Die Partie wogte förmlich hin und her, was sich auch in der Torfolge widerspiegelte.

Die Vorentscheidung in der Parte besorgte der überragende Moritz Fürste mit vier Treffern in Serie nach dem Wiederanpfiff. “Da sind wir total gut aus der Kabine gekommen und konnten erstmals wegziehen”, so al Saadi. Der HTHC musste nun mehr riskieren, war aber bei der stabilen UHC-Abwehr oft gut aufgehoben, sodas sich die Gäste den Vorsprung bis zum Schluss nicht mehr nehmen ließen, selbst als es in der Schlussphase mit ausgewechselten Keepern und Zeitstrafen noch zu einigen Über- bzw. Unterzahlsituationen kam.

18.01.2018 · Hockey Super Sunday im HTHC

Hockey Super Sunday im HTHC

Am Sonntag gibt es zum Abschluss der Bundesliga-Vorrunde einen letzten Leckerbissen.

Den Super Sunday eröffnen unsere 2. Damen im Derby gegen den Club an der Alster um 12:00 Uhr. Sprichwörtlich sind alle guten Dinge drei.

Nach dem Auftakt folgt ein weiteres Hamburger Duell um 14.00 Uhr. Dann erwarten die 1. Damen in ihrem letzten Rundenspiel die Damen vom Großflottbeker THGC. Da an diesem Wochenende parallel die Europameisterschaft der Damen in Prag stattfindet, müssen unsere Damen auf einige Spielerinnen verzichten müssen. So wird beispielsweise unsere Torhüterin Rosa Krüger das Tor der deutschen Damen hüten, unsere beiden Spielerinnen Katerina Lacina und Anna Kolarova werden in den tschechischen Nationalfarben antreten. Zudem ist Marta Laginja mit der österreichischen Mannschaft bei der B-EM im Einsatz. Wir sind uns aber sicher, dass diese Lücken durch adäquaten Ersatz gefüllt werden und wir uns auf ein tolles Spiel freuen können.

Zu guter Letzt spielen unsere 1. Herren dann um 16.00 Uhr noch gegen die TG Heimfeld mit Top-Scorer Alex Otte. 

Ein Blick auf die Tabelle der Herren zeigt, dass keine der drei Top-Mannschaften einen Viertelfinalplatz schon sicher hat. So gesehen ist ein Sieg am Sonntag quasi ein Muss, vorausgesetzt dass das Spiel am morgigen Freitag gegen den UHC nicht verloren geht.

Es wird also nochmal spannend am letzten Spielwochenende.

17.01.2018 · Club an der Alster - Harvestehuder THC10:8 (5:4)

Der Club an der Alster konnte das Spitzenspiel in der Nordstaffel gegen den Lokalrivalen vom HTHC am Mittwochabend mit 10:8 gewinnen. Dabei sahen die Fans in der Alster-Halle ein wechselhaftes Match. Die Hausherren führten in der ersten Halbzeit bereits 5:0, gerieten Mitte der zweiten Hälfte 6:7 und 7:8 in Rückstand, ehe Alster in der Schlussphase mit drei Toren innerhalb von 180 Sekunden das Match noch einmal zu eigenen Gunsten drehte.

"Wir haben heute Daniel von Drachenfels sehr vermisst, der uns mit seiner Torgefährlichkeit enorm geholfen hätte", sagte HTHC-Coach Christoph Bechmann nach der Partie. "Wir haben im Sturm heute keine normale Leistung gebracht, und Alster hat es auf der anderen Seite in dem Punkt besser gemacht."
"Unsere Defensive war heute überragend und wir sind sofort im Matchplan gewesen, wodurch wir so schnell deutlich geführt haben", so Fabian Rozwadowski. "Den haben wir aus den Augen verloren, als der HTHC in Halbzeit zwei gepresst hat. Erst nach dem 6:7 haben wir wieder reingefunden, was dann den Ausschlag für uns gegeben hat."

