23.04.2017 · Harvestehuder THC - Berliner HC 3:2 (1:2)

In einer aufregenden und jederzeit spannenden Begegnung verbucht der Harvestehuder THC am Ende auch mit etwas Glück die drei Punkte im Heimspiel gegen den Berliner HC. Die Hamburger drehten die Partie gegen starke Hauptstädter erst mit zwei Treffern in der Schlussphase in einen 3:2 (1:2)-Erfolg, durch den man den zweiten Tabellenplatz vorerst verteidigte. Der weiter neuntplatzierte BHC verpasste es damit knapp, seine Bilanz aufzupolieren, braucht sich allerdings auch keine größeren Sorgen um den Klassenerhalt mehr zu machen.

„Wir haben uns mal wieder ziemlich schwer getan gegen den BHC und gewinnen am Ende ganz knapp und wohl auch glücklich“, gab HTHC-Coach Christoph Bechmann zu. In der Schlussphase sei es dann schon optimal gelaufen, sodass der HTHC am Ende die Punkte behalten hat.

Dabei war der HTHC gut in die Partie gestartet und durch eine argentinische Rückhand aus der Drehung von Michael Körper etwa zehn Meter vor dem Tor in Führung gegangen (8.). Doch in der Folge entwickelte sich eine ziemlich offene Partie mit guten Chancen auf beiden Seiten. Beim Ausgleich hatte der BHC ein wenig Glück, denn die Ecke war zunächst verstoppt worden. Der Ball blieb aber bei den Gästen, die ihn über rechts zurück in die Mitte brachten, wo Luca Wild ihn letztlich völlig unbewacht ins leere Tor schieben konnte (21.). Gerade defensiv offenbarte der HTHC heute ein paar Schwächen, denn auch dem Berliner Führungstreffer in der 31. Minute ging ein Schnitzer voraus. Maximilian Schnepel konnte einen langen Ball nicht stoppen, sodass Tom Neßelhauf sich bedankte und zum 2:1 aus Gästesicht abschloss.

Der HTHC erhöhte nach der Pause den Druck, doch auch Berlin hatte weiter Chancen, die Führung sogar auszubauen. Doch bis in die Schlussphase fielen keine weiteren Tore. Gut zehn Minuten vor Schluss – der HTHC war nach einer Grünen Karte für Jan-Philipp Heuer noch in Unterzahl – nahm Bechmann den Torhüter vom Feld. So erarbeitete man sich eine Ecke, die Michael Körper sicher verwandelte (65.). Prompt kam der Keeper wieder ins Spiel, verließ das Feld aber auch gleich wieder, als die Zeitstrafe abgelaufen war. In der 69. Minute brachte Richard Dawson-Smith den Ball lang durch die Mitte, Anton Pöhling kam gut davor und zog aus acht Metern ins lange Eck ab zum 3:2. Jetzt sollte der HTHC-Keeper wieder rein, durfte er aber nicht. Und so überstand der HTHC die letzte Minute mit Glück, denn Schnepel, der mit den Torwartrechten ausgestattet war, hielt die letzte dicke Chance der Berliner stark auf der Linie und sicherte so den knappen Erfolg der Hamburger.

23.04.2017 · Mannheimer HC - Harvestehuder THC 3:0 (2:0)

Spitzenreiter Mannheimer HC hat die Pflichtaufgabe gegen den Harvestehuder THC wie erwartet sicher gelöst. Gegen die Hamburgerinnen gab es am Sonntag in der hockeyliga ein zu keinem Zeitpunkt gefährdetes 3:0 (2:0). Beide Torhüterinnen hielten ihre Mannschaften immer wieder im Spiel, Mannheims Lisa Schneider profitierte vor der Pause vor allem aber auch von der fehlenden Angriffslust der HTHC-Damen. Während die Quadratstädterinnen somit weiter ihre Spitzenposition ausbauen, steht das Team von Tomasz Laskowski weiter nur vier Punkte vor einem Abstiegsplatz.

