Die 1. Damen - News

21.12.2017 · Großflottbeker THGC - Harvestehuder THC 3:5 (2:4)

Der Großflottbeker THGC konnte den Lauf der HTHC-Damen am Donnerstagabend im letzten Hinrundenspiel der Staffel Nord nicht stoppen. Dadurch rückte das Team von Michael Behrmann nicht in die Spitzengruppe mit auf, so dass es oben wohl ein Dreikampf um die Play-offs bleibt. Der HTHC hat mit 15 Punkten aus fünf Spielen und bereits sechs Zählern Vorsprung auf den Dritten UHC als „Herbstmeister“ dabei die besten Karten.

Trainer Tomek Laskowski war dennoch nicht zufrieden: „Die erste Halbzeit war in Ordnung, dass wir 4:2 führen, obwohl wir die ersten zehn Minuten verschlafen. Aber in der zweiten Hälfte haben wir nicht aktiv und kreativ genug gespielt. Das war überhaupt nicht gut! Wir wollen und müssen uns noch weiterentwickeln, wenn wir in die Play-offs wollen!“
Der GTHGC gestaltete das Spiel vor allem zu Beginn der ersten Hälfte absolut ausgeglichen und ging in der Anfangsphase durch Sophie Fischer sogar zweimal in Führung. Ein Doppelschlag von Nationalspielerin Franzisca Hauke (10./11.) drehte die Partie dann aber zugunsten des HTHC, der die Führung kurz vor der Pause noch auf 4:2 ausbaute. „Wir waren da gefühlt immer dran, aber dann schlafen wir einmal in der Abwehr und kriegen dieses ärgerliche Tor direkt vor der Pause“, so GTHGC-Coach Michael Behrmann.
Bald nach dem Wechsel spitzelte Fenja Poppe einen Ball aus fast unmöglichem Winkel zum 2:5 ins Flottbeker Tor. Die Heimmannschaft gab sich nie auf, kam aber nicht mehr in Schlagdistanz ran. Das Tor in der Schlussminute fiel bei einer Ecke ohne HTHC-Torwart, da Tomasz Laskowski in den letzten vier Minuten das Überzahlspiel ohne Keeper üben ließ. Letztlich war das aber nicht mehr entscheidend.
„Das war ein sehr engagiertes Spiel beider Teams“, befand Behrmann. „Da war nichts mit Schonung kurz vor Weihnachten. Ich bin trotz der Niederlage recht zufrieden mit meinem Team, weil wir auf hohem Niveau mitgehalten haben.“

16.12.2017 · UHC Hamburg - Harvestehuder THC 3:4 (1:3)

Ein hochklassiges Erstligaspiel in der UHC-Halle am Samstag entschied am Ende der Gast vom HTHC mit 4:3 (3:1) für sich. Das Match stand in der Schlussphase auf Messers Schneide, nachdem Lena Micheel und Marie Mävers den 1:3-Halbzeitrückstand für den UHC ausgeglichen hatte. Doch das postwendende 3:4 durch Annelotte Ziehm entschied die Partie, obwohl der UHC auch danach per Schlussecke noch die Ausgleichschance hatte.

„Die Schlussphase war relativ hektisch und wir haben nochmal alles probiert“, so UHC-Trainer Claas Henkel. „Auch wenn das am Ende nicht mehr gefruchtet hat, war das gut von den Mädels gemacht. Es war generell eine Entwicklung zum Positiven im Vergleich zum Alster-Spiel klar erkennbar. Aber wenn wir in der Rückrunde die anderen nicht nur ärgern, sondern noch überholen wollen, müssen wir nochmal zulegen.“
„Ich war mit der Schlussphase nicht so zufrieden. Die Mädels waren da zu hektisch und haben unseren Spielplan nicht so umgesetzt. Letztlich zählen da nur die drei Punkte“, so HTHC-Coach Tomasz Laskowski. „Rosa Krüger war heute überragend. Sie hat die Schlussecken ganz stark abgelaufen und uns damit den Punkt gerettet.“