Das 0:5 aus Sicht der Gäste nach einer guten Viertelstunde spiegelte bis dahin nicht unbedingt die Kräfteverhältnisse auf dem Platz wieder, meinte Bechmann, denn auch der HTHC hatte gute Chancen. Doch für das gesamte Match war es sinnbildhaft, weil Alster einfach effektiver mit seinen Chancen umging. Und im Tor der Hausherren machte Youngster Bado Völckers ein exzellentes Bundesligaspiel. Erst als auch beim HTHC die Verwertung besser klappte, begann das Spiel zu kippen. Alster kam in der Phase defensiv nicht so gut mit dem Pressing der Gäste zurecht. Als Tobias Hauke zehn Minuten vor Ende das 8:7 für den HTHC per Ecke machte, schien das Match an den HTHC zu gehen. Doch ein Dreierpack von Bruns, Alt und Fröschle drehte das Match erneut.

Am Freitagabend kommt es nun zum nächsten Play-off-Krimi zwischen HTHC und UHC. Ein Sieg des UHC würde das Ende der Play-off-Träume des HTHC bedeuten. Umgekehrt hätten die Harvestehuder für den letzten Spieltag die besseren Karten.

14.01.2018 · Club an der Alster - Harvestehuder THC 9:1 (4:1)

Die Hockey-Damen vom Club an der Alster haben dem HTHC die erste Niederlage der Hallensaison zugefügt und nach dem 9:1-Erfolg (4:1) am Sonntag vor 200 Zuschauern das Team von Trainer Tomasz Laskowski auch vom ersten Platz der Nordgruppe verdrängt. Die Teilnahme am Viertelfinale stand für beide Mannschaften vorher bereits fest. „Wir waren vor der Saison ja für viele Favorit. Das haben wir heute bestätigt”, sagte Alster-Coach Jens George, der betonte: „Wir haben sehr stark gespielt, waren aggressiv in den Zweikämpfen und haben dem Gegner kaum Raum gelassen.”

Laskowski räumte nach der unerwartet deutlichen Niederlage ein: „Das ist mir unerklärlich. Wenn Sissy Hauke zu Beginn des zweiten Durchgang das 2:4 erzielt hätte, wäre es vielleicht noch anderes gelaufen. Aber ich glaube, nachdem wir beinahe postwendend das fünfte Tor bekommen haben, dass die Mädels da aufgegeben haben.”

Alster wiederum schien von der ersten Minute an das 22:0-Torfestival tags zuvor gegen Eintracht Braunschweig anschließen zu wollen. Nach zehn Minuten stand es bereits 3:0 für die Gastgeberinnen, die drei Kurze Ecken zu Treffern nutzten. „Wir haben die ersten zehn Minuten komplett verschlafen”, stellte Laskowski mit Blick auf die Leistung seiner Auswahl in der Anfangsphase fest.
Nach dem 0:4 (13.) ging dann allerdings ein kleiner Ruck durch den HTHC, der sich in der Folge einige gute Chancen gegen einen nachlassenden Gastgeber erspielte, aber lediglich einmal erfolgreich war. Nach dem Seitenwechsel aber zeigte sich Alster wieder hochkonzentriert und bestimmte über weite Strecken das Spielgeschehen. Im Anschluss an das 1:7 nahm Laskowski Torhüterin Rosa Krüger heraus und brachte eine sechste Feldspielerin. Die Maßnahme fruchtete allerdings nicht, stattdessen kassierte sein Team noch zwei Tore.
„Für uns ist es eine Niederlage zur richtigen Zeit gewesen”, machte Laskowski anschließend deutlich. Immerhin kann seine Mannschaft Platz eins mit einem Sieg gegen den Großflottbeker THGC am kommenden Sonntag zurückerobern, sollte Alster bereits am Dienstag beim UHC nicht gewinnen. Dementsprechend hob auch George hervor: „Der Sieg heute bringt uns nichts, wenn wir beim UHC nicht punkten.”