„Das war insgesamt ein hoch verdienter Sieg“, resümierte MHC-Trainer Philipp Stahr nach der Partie. „Und der hätte vom Chancenverhältnis her auch einen Tick höher ausfallen können.“ Tatsächlich taten die Mannheimerinnen vom Beginn an mehr für das Spiel, der Harvestehuder THC stand tief, lauerte auf Konter und konnte im ersten Durchgang bei einer Kreisszene keinen nennenswerten Torschuss verzeichnen. Auf der anderen Seite traf Emma Förter kurz nach der Anfangsphase zum 1:0. Nach Konter und starker Vorarbeit von Maxi Pohl erhöhte Florencia Habif in der 28. Spielminute gar auf 2:0. Mit diesem Spielstand ging es in die Halbzeitpause.

„In der zweiten Halbzeit haben wir nicht mehr ganz so geduldig und strukturiert aufgebaut und den HTHC so zu ersten Torchancen kommen lassen“, attestierte Stahr einen veränderten zweiten Durchgang, um dann beide Torhüterinnen hervorzuheben: „Auf unserer Seite hat Lisa Schneider die Chancen, die der HTHC hatte, gut pariert. Auch einen sehr guten Tag hatte auf der anderen Seite Rosa Krüger gehabt.“ Trotzdem konnte die Hamburger Torhüterin das 3:0 von Nadine Kanler nicht verhindern und musste somit in der 54. Spielminute ein drittes Mal hinter sich greifen. Beim 3:0 für die Gastgeberinnen blieb es dann allerdings.

„Wir haben uns bemüht, nach der gestrigen Enttäuschung dem Tabellenführer heute ein offeneres Spiel zu liefern. Das ist uns durchaus gelungen, auch wenn Mannheim natürlich schon ein klares Chancenplus hatte. Spielerisch gesehen spiegelt das Ergebnis den Verlauf eigentlich nicht wider“, fand HTHC-Coach Tomasz Laskowski. „Wir wurden in den Kontern beinhart bestraft, und haben aus unseren wenigen Chancen einfach kein Kapital schlagen können.“

22.04.2017 · Harvestehuder THC - TuS Lichterfelde 7:2 (3:0)

Der HTHC hat am Samstag das zum Teil von heftigen Regen- und Hagelschauern begleitete Heimspiel gegen den Vorletzten TuS Lichterfelde deutlich mit 7:2 (3:0) gewonnen. Hauptanteil hatte einmal mehr Michael Körper, der in der ersten Halbzeit einen lupenreinen Hattrick schaffte und insgesamt sogar fünf Mal traf. Er baute damit seine Führung in der Bundesliga-Torschützenliste auf 33 Treffer aus – Zweiter ist Moritz Fürste (25). Der HTHC bleibt Verfolger Nummer eins von Spitzenreiter RW Köln. TuSLi hat weiter elf Zähler Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz.

Es dauerte bis zur 11. Minute, ehe Michael Körper seine hohe Effizienz erstmals unter Beweis stellte und zum 1:0 per Ecke traf. Mit der zweiten Ecke erhöhte er elf Minuten später auf 2:0. Dann kam der Österreicher nur vier Minuten später links in den Kreis und seine etwas verunglückte Rückhand ging am TuSLi-Keeper kurios vorbei ins Tor. So stand es zur Pause 3:0 für den Favoriten.
Dass die Zuschauer, die trotz des scheußlichen Wetters am Platz aushielten, doch noch belohnt wurden, lag an der turbulenten Endphase. Körper hatte nach einer Viertelstunde in der zweiten Hälfte per Ecke das 4:0 erzielt, dann war etwas die Luft raus. Doch in den letzten fünf Minuten rappelte es im Minutentakt. Erst traf Peer Köhler im Nachschuss (65.), dann versetzte er den Keeper der Berliner eine Minute später mit einer Körpertäuschung und schnickte hoch zum 6:0 ein.
Doch TuSLi bewies Moral. Konstantin Nowak nutzte einen Abwehrfehler des HTHC zum 1:6 und Tobias Posselt konnte, erneut begünstigt von Fehlern in der Hintermannschaft der Schwarz-Gelben, auch noch das 2:6 beisteuern. „Das hatte Lichterfelde auch verdient, schließlich haben die sich auch Chancen und Ecken erspielt“, so Bechmann. Den Schlusspunkt aber setzte niemand anderes als Körper. Er sorgte in der Schlussminute für den 7:2-Endstand.

