Die 1. Herren - News

29.10.2016 · UHC Hamburg - Harvestehuder THC 4:4 (2:1)

Das Hamburger Derby zwischen dem UHC Hamburg und dem Harvestehuder THC endete am Samstagnachmittag mit einem ausgesprochen sehenswerten 4:4 (2:1) und einer sehr umstrittenen Entscheidung in der Schlussminute, als dem UHC erst ein Siebenmeter gegeben und dann nach langen Diskussionen wieder aberkannt wurde. Am Ende war es jedoch ein leistungsgerechtes Remis.

„Wenn wir gegen den HTHC vier Gegentore bekommen, dürfen wir uns überhaupt nicht beschweren, wenn wir am Ende unentschieden spielen“, sagte UHC-Coach Kais al Saadi nach dem Spiel. „Trotzdem fühlt es sich im Moment eher wie eine Niederlage an, weil uns aus unserer Sicht ein klarer Siebenmeter gestohlen wurde. In der Rücksprache gab es auch keine Begründung, die erklärt hätte, warum die Entscheidung letztlich zurückgenommen wurde. Abgesehen davon war es ein völlig offenes und spektakuläres Spiel.“

Paul Pongs vom HTHC hatte die Aufreger-Szene des Spiels aus der Entfernung nicht richtig sehen können, sagte dazu aber: „Wenn es so war, dass es Siebenmeter hätte geben müssen, dann war es heute vielleicht das Glück des Tüchtigen. Wir haben heute sehr griffig verteidigt und unsere Chancen gut genutzt. Das 4:4 ist aus meiner Sicht wohl gerecht. Es hätte aber auch jederzeit in beide Richtungen ausschlagen können. Natürlich hätten wir hier heute gern mehr mitgenommen, aber es war ein gutes Spiel zum Abschluss einer guten Hinrunde für uns.“

Die Gastgeber waren zu Beginn besser im Spiel, standen defensiv gut und machten viel Druck nach vorn. Doch den ersten Treffer markierte der HTHC, dessen wenige Vorstöße bis dahin gut gestoppt worden waren. Der Ball kam zu Anton Pöhling in den Kreis, der kurz vor dem Keeper den Schläger zum Stecher reinhielt (12.). Der UHC blieb am Drücker, erarbeitete sich weitere Gelegenheiten, doch auch der HTHC stand am eigenen Kreis sicher, sodass nur wenige echte Torchancen zu Stande kamen. Die vergab der UHC dann auch, etwa als Keeper Tobias Walter stark gegen einen Eckenschlenzer von Moritz Fürste parierte (15.). Danach stellte sich der HTHC etwas besser auf den Gegner ein, setzte selbst des Öfteren Nadelstiche, doch beide Abwehrreihen blieben aufmerksam und unterbanden die gegnerischen Angriffe geschickt, hatten immer noch einen Schläger dazwischen. Doch einmal kam der Ball durch auf UHCs Julius Schmid, der ihn rechts an der Grundlinie bekam und aus ganz spitzem Winkel zum Ausgleich traf (22.). Das Spiel war jetzt ausgeglichener, doch einen Treffer gab es noch für das Heimteam. In der 32. Minute verwandelte Moritz Fürste die dritte Strafecke flach links.