13.01.2018 · Harvestehuder THC - UHC Hamburg 7:5 (4:5)

In der Gruppe Nord ist am achten Spieltag bereits die Entscheidung über die Playoff-Teilnehmer bei den Damen um die deutsche Hallenhockey-Meisterschaft gefallen. Nach dem 7:5 (4:5)-Erfolg des Harvestehuder THC über Titelverteidiger UHC Hamburg am Samstag vor 150 Zuschauern steht sowohl das Team von Trainer Tomasz Laskowski wie auch der Club an der Alster als Viertelfinalteilnehmer fest. Allerdings tat sich der HTHC bei seinem achten Sieg in Folge schwer und lag zwischenzeitlich sogar mit 1:4 im Rückstand.

„Uns hat die Favoritenrolle nicht gelegen. Wir waren nervös, haben das aber nach dem 1:4 abgelegt”, sagte Laskowski, dessen Team im ersten Durchgang vor allem in der Abwehr etliche Fehler unterliefen. Nur dank der Treffersicherheit von Fenja Poppe, die von Laskowski besonders gelobt wurde, wie auch Franzisca Hauke konnte der HTHC den Anschluss halten.

Im zweiten Durchgang stand die HTHC-Abwehr besser, aber nicht immer sattelfest. Doch der UHC verpasste es, aus den wenigen Möglichkeiten ein weiteres Tor zu erzielen. In der 49. Minute hatten die Gastgeberinnen das Blatt dann gewendet, nachdem Anne Deupmann den bis dahin schönsten HTHC-Angriff zum 6:5 abschließen konnte.

Kurz darauf lag der Ball dann zwar wieder im HTHC-Kasten, doch während die UHC-Spielerinnen sich noch über den vermeintlichen Ausgleich freuten, erklärten die Schiedsrichter den Treffer für ungültig. Während die Gäste noch irritiert waren, reagierte der HTHC schnell. Nach einem Pass aus der Abwehr lief Hauke allein auf das UHC-Tor zu. Ihr Querpass landete bei einer Mitspielerin, welche die Kugel wieder zurückspielte zur Nationalspielerin, die dann zum 7:5 traf. In der Schlussphase nahm UHC-Coach Claas Henkel zwar noch die Torhüterin raus, doch am Ergebnis änderte sich nichts mehr.

„Es ist ärgerlich, denn es war ein gutes Spiel von uns”, sagte der Coach anschließend und betonte: „Die sonst guten Schiedsrichter haben in der Situation vor dem 7:5 falsch entschieden.” Dass sein Team die Playoffs verpasst hat, kommentierte Henkel unterdessen mit den Worten: „Das war nicht unsere Kernaufgabe. Aber wir waren näher dran, als wir vor der Saison gedacht haben.”

07.01.2018 · Harvestehuder THC - Klipper THC 9:1 (5:0)

Die Damen des Harvestehuder THC marschieren weiter in Richtung Playoffs. Mit 9:1 (5:0) besiegte die Mannschaft von Trainer Tomasz Laskowski am Sonntag vor 120 Zuschauern den Klipper THC und verbuchte damit am Auftaktwochenende der Rückrunde nicht nur sechs Punkte, sondern aufgrund des 14:0-Erfolgs bei Eintracht Braunschweig am Samstag auch insgesamt 23 Tore auf der Habenseite. „Wir wissen, dass das Torverhältnis wichtig werden könnte, denn unser Ziel ist es, nach der Vorrunde Erster zu sein”, sagte der Coach.

Dabei ließ seine Mannschaft von Beginn an keinen Zweifel an ihrer Favoritenrolle aufkommen. Schon nach drei Minuten führte der HTHC mit 2:0. „Wir waren nicht konzentriert am Anfang und haben in der ersten Halbzeit körperlich auch nicht dagegengehalten”, räumte Klipper-Trainer Andreas Knutzen angesichts des Verlaufs der ersten 30 Minuten ein.