22.04.2017 · Rüsselsheimer RK - Harvestehuder THC 3:2 (1:2)

Zweimal geführt, deutlich mehr Ballbesitz, doch am Ende durften andere jubeln: Die Damen vom HTHC Hamburg haben sich beim Rüsselsheimer RK am Samstag vor rund 130 Zuschauern mit 2:3 (2:1) geschlagen geben müssen. Aufgrund der Niederlage rutschte der HTHC auf den zehnten Rang in der Feldhockey-Bundesliga ab und liegt nur noch vier Punkte vor dem derzeit elftplatzierten RRK. Angst, dass sein Team nun noch in den Abstiegskampf geraten könnte, habe er aber nicht, sagte Trainer Tomasz Laskowski mit Verweis auf die noch anstehenden Partien, unter anderem gegen das abgeschlagene Schlusslicht TuS Lichterfelde.

Allerdings fand Laskowski auch deutliche Worte für den Auftritt seiner Mannschaft im zweiten Durchgang. „Da hat die Spieleinstellung gefehlt. Wir waren zu weit weg von den Gegenspielerinnen, sind zu wenig gelaufen und haben auch die Zweikämpfe nicht angenommen.” Zudem machte der HTHC bei der Eckenabwehr nicht die allerbeste Figur und kassierte alle drei Gegentreffer aus diesen Standardsituationen.

Dabei hatte die Partie für die Gäste aus der Hansestadt vielversprechend angefangen. Kira-Marie Wimbert-Brauns sorgte nach einem schönen Angriff in der 14. Minute für die 1:0-Führung, die dann allerdings nur zwei Minuten hielt. In der 25. Minute brachte Laura Saenger den HTHC per verwandelter Strafecke allerdings erneut in Führung.

Nach dem Seitenwechsel wirkte der HTHC optisch zwar überlegen, was aber auch an der defensiven Einstellung des RRK lag. „Wenn eine Mannschaft auf Konter lauert, dann hat die andere natürlich mehr Ballbesitz”, sagte Laskowski. Am Sonntag wird das auf den HTHC vermutlich nicht zutreffen, wenn man beim Spitzenreiter Mannheimer HC antreten muss.

09.04.2017 · Harvestehuder THC - Rot-Weiss Köln 3:2 (0:0)

Der HTHC hat am Sonntag im Spitzenspiel gegen Titelverteidiger RW Köln einen am Ende etwas glücklichen 3:2-Sieg eingefahren, der den Harvestehudern im Kampf um die Endrunden-Teilnahme sehr zugute kommt. Die Mannschaft von Christoph Bechmann hat damit nun vier Zähler Vorsprung auf einen Nicht-Play-off-Rang, allerdings auch ein Match mehr absolviert als Krefeld auf Rang fünf. Für Köln ist die Niederlage verschmerzbar, zumal André Henning in dieser Partie gleich sieben Spieler – davon sechs A-Kader-Spieler – fehlten.

„Es war trotzdem ein sehr gutes Spiel beider Mannschaften – speziell in der zweiten Hälfte“, so Henning. „Mit Max Siegburg und Emil Schaefer haben zwei U18-Spieler bei uns ein sehr gutes Bundesliga-Debüt hingelegt. Und wir hatten beim HTHC, bei dem man sich sonst ja sehr schwer tut, viele gute Chancen zu kreieren, Gelegenheiten zu fünf bis sechs Toren. Vorwerfen kann man höchstens die mangelnde Konsequenz im Abschluss. Aber ich muss sagen, dass ich trotz der Niederlage mit dem Spiel meines Teams sehr zufrieden bin. Das macht Mut für die kommenden Aufgaben!“
HTHCs Co-Trainer Stephan Platz war natürlich glücklich über die wichtigen drei Zähler: „Wir wollten diese Punkte unbedingt, um oben dran zu bleiben. Wir waren heute vielleicht nicht die bessere Mannschaft, aber hatten am Ende das nötige Quäntchen Glück auf unserer Seite. In der ersten Hälfte gab es auf beiden Seite noch viele technische Fehler. Wir haben nach der Pause unsere Chancen sehr gut genutzt, während Köln am Ende bei zwei, drei Hundertprozentigen ungewohnt fahrlässig damit umgegangen ist. Die machen sie sonst rein. Gegen Ende wurde es auf dem Platz etwas ruppig, aber damit sind die Schiedsrichter sehr gut umgegangen.“