HTHC-Coach Bechmann hatte deutliche Worte gefunden in der Pause, doch weiter konnte sich sein Team nicht so recht befreien. Immerhin gab es Strafecke für den HTHC, die jedoch abgelaufen wurde (38.). Es blieb allerdings ein offenes, phasenweise hitziges Derby, und der HTHC kam zu seinen Chancen. Tobias Hauke führte einen Freischlag schnell aus, fand Daniel von Drachenfels, der halbrechts aus acht, neun Metern trocken mit der Vorhand abzog und flach ins lange Eck zum Ausgleich traf (41.). Und Harvestehude blieb ungemein effektiv vor dem UHC-Tor. In der 46. Minute reagierte Xaver Hasun am schnellsten und brachte den HTHC aus kurzer Distanz wieder in Führung. Der UHC antwortete mit ein, zwei guten Angriffen, die gefährlich waren, doch Harvestehude hielt stand und kam selbst immer wieder zu guten Kontermöglichkeiten. Es war jetzt ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Moritz Fürste brachte den Ball nach vorn und in den Kreis, wo er direkt auf Peter Kohl weitergeleitet wurde, der aus kurzer Distanz ebenfalls direkt abschloss und erneut zum erneuten Ausgleich traf (57.). Doch der HTHC bekam direkt die Chance, die Führung zurück zu holen. Mit der ersten Ecke scheiterte Michael Körper noch an Keeper Nicolas Jacobi, die Wiederholungsecke passte aber oben rechts (62.). Doch wieder dauerte es nicht lang bis zur Antwort. Ein Eckennachschuss von Oliver Korn wurde auf der Linie mit dem Körper abgewehrt, was einen Siebenmeter nach sich zog. Den verwandelte Moritz Fürste flach links (64.). Beide Teams wollten den Siegtreffer und spielten weiter nach vorn. Der UHC bekam in der Schlussminute noch eine Ecke, und wieder sollte es eigentlich Siebenmeter geben, nachdem der Ball von Keeper Walter offenbar an den Körper des Linienspielers gesprungen war. Doch nach langen Diskussionen wurde die Entscheidung schlussendlich revidiert, und es blieb bei der Punkteteilung.

23.10.2016 · Harvestehuder THC - Klipper THC 7:1 (5:1)

Die Herren vom Harvestehuder THC haben sich am Sonntag gegen den Klipper THC keine Blöße gegeben. Vor rund 250 Zuschauern siegte die Mannschaft von Trainer Christoph Bechmann gegen den weiterhin punktlosen Tabellenletzten mit 7:1 (5:1). Maßgeblichen Anteil am Erfolg hatte Michael Körper mit allein fünf Treffern. „Wir können zufrieden sein. Es war allerdings ein müder Auftritt von uns nach der langen Rückreise gestern”, sagte Bechmann.

Dabei wirkte der HTHC anfangs hellwach. Schon der erste gefährliche Angriff führte zum 1:0 durch Richard Dawson-Smith (3.). Die Gäste schienen von dem frühen Rückstand allerdings nicht geschockt zu sein und verlegten sich danach nicht allein auf die Verteidigung, sondern starteten selbst Offensivaktionen. Eine davon führte in der 7. Minute zu einer Kurze Ecke, die Phillip Fröschle sicher zum 1:1 versenkte.

Danach indes sollte die Zeit von Körper anbrechen. In der 13. Minute verwandelte er seinerseits eine Ecke zum 2:1, Treffer Nummer zwei des Österreichers folgte fünf Minuten später, wieder durch eine Strafecke. Freilich hätte sich der HTHC zu diesem Zeitpunkt nicht über einen 2:2-Zwischenstand beschweren können. Doch Klipper-Stürmer Maximilian Schlüter hatte den Ball zwei Mal aus aussichtsreicher Position nicht im Kasten der Gastgeber unterbringen können. Zudem vergaben die Gäste auch noch eine Kurze Ecke.

Nach einem Fehlpass im Aufbauspiel von Klipper konnte Körper dann allein in den Schusskreis laufen, allerdings verprang dem 29-Jährigen der Ball, so dass er diesen nicht nur übers Tor, sondern auch über den Fangzaun drosch. Gut 60 Sekunden später hatte Körper dann aber nach Vorarbeit von Maximilian Schnepel keine Mühe, die Kugel aus nicht einmal einem Meter Entfernung im Kasten unterzubringen. Beim 5:1 durch Leon Willemsen zeichnete sich der Stürmer dann selbst als Vorbereiter aus.