Immerhin gelang seinem Team im zweiten Durchgang dann der erste Treffer. Wenig später verhinderte HTHC-Torfrau Rosa Krüger sogar das 2:5. Danach aber bestimmte wieder der HTHC das Geschehen. Nach dem 6:1 nahm Laskowski Krüger vom Feld und brachte eine sechste Feldspielerin. Danach brauchte sein Team gerade einmal gut 60 Sekunden, um auf 8:1 zu erhöhen. Franzisca Hauke, die den Torreigen eingeleitet hatte, sorgte dann gut fünf Minuten vor dem Ende mit einem schönen Eckentor auch für den Endstand.

„Wir haben 55 Minuten konsequent gespielt und sind konzentriert geblieben”, lobte Laskowski sein Team. Knutzen wiederum blickte voraus: „Wir kämpfen gegen den Abstieg. Für uns kommen jetzt die wichtigen Spiele gegen den UHC, Großflottbek und Braunschweig.”

07.01.2018 · Harvestehuder THC - Klipper THC 10:4 (5:2)

Dank des 10:4 (5:2)-Erfolges über den Klipper THC am Sonntag vor 250 Zuschauern haben die Herren vom Harvestehuder THC ihren Spitzenplatz in der Nordgruppe der Hallenhockey-Bundesliga verteidigt. „Wir haben heute ohne die Verteidiger Tobias Hauke, Xavier Hasun, Patrick Stanzl und Kilian Pöhling gespielt. Und dann musste in der zweiten Halbzeit auch noch Felix Mathes verletzt raus. Teilweise haben wir daher mit fünf Stürmern gespielt”, betonte Bechmann.

Maßgeblichen Anteil am Sieg hatte einmal mehr Michael Körper. Der Österreicher steuerte drei Treffer zur 4:0-Führung nach 15 Minuten bei. Allerdings ließen die Gastgeber anschließend etwas nach, was Klipper zu nutzen wusste. So kamen die Gäste dank Leon Bernstein zwischenzeitlich auf 2:4 heran. Doch Körper sorgte mit seinem vierten Treffer, einem Eckentor, dafür, dass der HTHC mit drei Toren Vorsprung in die Pause ging.

Im zweiten Durchgang brachte dann ein Doppelschlag in der 40. und 41. Minute die Vorentscheidung. Der HTHC ging mit 8:3 in Führung. Bechmann nahm anschließend Torwart Tobias Walter vom Platz, um mit einem zusätzlichen Feldspieler “noch drei oder vier Tore nachzulegen”. Zwar gelang seinem Team auch das 9:3, doch die Maßnahme funktionierte nicht so, wie sich der Trainer das vorgestellt hatte. Gerade, als Bechmann daher Walter wieder ins Tor schicken wollte, gelang Klipper per Konter sogar das zwischenzeitliche 4:9. Den Schlusspunkt setzte Daniel von Drachenfels mit seinem vierten Treffer. Er war damit ebenso erfolgreich wie sein Teamkollege Körper.

06.01.2018 · Eintracht Braunschweig - Harvestehuder THC 0:14 (0:9)

Die Damen des Harvestehuder THC haben auch ihr sechstes Saisonspiel gewonnen. Gegen Eintracht Braunschweig siegte die Mannschaft von Tomasz Laskowski deutlich mit 14:0 (8:0). Dem Tabellenführer aus Hamburg gelang damit ein guter Start ins neue Jahr.