Vor über 300 Zuschauern konnte keines der beiden Teams in der ersten Halbzeit Zählbares erreichen. Köln hatte durch die vielen Ausfälle zwar „immer noch viel Qualität auf dem Platz“ (O-Ton Henning), brauchte dadurch aber noch etwas Zeit, um sich in der Abstimmung zu finden. Nach dem Wechsel zeigten beide Teams dann sehr gutes Erstliga-Hockey. Zuerst jubelte Köln, als Tom Grambusch eine Ecke direkt zum 0:1 (39.) verwertete. Doch der HTHC hatte postwendend eine Antwort parat. Max Schnepel setzte sich auf der Seite gut durch und seine harte Flanke verwertete Jan-Philipp Heuer per hohem Stecher zum 1:1.
Die Zuschauer bekamen einiges geboten. Beim erstmaligen Führungstor der Gastgeber machte die Kölner Hintermannschaft einen der wenigen leichten Fehler, als man bei einem Klärungsversuch Leon Willemsen im Kreis-Rückraum quasi auflegte und der HTHCer per hartem, flachem Schuss ins lange Eck traf (48.). Doch nun konnte Köln rasch antworten. In der 51. Minute hieß der Ecken-Torschütze von Rot-Weiss erneut Grambusch, doch dieses Mal war es der ältere Bruder Mats, der traf.
Es ging nun hin und her. In der 55. Minute war es erneut der gut aufgelegte Max Schnepel, der mit starkem Flankenlauf vorbereitete, und wiederum Heuer, der per Abfälscher dieses Mal flach zum 3:2 traf. Köln hatte in der Schluss-Viertelstunde noch drei Mal die Chance zum Ausgleich – die beste Chance hatte Jonas Gomoll – konnte aber nichts Zählbares mehr auf die Anzeigetafel bringen.

09.04.2017 · Harvestehuder THC - Rot-Weiss Köln 3:5 (1:2)

Die Damen von RW Köln haben ihr Auswärts-Wochenende in Hamburg mit sechs Punkten auf der Habenseite abgeschlossen. Nach dem 3:0 am Samstag bei Alster folgte am Sonntag ein umkämpfter 5:3-Erfolg beim HTHC. Die Harvestehuderinnen also ohne Punktgewinn gegen die Teams vom Rhein, aber, da die Teams im Tabellenkeller ebenfalls nicht weiter punkten konnten, mit beruhigenden sieben Zählern auf einen Abstiegsplatz.

Beide Trainer waren sich einig über die Schiedsrichterleistung. „Ein bisschen Lotto war das heute mit den Entscheidungen. Der HTHC hat zwei unberechtigte Eckentore geschossen und wir am Ende auch zwei unberechtigte Tore“, so Lonnes. HTHCs Tomasz Laskowski ergänzte: „Wir kriegen am Ende einen Siebenmeter gegen uns, der keiner ist, und eine Ecke aus einer Freischlagsituation für uns, in der eine Kölnerin ohne Abstand zum Ball eingreift. Völlig unverständlich! Auf der anderen Seite muss ich sagen, dass Köln trotzdem berechtigt gewonnen hat. Wir konnten immer nur phasenweise auf Augenhöhe mitspielen, haben aber zum Beispiel die Anfangs-Viertelstunde völlig verschlafen, nach der wir 0:2 hinten liegen.“