Im zweiten Durchgang sorgte Körper mit seinem dritten Eckentor und einem sehenswerten Treffer, den er beim Zurücklaufen aus der Drehung erzielte, für die weiteren HTHC-Tore. Klipper wiederum hatte zwischenzeitlich Gelegenheiten, wenigstens ein zweites Tor zu erzielen, doch HTHC-Torhüter Tim Lederbach war mehrfach Endstation. „Wir haben immer einen ganz guten Start”, stellte Klippers Co-Trainer Christian Blunck nach dem Spiel fest, „aber wir haben zu viele individuelle Fehler gemacht, die natürlich auch vom HTHC provoziert worden sind. Aber wir geben nicht auf und haben es noch in den eigenen Händen, in der Bundesliga zu bleiben.”

22.10.2016 · Uhlenhorst Mülheim - Harvestehuder THC 6:5 (2:2)

Die Herren des Harvestehuder THC mussten am Samstag in der hockeyliga einen Rückschlag im Kampf um die Playoff-Plätze hinnehmen. Beim direkten Mitkonkurrenten Uhlenhorst Mülheim unterlag das Team von Christoph Bechmann-am Ende knapp mit 5:6 (2:2). Die rund 500 Zuschauer im gut besuchten Mülheimer Waldstadion sahen ein Hockeyspiel auf höchstem Niveau, in dem sich über weite Strecken keine der beiden Mannschaften entscheidend absetzen konnte. Die Entscheidung fiel erst in der torreichen Schlussphase. Die Hamburger haben nun vier Punkte Abstand auf einen Playoff-Platz, während Mülheim nun zwei Punkte vor Tabellenplatz Fünf steht.

„In diesem Spiel hätte alles passieren können“, stellte HTHC-Coach Christoph Bechmann nach dem Schlusspfiff in einer insgesamt engen Partie fest und hatte auch gleich eine Erklärung parat: „Im Endeffekt haben wir zu viele individuelle Fehler gemacht. Beim 4:4 und 4:5 haben wir schwach verteidigt, da wird’s dann schwer, zu gewinnen.“ Seine Mannschaft startete schwach in die Partie, Malte Hellwigs frühe Führung für Mülheim egalisierte Daniel von Drachenfels zwar noch einmal eiskalt (3./6.), kurz darauf brachte Thilo Stralkowski die Hausherren vom Siebenmeterpunkt aber wieder in Front. Erst langsam fanden die Hamburger ins Spiel und konnten die Partie in der Folge ausgeglichener gestalten. Noch vor der Pause belohnte Michael Körper die Gäste: Anton Pöhling setzte sich über rechts in den Schusskreis, zog Richtung Tor und legte den Ball vor Mülheims Keeper Lennart Küppers quer auf den österreichischen Auswahlspieler, der die Kugel am langen Pfosten nur noch über die Linie zu drücken brauchte (24.).

Die Hamburger waren zu Beginn des zweiten Durchgangs zwar wacher und kamen mit mehr Druck, mussten aber nach gut zehn Minuten den erneuten Rückstand durch Lukas Windfeder per Strafecke hinnehmen. Diesmal antworteten die Gäste aber postwendend: George Farrant schlug von rechts einen schnell ausgeführten Freischlag von Tobias Hauke in den gegnerischen Schusskreis, Max Cordes kam vor Küppers an den Ball, von seinem Schläger sprang die Kugel zum Ausgleich in den Mülheimer Kasten (47.). Der HTHC hatte nun mehr vom Spiel: Finn Köhler zog aus der Mitte über rechts in den Kreis, Küppers verschätzte sich bei seinem Rückhand-Lob vom Kreisrand und musste die Kugel zur ersten Hamburger Führung passieren lassen (54.).

Was nun begann, war eine torreiche Schlussphase, die letztlich auch mit etwas Glück zu Gunsten der Hausherren ausfiel: Stralkowski konnte diesmal per Eckenschlenzer für Mülheim ausgleichen, 4:4 (57.). Sechs Minuten später drehte Tobias Matania die Partie zum zweiten Mal: Nach starker Vorarbeit von Timm Herzbruch vollendete der 26-Jährige einen Konter zum 5:4 (63.). Die Hamburger mussten nun aufmachen und nahmen Tobias Walter zu Gunsten eines weiteren Feldspielers aus der Partie, zudem sahen beide Teams fast zeitgleich Gelb. Kurz darauf setzte sich der Vorlagengeber des 5:4 selbst durch und markierte mit dem 6:4 auf das verwaiste HTHC-Tor die Vorentscheidung (66.). Die Gäste warfen nun noch einmal alles nach vorne, kamen aber lediglich durch eine Körper-Ecke zum 5:6-Anschluss (69.), da Mülheim vor allem durch Stralkowski auch immer wieder clever die Zeit herunterspielte.