Schon zu Beginn der Partie zeigten die Gäste vom HTHC ihre Klasse. Frederike Schlenker und Katerina Laciná brachten den Tabellenführer mit zwei schnellen Toren kurz nach dem Anpfiff in Front. „Für uns war es wichtig, nach der Jahrespause wieder gut ins Spiel zu kommen“ sagte Tomasz Laskowski. Dessen Mannschaft blieb am Drücker und erhöhte bis zur 16. Spielminute auf 0:4. Im Anschluss nahm Eintracht-Coach Carsten Alisch seine Torhüterin heraus und ermöglichte seiner Mannschaft bis zur Pause ein Überzahlspiel. „Wir haben einen jungen Kader. Deshalb haben viele der Spielerinnen noch keine Erfahrungen mit dem Überzahlspiel auf diesem Niveau“, erklärte Alisch.
Dessen Mannschaft kam nun selbst zu Torchancen, bot den Gästen aus Hamburg aber in der Defensive viel Raum für weitere Tore. „Wir haben im Überzahlspiel zu viele Fehler gemacht und dem HTHC so Kontermöglichkeiten geschenkt. Heute haben wir wichtige Erfahrungen gesammelt, die uns im Schlussspurt der Saison noch helfen werden“, sagte Alisch. Routiniert nutzten die Hamburgerinnen den sich bietenden Freiraum und gingen bis zur Pause mit 8:0 in Führung.
In der zweiten Hälfte zeigten die HTHC-Damen erneut ihre spielerische Klasse. Immer wieder kamen die Hamburgerinnen gefährlich vor das Tor der Gastgeberinnen. Vor allem Franzisca Hauke zeigte sich dabei zielsicher. Die HTHC-Spielerin netzte in der zweiten Hälfte gleich fünf Mal ein. „Wir haben in der zweiten Halbzeit spielerisch besser gespielt und die Partie kontrolliert“, bilanzierte Laskowski. Dessen Mannschaft feierte am Ende der 60 Minuten einen ungefährdeten 14:0-Sieg und bleibt damit verlustpunktefrei. „Wir wollen auch morgen gegen Klipper gewinnen. Im Anschluss konzentrieren wir uns auf die kommende Woche. Dann warten zwei wichtige Partien auf uns“, blickte der HTHC-Trainer voraus.

06.01.2018 · Hamburger Polo Club - Harvestehuder THC 4:11 (2:6)

Aufsteiger Polo konnte sein Auftaktspiel der Rückrunde gegen Tabellenführer HTHC zwar enger gestalten als das Premierenspiel in der 1. Bundesliga zum Hinrundenstart bei den Harvestehudern, musste sich aber am Ende doch recht deutlich 4:11 (2:6) geschlagen geben.

„Wir hatten uns viel vorgenommen gegen den HTHC, weil wir wussten, dass die ohne Tobi Hauke und Michael Körper spielten, aber haben in der ersten Hälfte zu viele Fehler gemacht und ihnen das Toreschießen zu einfach gemacht“, analysierte POLO-Coach Matthias Witthaus. „Insgesamt ist das 4:11 aber zu hoch ausgefallen. Die Mannschaft hat das zwischendrin richtig gut gemacht und, als wir auf 4:7 herankamen, hätte es auch nochmal viel enger werden können.“
Sein Gegenüber Christoph Bechmann lobte vor allem die gute Mannschaftsleistung seines Teams, auch ohne die beiden Leitwölfe Hauke und Körper: „Wir haben defensiv sehr gut gestanden und hatten mit Tobi Walter einen starken Keeper zwischen den Pfosten. Polo hat ja eine durchaus sehr starke Truppe. Da muss man zur Pause erstmal 6:2 vorn liegen. Das haben meine Jungs schon sehr gut gemacht.“

Die ausverkaufte Polo-Halle erlebte einen Start nach Maß, als Kapitän Leon Thörnblom in der Anfangsminute Polo in Führung brachte. Doch der HTHC antworte schon bald und ließ das Match als offensiv effektiveres Team zu seinen Gunsten kippen. Bis zur Pause waren die Gäste auf vier Treffer davongezogen und durch Schlüters zweites von vier Toren kurz nach dem Wechsel gar auf fünf.
Doch als der nach seinem Kreuzbandriss wiedergenesene Ricardo Nevado und Nick Algner auf 4:7 verkürzten, kam so etwas wie Hoffnung auf bei den Fans. Polo hatte dann auch eine Ecke, die aber technisch schlecht ausgeführt wurde – und als der HPC mit Grüner Karte in Unterzahl geriet, fiel kurz darauf das 4:8. „Blöd, dass wir die Karte kriegen“, so Witthaus. Bechmann sagte: „Mit dem 8:4 war die Partie vorentschieden. Danach haben wir das souverän zu Ende gespielt.

Auszeichnungen

"Das Grüne Band für vorbildliche Talentförderung im Verein"

Das Grüne Band