Tatsächlich brachte Christina Schröder die Gäste schon in der 2. Minute in Führung, als sie in eine Flanke von Naomi Heyn hineinrutschte und im Rebound zum 0:1 ins Tor lupfte. In der 15. Minute gelang Katharina Hüls im Anschluss an eine missglückte Ecke das 0:2. Laskowski nahm dann eine Auszeit, um sein Team neu einzustellen. Danach gelang es dem HTHC besser, sich aus dem Pressing der Kölnerinnen zu befreien und selbst für Entlastung zu sorgen. Spezialistin Laura Saenger konnte schließlich kurz vor und kurz nach der Pause zwei Ecken, die aus Sicht der Domstädterinnen unberechtigt waren, zum 2:2 ausgleichen.
Doch Rot-Weiss legte nach. In der 41. Minute holte Pia Grambusch per Ecke die Führung zurück. Annelotte Ziehm konnte per Ecken-Nachschuss erneut ausgleichen (53.). Dann kamen die Situationen, die nun beim HTHC auf Unverständnis stießen. In der 56. Minute entschieden die Schiedsrichter auf Siebenmeter für Köln, den erneut Schröder zum 3:4 nutzen konnte. Und als bei einem schnell ausgeführten Freischlag des HTHC im Mittelfeld eine nah postierte Kölnerin eingriff und die Kugel lang in die Spitze brachte, konnte Julia Busch mit einem harten Schlag über den Torwarthelm die Entscheidung zum 3:5 herstellen.
„Das war ja nun auch mental wahrlich kein einfaches Wochenende für das Team“, spielte Lonnes auf das am Grünen Tisch nachträglich verlorene Spiel gegen Rüsselsheim und die damit verbundene fehlende Spielberechtigung für Franzisca Hauke an. „Dafür hat das Team es sensationell gemacht. Ich bin sehr zufrieden!“

08.04.2017 · Harvestehuder THC - Düsseldorfer HC 0:3 (0:1)

Gut mitgespielt, am Ende dann aber doch klar verloren: Die Damen vom Harvestehuder THC mussten sich in ihrem ersten Heimspiel in der Feldhockey-Rückrunde am Samstag vor rund 120 Zuschauern dem Düsseldorfer HC mit 0:3 (0:1) geschlagen geben. „Wir haben mutig gespielt, waren aber nicht effizient. Das ist bestraft worden”, sagte Trainer Tomasz Laskowski nach der Partie.

Seine Mannschaft war in der ersten Viertelstunde das bessere Team. Vor allem in der Anfangsphase übten die Hamburgerinnen großen Druck aus, so dass die Gäste schon nach knapp acht Minuten eine Auszeit nahmen. Die beste Chance zum 1:0 vergab Franziska Hähner, die nach einem langen Steilpass von Kira-Marie Wimbert-Brauns auf der rechten Seite frei im Schusskreis stand, den Ball aber am langen Eck vorbeischlug (15.). In der Folge kippte die Partie, der DHC kontrollierte zunehmend das Spielgeschehen und erzielte nach einem Freischlag das 1:0 durch Greta Gerke (23.). Fast postwendend hatte Kira-Marie Wimbert-Brauns den Ausgleich auf dem Schläger. Doch sie schaffte es im Fallen nicht, nach einem Querpass vorbei an der DHC-Torhüterin den Ball ins leere Tor zu lenken. HTHC-Keeperin Rosa Krüger wiederum verhinderte wenig später das 0:2.

„Wir waren in der ersten Viertelstunde überlegen, dann ist uns etwas die Puste ausgegangen. Da haben wir dem DHC dann zu viel Raum gelassen”, stellte Laskowski fest. Dessen Team dominierte auch den Beginn der zweiten Halbzeit, ließ aber unter anderem eine Strafecke ungenutzt. Der DHC dagegen machte mehr aus seinen wenigen Möglichkeiten und zog Mitte der Halbzeit durch Treffer von Alisa Vivot (48.) und Emma Street (52.) binnen fünf Minuten auf 3:0 davon. Allerdings räumte Laskowski auch ein: „Beim 0:2 und 0:3 haben wir nicht gut verteidigt.” Der Trainer lobte seine Spielerinnen andererseits für deren Moral: „Sie haben danach nicht aufgegeben.” So war das Team sichtlich bemüht, wenigstens den Ehrentreffer zu erzielen, verdankte es aber auch Rosa Krüger, dass nicht noch das 0:4 fiel.

Gegen Rot-Weiss Köln am Sonntag hofft Laskowski, dass am Ende ein besseres Ergebnis zu Buche steht. „Wir müssen sehen, dass wir gegen RWK besser verteidigen und effizienter sind.”