15.10.2016 · Harvestehuder THC - Club an der Alster 1:3 (0:1)

Die Herren vom Club an der Alster haben sich gut erholt gezeigt von der knappen Niederlage unter der Woche beim UHC Hamburg und am Samstag vor rund 500 Zuschauern einen 3:1-Erfolg (1:0) beim HTHC feiern können. Maßgeblich am Sieg beteiligt war Julian Hofmann-Jeckel. Der Routinier war zweimal per Siebenmeter erfolgreich. „Wir haben heute nicht die einfachen Fehler wie am Mittwoch beim UHC gemacht. Wir waren defensiv stabiler und vielmehr präsent. Das war der Grundstein für den Erfolg”, lobte Alster-Trainer Russell Garcia sein Team nach dem spannenden Derby.

Die erste Hälfte der Partie war indes weniger von Torchancen geprägt als vielmehr von Zeitstrafen. Höhepunkt war die Gelbe Karte für HTHC-Abwehrspieler Felix Mathes (Unsportliches Verhalten) in der 25. Minute. In Überzahl konnte Alster mehr Druck auf das Tor der Gastgeber ausüben und bekam in der 28. Minute einen Siebenmeter zugesprochen, den Hofmann-Jeckel zum 1:0 nutzte.
Drei Minuten nach Beginn der zweiten Hälfte führte ein schön vorgetragener Angriff über links dann zum 2:0 für Alster durch Youngster Anton Boeckel. Nun war der HTHC erst recht gefordert und verstärkte in der Folge sichtlich seine Angriffsbemühungen. Dennoch konnte der Gastgeber trotz einiger guter Gelegenheiten keinen Treffer erzielen.
Rund sechs Minuten vor Ende der Partie nahm HTHC-Coach Christoph Bechmann schließlich Torhüter Tobias Walter aus der Partie und brachte einen elften Feldspieler. Der folgende permanente Druck der Hausherren wurde in der 68. Minute mit dem Anschlusstreffer durch Daniel von Drachenfels auch belohnt, der eine Ecke verwertete. Fast im Gegenzug gab es nach einem Angriff vom Club an der Alster jedoch erneut einen Siebenmeter für die Gäste, den Hofmann-Jeckel sicher zum 3:1 verwandelte. Zuvor hatte HTHC-Spieler Tobias Lietz Gelb wegen Meckerns gesehen.

„Wir sind heute nicht so als Mannschaft aufgetreten. Und das ist sonst unsere Stärke. Wir hatten noch genug Torchancen, aber so etwas passiert eben. Alster hat heute verdient gewonnen”, räumte Bechmann ein. Garcia indes wollte den Erfolg nicht überbewerten: „Wir sind in einer Findungsphase und müssen unsere Automatismen weiter verbessern.”

09.10.2016 · Harvestehuder THC - Nürnberger HTC 7:1 (4:0)

Die Herren des Harvestehuder THC sind am Sonntag ihrer Favoritenrolle gerecht geworden und siegten in der hockeyliga deutlich gegen den Nürnberger HTC mit 7:1 (4:0). Das Team von Christoph Bechmann, das am Vortag spielfrei hatte, dominierte die Partie nach Belieben und führte bereits zur Pause deutlich. Die Hamburger halten mit dem Kantersieg Anschluss an die Spitzenplätze, während Nürnberg weiter gen Tabellenende schauen muss.