Es war vor allem die sehr griffige und souveräne Abwehr des HTHC um Laura Sänger und Keeperin Rosa Krüger, die sich beide in ganz starker Form präsentierten, die es dem UHC schwermachten, seine durchaus vorhandenen Kreisszenen zu nutzen. Der HTHC in der Anfangsphase einfach etwas griffiger als die Gastgeberinnen, so dass das 0:1 durch Franzisca Haukes schönes Kontertor und auch das 0:2 durch Lilly Petersen nach Konter nicht unverdient waren.
Der UHC kam nach einer Auszeit dann aber besser ins Spiel. Marie Mävers gelang folgerichtig das 1:2 (22:9, doch postwendend war Emma Nolting zur Stelle, die den alten Vorsprung wiederherstellte. So ging es auch in die zweite Hälfte, in der sich die Teams einen Fight auf Augenhöhe lieferten, bei dem der UHC zwar mehr Kreisszenen erarbeiten konnte, aber das Tor von Rosa Krüger selten essenziell in Gefahr brachte. Als der HTHC in der 48. Minute ein Foul an Hauke monierte, konnte Micheel die Konfusion zum 2:3 nutzen.
Es ging jetzt viel hin und her. Der HTHC nutzte seine dritte Ecke nicht, beziehungsweise scheiterte an der starken Eckenabwehr des UHC. Auf der anderen Seite vergab auch der UHC seine Eckenchancen. Das 3:3 fiel nach einem Geniepass von Roda Müller-Wieland auf Marie Mävers, deren Stecher aus kurzer Distanz Krüger nicht halten konnte (55.). Doch wie schon nach dem 1:2 hatte der HTHC die passende Antwort parat, als Ziehm einen Rückpass an den Kreisrand links unten zum 3:4 einschlenzte.
Beide Teams blieben gefährlich. Der HTHC hatte noch eine Ecke, die stark verteidigt wurde (59.) und auch der UHC konnte es noch drei Mal per Standard versuchen, scheiterte aber jedes Mal an der guten Rosa Krüger. So zahlte sich auch nicht aus, dass Henkel für die letzten 70 Sekunden Klövekorn für eine sechste Feldspielerin vom Platz nahm. Es blieb beim Vorsprung der Gäste.

10.12.2017 · Harvestehuder THC - Club an der Alster 5:4 (1:1)

Die Hockeydamen vom Harvestehuder THC haben am Sonntag vor rund 250 Zuschauern im Duell zweier Endrunden-Kandidaten einen 5:4 (1:1)-Erfolg gegen den Club an der Alster feiern können. Der entscheidende Treffer gelang Franzisca Hauke nach Ablauf der regulären Spielzeit per Strafecke. „Ich hatte vorher dass Gefühl, dass die Ecken heute entscheidend sein werden”, sagte HTHC-Trainer Tomasz Laskowski nach Spielschluss und ergänzte: „Kompliment an beide Teams, das war heute sehr gutes Damenhockey.”

Nach einer weitgehend unaufgeregten ersten Halbzeit wurde es im zweiten Durchgang weitaus emotionaler. So sah Alster-Trainer Jens George wegen Meckerns die Gelbe Karte. Sein Team musste in der Folge fünf Minuten in Unterzahl spielen. Später zürnte George auch deswegen: „Für mich haben die Schiedsrichter heute die Partie entschieden.” Allerdings räumte er ebenso ein: „Wir verschießen zu viele Ecken.”

Zwar überstand Alster die doppelte Unterzahlsituation – der HTHC hatte in dieser Phase die Torhüterin durch eine sechste Feldspielerin ersetzt – schadlos, geriet danach aber aufgrund zweier schöner Treffer von Emma Nolting mit 1:3 in Rückstand. Den Anschlusstreffer konterte der HTHC fast postwendend mit einem Eckentor zum 4:2.

Kurz darauf sah dann Laskowski ebenfalls wegen Meckerns Gelb, allerdings musste der HTHC nur zwei Minuten in Unterzahl agieren. Alster aber nutzte die Gelegenheit zum 3:4 und kam wenig später sogar zum 4:4. “Das habe ich zu verantworten”, räumte Laskowski ein. In der hektischen Schlussphase bekam der HTHC dann eine Strafecke zugesprochen, der eine zweite, dritte und vierte folgten. Und die verwandelte Hauke nach Ablauf der Zeit zum umjubelten Siegtreffer.

09.12.2017 · Klipper THC - Harvestehuder THC 2:8 (1:4)

Die HTHC-Damen haben das Lokalderby beim Klipper THC am Samstag deutlich und mit einer konzentrierten Mannschaftsleistung mit 8:2 (4:1) gewonnen. Die Hausherrinnen in Rot hielten allerdings über weite Strecken der Partie mit, kassierten allerdings kurz vor dem Pausenpfiff einen spielentscheidenden Dreierpack. Klipper schoss in der Partie seine ersten beiden Saisontore – gleichzeitig die ersten Gegentreffer für den HTHC – startet aber mit einer erneuten Niederlage. Der HTHC wiederum geht auch aus der zweiten Partie als Sieger hervor und hat nun bereits 20 Tore auf der Habenseite.