08.04.2017 · Harvestehuder THC - Crefelder HTC 6:3 (2:1)

Im Kampf um die Endrunden-Teilnahme haben die Herren vom Harvestehuder THC einen wichtigen Sieg feiern können. Am Samstag gewann das Team von Trainer Christoph Bechmann vor rund 400 Zuschauern mit 6:3 (2:1) gegen Mitkonkurrent Crefelder HTC und schob sich vorläufig unter die Top-Vier, während die Gäste zurückfielen. Zwar freute sich Bechmann über den Erfolg, betonte aber auch: „Wir waren nicht so viel besser als Krefeld. Es war ein Spiel auf Messers Schneide und hätte auch anders ausgehen können.”

Obwohl der HTHC bereits nach einem schönen und von Anton Pöhling vollendenten Spielzug in der 6. Minute in Führung ging, blieb es ein an Torchancen armes Spiel bis zur Pause. Erst in der Schlussphase fielen die weiteren Treffer zum 2:1. Nachdem Sven Alex eine Kurze Ecke zum 1:1 nutzte, sorgte erneut Anton Pöhling für den zweiten HTHC-Treffer. Obwohl der Stürmer mit dem Rücken zum Tor stand, schoss er im Fallen den Ball in den Krefelder Kasten.

Nach dem Seitenwechsel wirkte der HTHC dann zielstrebiger und kam auch verdient zum dritten Treffer. Max Cordes nutzte die Unordnung in der Gäste-Abwehr zum 3:1. „Wir haben schlecht verteidigt, und der HTHC hat mehr aus seinen wenigen Chancen gemacht”, resümierte CHTC-Trainer Mathias Mahn. Zwar hatte seine Mannschaft danach binnen weniger Minuten zum 3:3 ausgleichen können, nachdem erst Max van Laak per Ecke und Florian Pelzner nach einem Angriff über die rechte Seite erfolgreich gewesen waren, doch der HTHC behielt trotz der beiden schnellen Gegentore die Nerven – was insbesondere für Michael Körper galt. Der Stürmer sorgte mit zwei verwandelten Strafecken für das 5:3, wobei HTHC-Torhüter Tobias Walter nach dem 4:3 mit mehreren Paraden binnen weniger Sekunden den erneuten Ausgleich der Gäste verhindern konnte.

Mahn nahm rund vier Minuten vor dem Ende noch Torhüter Mark Appel runter und brachte einen elften Feldspieler. Ohne Erfolg: Vielmehr vollendete Daniel von Drachenfels quasi mit dem Schlusspfiff zum 6:3. „Ich denke, der HTHC wollte heute mehr als wir. Da, wo es wichtig war, waren wir nicht da”, räumte Mahn anschließend ein.

06.04.2017 · Heimauftakt vs. Crefeld & Köln

Unsere Herren haben nach eigenen Angaben nicht den optimalen Start in die Rückrunde gehabt.

Mit dem Crefelder HTC und RW Köln kommen gleich zwei Top Gegner an den Voßberg.

„Das sind direkte Konkurrenten um die ersten vier Plätze, da müssen wir richtig Gas geben“, stellt Trainer Christoph Bechmann klar.

Der Fokus liege zunächst auf dem „fast wichtigeren Spiel gegen den CHTC. Das wird schon ein schweres Stück Arbeit. Da ist praktisch alles drin.“ Die Partie am Sonntag gegen Köln sieht Bechmann hingegen eher als Zugabe-Spiel. „Wenn wir da Punkte mitnehmen, ist das toll, ansonsten müssen wir versuchen, unsere Lehren daraus zu ziehen.“

Samstag, 08.04.2017

Herren vs. Crefelder HTC 15:00Uhr

Sonntag, 09.04.2017

Herren vs. RW Köln 12:00Uhr

06.04.2017 · Heimauftakt vs. Düsseldorf & Köln

Tomasz Laskowski zeigt sich mit der Leistung seiner Damen im ersten Spiel gegen den Großflottbeker THGC überhaupt nicht zufrieden.

„Da müssen wir an diesem Wochenende eher zwei Schippen drauflegen, denn die Gegner jetzt haben eine andere Kategorie.“

Gegen Düsseldorf und Köln müsse einiges an Steigerung her, um überhaupt konkurrenzfähig zu sein.

Die Leistung vom letzten Wochenende würde da bei Weitem nicht ausreichen. Abgesehen von Mareike Winkler steht dem Coach der komplette Kader zur Verfügung.