„Das war irgendwie ein seltsames Spiel“, stellte HTHC -Coach Christoph Bechmann nach dem Schlusspfiff fest. „Wir haben gut angefangen schießen schnell zwei Tore. Das gab uns Sicherheit.“ Leon Willemsen brachte die Hausherren früh in Führung: einen Passversuch von Xaver Hasun konnte der Nürnberger Keeper noch klären, der Ball kam aber noch einmal zu Willemsen an der Torauslinie und der 20-Jährige konnte die Kugel zum 1:0 unter die Latte schlenzen (5.). Kurz darauf sorgte Michael Körper per Strafecke für das 2:0 (8.). Mitte des ersten Durchgangs legte Finn Köhler noch einmal das 3:0 nach (19.), Nürnberg, mit fünf Jugend-A-Spielern angereist, präsentierte sich als besserer Sparingspartner, sah auch Bechmann: „Bis zu unserem Kreis haben die Nürnberger noch gegengehalten.“ Doch im selbigen strahlten die Franken wenig Gefahr aus. Als erneut Körper, diesmal aus dem Spiel heraus, das 4:0 kurz vor der Pause (33.) markierte, war die Vorentscheidung gefallen.

In der zweite Hälfte ein ähnliches Bild: Körper mit seinem dritten Treffer des Tages erhöhte kurz nach Wiederanpfiff auf 5:0 (38.). Der HTHC schaltete nun einen Gang runter und ließ Nürnberg zu mehr Spielanteilen kommen. Resultat war der 5:1-Anschluss durch Götz Mahdi, postwendend stellte aber Anton Pöhling per Strafecken-Nachschuss den alten Fünf-Tore-Vorsprung für die Hanseaten wieder her (44./45.). Den Schlusspunkt in einer insgesamt recht einseitigen Partie setzte Daniel von Drachenfels kurz vor Schluss, ebenfalls per Nachschuss nach der insgesamt sechsten Hamburger Strafecke (69.).

02.10.2016 · Rot-Weiss Köln - Harvestehuder THC 5:3 (4:1)

Titelverteidiger Rot-Weiss Köln hat das Topspiel am Sonntagnachmittag des dritten Spielwochenendes mit 5:3 (4:1) gegen den Harvestehuder THC für sich entschieden und sich damit an die Tabellenspitze gesetzt. Der HTHC rutscht durch die Niederlage vorerst auf Rang sechs ab.

Die rund 150 Zuschauer sahen eine schnelle, zum Teil emotionale aber von den Schiedsrichtern sehr souverän geführte Partie, die Köln in der ersten Halbzeit sehr konzentriert führte und weitestgehend bestimmte. Das 1:0 durch Tom Grambusch war die logische Folge. Rot-Weiss brachte den Ball wie einstudiert per „Give and Go“ in den Kreis, wo Grambusch frei zum Abschluss kam und den Ball ins lange Ecke schrubbte (5.). Harvestehude berappelte sich danach jedoch, fand besser ins Spiel und gestaltete das Geschehen ausgeglichener, ermöglichte den Gastgebern allerdings durch zwei Fehler im Mittelfeld Konter, die erst zu einer Ecke für Christopher Zeller zum 2:0 (14.) und dann sogar zum 3:0 durch Christopher Rühr (18.) führten. Köln war jedoch in dieser Phase vor allem individuell das bessere Team, ging sehr agil zu Werke, bekam allerdings „zu viele Ecken gegen“, wie Coach André Henning bemängelte. Eine davon nutzte Michael Körper, um auf 1:3 zu verkürzen (26.). Doch noch vor der Pause tat es ihm Tom Grambusch gleich und besorgte den etwas zu hoch ausgefallenen 4:1-Pausenstand (30.).

Der HTHC kam besser aus der Kabine, wirkte wacher und war sofort am Drücker. Und so hatte sich das 2:4 durch Körpers zweiten Eckentreffer (41.) auch bereits angebahnt. In der Folge hatte Harvestehude sogar noch zwei richtig gute Möglichkeiten für den Anschlusstreffer, vergab diese jedoch. Beide Teams führet die Partie weiter mit hohem Tempo und sehenswerten Aktionen. So legte Kölns Timur Oruz mit einem satten Vorhandschuss in der 45. Minute Treffer Nummer fünf nach. Danach gab es noch mehrere gute Chancen auf beiden Seiten, doch Köln konnte die anrennende HTHC-Offensive lange in Schach halten, bis Anton Pöhling fünf Minuten vor Schluss noch einmal verkürzen konnte. Doch dabei blieb es, und Köln behielt die Punkte.