„Das war ein ziemlich unspektakuläres Spiel“, befand HTHC-Coach Tomasz Laskowski nach dem Schlusspfiff. „Wir waren in der zweiten Halbzeit zwar sehr dominant, haben sehr gut gegen den Gegner gepresst und viele Ballgewinne verbucht, waren aber nicht sehr effizient. Klipper stand sehr defensiv und tief, da haben wir uns relativ schwer getan.“
Tatsächlich war es auch Klippers Torfrau Nora Rabe, die ihre Mannschaft mit guten Paraden immer wieder vor weiterem Unheil bewahrte. Doch auch sie konnte den Rückstand durch Emma Nolting (11.) nicht verhindern. Fina Gentsch sorgte kurz vor der Pause dann nach einem Konter noch einmal für den zwischenzeitlichen Ausgleich (24.). Und Klippers Teammanagerin Christina Bertheau war zu diesem Zeitpunkt dann auch durchaus zufrieden mit dem Auftreten des Klipper-Teams: „Wir haben stark und konzentriert gespielt und mit dem HTHC auch mithalten können. Dann gab es ein paar Minuten, in denen es Schlag auf Schlag ging.“
In nicht einmal 120 Sekunden brachten Franzisca Hauke und Fenja Poppe per Strafecken-Doppelpack (beide 28.) sowie erneut Nolting (29.) den HTHC noch vor der Pause zurück auf die Siegerstraße.

„Auch in der zweiten Halbzeit haben wir das Spiel sehr gut kontrolliert, zumal sich am Spielgeschehen nicht viel verändert hatte“, sah Laskowski weiter starke HTHCerinnen und ergänzte: „Wir mussten weiter versuchen, durch diesen Abwehrriegel durchzukommen. Gefühlt hatten wir 70, 80 Prozent Ballbesitz.“ Und seine Damen münzten die Dominanz in der Folge auch Tore um: Erneut Hauke per Strafecke und Annelotte Ziehm im direkten Anschluss (44/45.) erhöhten auf 6:1, dann verkürzte Isabel von Gersum noch einmal für Klipper (48.).
Doch Katerina Laciná mit ihren Toren in der 50. und 56. Spielminute (per Strafecke) stellte dann den 8:2-Endstand aus Gästesicht her. Nach den Gründen gefragt, sah Bertheau zwei entscheidende Faktoren: „Wir haben unfassbar viele Ecken kassiert, weil wir da einfach schlecht gespielt haben. Und der HTHC war durchgehend konzentriert, durchgehend schnell. Diese Konzentrationsphase riss nicht einmal ab.“

01.12.2017 · Harvestehuder THC - Eintracht Braunschweig 12:0 (3:0)

Die Damen vom Harvestehuder HTHC haben dank einer starken zweiten Halbzeit einen 12:0-Auftaktsieg (3:0) gegen Eintracht Braunschweig feiern können. Emma Nolting und Franzisca Hauke waren am Samstag in der Halle Am Voßberg vor rund 100 Zuschauern jeweils dreimal erfolgreich. “In der Halle in 60 Minuten zu Null zu spielen, das ist schon etwas Besonderes”, betonte HTHC-Trainer Tomasz Laskowski nach dem Schützenfest.

Im ersten Durchgang war der HTHC immer dann überlegen, wenn die Startformation um Hauke auf dem Feld stand, die mit zwei verwandelten Ecken auch für die 2:0-Führung nach nicht einmal zehn Minuten gesorgt hatte. Wenn Laskowski die Formation durchtauschte, konnten die Gäste allerdings weitgehend mithalten.

Im zweiten Durchgang erhöhte Nolting dann mit zwei Treffern auf 5:0. Damit war die Partie vorentschieden. Als Braunschweig Mitte der zweiten Hälfte in Unterzahl agieren musste, nutzte Laskowski dies, um für Torfrau Rosa Krüger eine sechste Feldspielerin zu bringen. Die Maßnahme sollte sich lohnen: Anne-Kathrin Deupmann erzielte binnen 60 Sekunden die Tore zum 7:0 und 8:0. Danach hatte Braunschweig, das auf die verletzten Stammkräfte Paulina Roth und Anna Viktoria Krause verzichten musste und mit drei Liga-Debütantinnen angetreten war, nichts mehr entgegenzusetzten.

„Ich bin vor allem mit der zweiten Halbzeit sehr zufrieden”, lobte Laskowski sein Team. Eintracht-Trainer Carsten Alisch räumte ein: „Am Ende brechen wir zusammen, aber der HTHC hat nach der Pause echt stark gespielt.”

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