Samstag, 08.04.2017

Damen vs. Düsseldorfer HC 13:00Uhr

Sonntag, 09.04.2017

Damen vs. RW Köln 14:00Uhr

02.04.2017 · Klipper THC - Harvestehuder THC 2:8 (0:4)

Im Kampf um die Teilnahme an der Endrunde haben sich die Herren vom Harvestehuder THC am Sonntag vor rund 350 Zuschauern bei Abstiegskandidat Klipper THC keine Blöße gegeben. Das Team von Trainer Christoph Bechmann siegte mit 8:2 (4:0) und schob sich damit vorläufig auf den vierten Rang in der Tabelle vor. Vier Treffer gingen bei dem klaren Sieg auf das Konto von Michael Körper, der schon beim 7:1 in der Hinrunde fünfmal für den HTHC getroffen hatte.

„Die erste Halbzeit war sehr gut von uns”, betonte Bechmann, dessen Team sich im Gegensatz zum 3:3 tags zuvor beim TSV Mannheim deutlich verbessert in den Zweikämpfen zeigte. Dazu kamen die „starken Ecken”, wie Bechmann fortfuhr. Drei von fünf Ausführungen nutzte Spezialist Michael Körper zu einem Treffer. Wenn es aus Sicht von Bechmann etwas zu kritisieren gab, dann war es die Chancenauswertung insgesamt. „Wir hätten auch ein oder zwei Tore mehr schießen können, haben aber unsere Konter nicht gut genutzt. Aber das Ergebnis spiegelt insgesamt das Spiel wider.”

Ähnlich sah es auch Klippers Co-Trainer Christian Blunck, wenn er auch fand: „Die Niederlage gegen den HTHC ist keine Überraschung, doch es hätte nicht so deutlich sein müssen.” So hatte ausgerechnet der Ex-HTHCer Jakob Kobabe beim Stand von 2:6 die große Chance, den dritten Klipper-Treffer zu markieren, konnte die Kugel aber nicht im Tor der Gäste unterbringen. „Nicht, dass das am Ausgang etwas geändert hätte”, gab Blunck zu, der aber einmal mehr darauf verwies, „dass wir aus unseren wenigen Chancen dann auch zu wenige Tore machen”. Fast postwendend fiel zudem das 2:7.

Ein wenig Aufregung gab es in der 45. Minute, als sich Tobias Hauke und Hendrik Jordan auf dem Feld einiges zu sagen hatten. „Ein Wortgefecht”, fasste Bechmann die Szene anschließend kurz zusammen, die mit einem Remis endete: Beide Spieler sahen die Gelbe Karte.

02.04.2017 · Großflottbeker THGC - Harvestehuder THC 2:2 (1:0)

Die Damen vom Großflottbeker THGC haben dem Harvestehuder THC zum Auftakt der Feldhockey-Rückrunde ein Remis abgerungen. Nach dem 2:2 (1:0) vor rund 120 Zuschauern räumte GTHGC-Trainer Michael Behrmann allerdings ein: „Wenn man fünf Minuten vor Ende führt, dann will man natürlich auch gewinnen. Aber es war ein tolles Spiel von uns.“ Auf der Gegenseite verkörperte unterdessen Anabel Herzprung sinnbildlich, dass der HTHC mit einem blauen Auge davon gekommen war. Die Mittelfeldspielerin hatte am Samstag beim Eckentraining einen Ball ins Gesicht bekommen und sah dementsprechend gezeichnet aus.

In der ersten Viertelstunde tat sich nicht viel auf dem Feld. Beide Teams suchten noch nach ihrem Spiel. Die erste große Chance hatte GTHGC-Angreiferin Lisa Steyrer nach einem Konter, scheiterte aber an HTHC-Torhüterin Rosa Krüger. Kurz darauf prüfte deren Teamkollegin Béatrice Dechant GTHGC-Torfrau Amy Tennant, im Gegenzug hatte dann Kaja Hansen das 1:0 auf dem Schläger. Doch ihr gefühlvoll gespielter Ball kullerte knapp am rechten Pfosten vorbei. In den letzten zehn Minuten vor der Pause war dann fast nur noch der HTHC am Drücker, konnte die Überlegenheit aber nicht nutzen. Vielmehr erzielte der GTHGC per Strafecke die zu diesem Zeitpunkt doch überraschende 1:0-Führung.