„Wir freuen uns natürlich, dass wir an diesem Wochenende gegen zwei so starke Gegner sechs Punkte holen konnten – und beide Male auch verdient, meine ich“, sagte Kölns Trainer André Henning. „Ich bin mit der Entwicklung gerade unter den aktuellen Gegebenheiten sehr zufrieden. Dafür waren die Jungs extrem gut fokussiert an diesem Wochenende.“

Unzufrieden zeigte sich auch HTHC-Coach Christoph Bechmann nicht: „Es klingt vielleicht komisch, aber ich bin zufrieden mit den Jungs. Die Niederlage geht in Ordnung, weil Köln vor allem individuell besser war, aber wir haben eine tolle Mannschaftsleistung gezeigt – vor allem in der zweiten Halbzeit nach dem 2:4. Da muss ich den Jungs ein Kompliment machen.“

01.10.2016 · Crefelder HTC - Harvestehuder THC 3:3 (3:1)

Der Crefelder HTC und der Harvestehuder THC trennten sich am Samstag im Spitzenspiel der hockeyliga unentscheiden 3:3 (3:1). Die Krefelder führten bis kurz vor Ende mit zwei Toren, mussten aber knapp drei Minuten vor Schluss noch den Ausgleich hinnehmen. Der HTHC bleibt damit Tabellenführer, verlor aber den Vorsprung auf seine Verfolger (direkter nun Uhlenhorst Mülheim). Krefeld bleibt Dritter.

„Das war ein sehr gutes Spiel von beiden”, stellte Krefeld-Trainer Matthias Mahn nach dem Schlusspfiff fest. „Wir hatten im Ganzen ein bisschen mehr Kreissituationen. Und wenn man einmal 3:1 führt, will man das Spiel auch gewinnen“ Tatsächlich hatten die Gastgeber zur Pause komfortabel in Führung gelegen: Linus Butt und Oskar Deecke hatten nach zwischenzeitlichem Ausgleich durch Johannes Persoon (26.) die Krefelder mit 2:1 nach vorne gebracht. Kurz darauf setzte Niklas Wellen nach starkem Sprint über den halben Platz erneut Deecke in Szene (31.), der Olympiasieger von London ließ sich nicht lange bitten und traf zur 3:1-Halbzeitführung für den CHTC.

Mit dem Auftreten seiner Mannschaft nach dem Seitenwechsel zeigte sich Mahn leicht enttäuscht: „Wir hätten heute drei Punkte festhalten müssen. Doch der HTHC hat halt die Qualität, über die Ecke zurückgekommen.“ Doch die Krefelder agierten auch zu defensiv, ließen den Gästen zu viel Raum. Ein Umstand, der dem HTHC aber erst kurz vor Ende Früchte einbrachte: Tobias Hauke legte rechts auf Michael Körper, dessen Flanke wurde im Kreis leicht abgefälscht und Daniel von Drachenfels hatte wenig Mühe, den Ball mit der hohen Rückhand im Krefelder Kasten zum 2:3 einzunetzen (64.).
Hamburg nun am Drücker, drängte auf den Ausgleich. Mit der dritten Ecke war Vorlagengeber Körper dann selber erfolgreich und vollendete zum 3:3-Endstand (67.). So fühlte sich das Unentschieden dann für HTHCs Coach Christoph Bechmann wie ein Punktgewinn an: „Wir haben gegen starke Krefelder gespielt und sind nicht richtig in die erste Halbzeit reingekommen. Ein Kompliment an die Mannschaft, dass wir nach dem 1:3 noch mal rangekommen sind!“

Aktuelle Termine 1. Herren

08.04.2018 · 16:00

1. Bundesliga Herren

HTHC - Düsseldorfer HC

14.04.2018 · 14:00

1. Bundesliga Herren

HTHC - Nürnberger HTC

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