Nach dem Seitenwechsel wirkte die Partie erst einmal zerfahren. Viele Zweikämpfe, viele Ballverluste. Dennoch gab es Chancen. Auf Seiten des HTHC hatte Emma Nolting zweimal die Möglichkeit zum Ausgleich, auf der anderen Seite verspielte der GTHGC leichtfertig einen Konter. Mit einem sehenswerten Schuss gelang Dechant dann aber doch das zwischenzeitliche 1:1. Der HTHC war danach das dominierende Team, fing sich aber einen Konter ein. Nachwuchs-Talent Johanna Huse lief ihrer Gegenspielerin davon und legte den Ball im Schusskreis quer auf Kaja Hansen, die die Kugel im Rutschen ins Tor lenkte, dabei aber mit dem Kopf an den Pfosten rauschte. Trotz Platzwunde spielte die Stürmerin nach kurzer Behandlung weiter, konnte aber keine entscheidenden Akzente mehr setzen. Vielmehr sorgte Laura Saenger mit einer verwandelten Strafecke schließlich für den 2:2-Endstand.

„Wir hatten uns vorgenommen, im Halbfeld bei Ballgewinn schnell umzuschalten. Das ist uns aber nicht so gut gelungen. Und der GTHGC hat mit seinen langen Bällen auch gut unser Pressing überwunden”, sagte HTHC-Trainer Tomasz Laskowski nach der Partie. Behrmann indes freute sich über das Comeback der beiden Langzeitverletzten Laureen Busche und Julia-Marie Brüning und betonte: „Es war eines unsere besten Spiele. Wir waren nahe daran, den HTHC zu schlagen, leider hat es nicht gereicht.”

01.04.2017 · TSV Mannheim - Harvestehuder THC 3:3 (2:1)

Die Herren des TSV Mannheim und des Harvestehuder THC trennten sich zum Rückrundenauftakt am Samstag mit einem 3:3-Unentschieden. Während sich die Gastgeber mit dem Punktgewinn im Mittelfeld der Tabelle stabilisieren konnten, verpassten die Hamburger Gäste ihre Chance, in die Top Vier einzuziehen.

Eines stellten sowohl die Mannheimer, als auch die Hamburger bei diesem Spiel unter Beweis: Ecken schießen können sie. Nach einer Viertelstunde Spielzeit brachte Nils Grünenwald die Gastgeber des TSVM in Führung. Und es sollte auch das einzige Tor bleiben, welches direkt aus dem Spiel heraus erzielt wurde. Nicolas Proske erhöhte die Führung per Ecke auf 2:0, bevor Michael Körper mit seinem ersten Treffer an diesem Tag der Anschluss gelang. Nach einem Torwartfoul verwandelte er den Siebenmeter und markierte so den 2:1-Pausenstand. „Das war kein gutes Spiel von uns“, resümierte HTHC-Trainer Christoph Bechmann. „Mannheim war spielbestimmend, viel aggressiver und selbstbewusster. Sie haben unsere Fehler eiskalt bestraft und hätten nach der ersten Halbzeit sogar noch höher führen können.“
Nach der Pause machte Körper da weiter, wo er zuvor aufgehört hatte: Mit dem Toreschießen. In der 45. Minute erzielte er den 2:2-Ausgleich. Und brachte wenige Minuten später die nächste Ecke erfolgreich m Kasten unter – Hattrick des österreichischen Nationalspielers. Doch die Herren des HTHC konnten die kurzzeitige Führung nicht halten: Lukas Pfaff brachte die Mannheimer kurz vor Schluss wieder ins Spiel. Ebenfalls per Ecke. 3:3 hieß es am Ende dieser Partie. „Das ist ein schmeichelhafter Punkt für uns. Mannheim war die bessere Mannschaft. Damit sind wir nicht zufrieden. Morgen haben wir die Chance, es besser zu machen“, so Harvestehudes Trainer Bechmann.

Auszeichnungen

"Das Grüne Band für vorbildliche Talentförderung im Verein"

Das Grüne Band