Die 1. Damen - News

21.01.2018 · Harvestehuder THC - Großflottbeker THGC3:5 (0:2)

Niederlage statt Aufholjagd: Die Damen vom Harvestehuder HTHC haben sich mit einer 3:5-Niederlage (0:2) gegen den Großflottbeker THGC ins Viertelfinale verabschiedet. Die Mannschaft von Trainer Tomasz Laskowski hatte den zweiten Platz schon vorher sicher, hätte aber einen rekorverdächtigen Sieg gegen die Gäste herausschießen müssen, um Spitzenreiter Club an der Alster noch abzufangen. „Wir haben das als Trainingsspiel genutzt. Ich bin zwar nicht enttäuscht, aber schon etwas ärgerlich. Die Spielerinnen hätten für das Viertelfinale in Mannheim Selbstvertrauen tanken und mit breiter Brust dorthin fahren können”, betonte Laskowski. Für die Gäste war Sophie Fischer mit drei Toren beste Schützin.

Vor gut 100 Zuschauern am Sonntag indes war Großflottbek das bessere Team und hätte auch höher führen können, doch nach dem 0:1 blieb ein Siebenmeter ungenutzt. Dem HTHC gelang dagegen nicht viel und Laskowski machte keinen Hehl daraus: “Es hat an der Spieleinstellung gefehlt.”
Im zweiten Durchgang sah der Coach dann ein engagierteres Auftreten seiner Mannschaft, die in der 57. Minute schließlich zum 3:3 kam. Doch in der Schlussminute kassierte der HTHC, der zuvor in Überzahl versucht hatte, noch den Siegtreffer zu erzielen, zwei weitere Treffer. „Wir hatten in der zweiten Halbzeit viele Chancen, aber uns hat die Qualität gefehlt”, räumte Laskowski ein.

GHTGC-Co-Trainer Malte Pingel, der Cheftrainer Michael Behrmann vertrat, freute sich derweil über das Resultat: „Es war ein megageiler Fight von den Mädchen. Wir wollten vor dem UHC landen und Nummer drei im Norden werden und den Schwung nun mit in die Feldsaison nehmen.”

14.01.2018 · Club an der Alster - Harvestehuder THC 9:1 (4:1)

Die Hockey-Damen vom Club an der Alster haben dem HTHC die erste Niederlage der Hallensaison zugefügt und nach dem 9:1-Erfolg (4:1) am Sonntag vor 200 Zuschauern das Team von Trainer Tomasz Laskowski auch vom ersten Platz der Nordgruppe verdrängt. Die Teilnahme am Viertelfinale stand für beide Mannschaften vorher bereits fest. „Wir waren vor der Saison ja für viele Favorit. Das haben wir heute bestätigt”, sagte Alster-Coach Jens George, der betonte: „Wir haben sehr stark gespielt, waren aggressiv in den Zweikämpfen und haben dem Gegner kaum Raum gelassen.”

Laskowski räumte nach der unerwartet deutlichen Niederlage ein: „Das ist mir unerklärlich. Wenn Sissy Hauke zu Beginn des zweiten Durchgang das 2:4 erzielt hätte, wäre es vielleicht noch anderes gelaufen. Aber ich glaube, nachdem wir beinahe postwendend das fünfte Tor bekommen haben, dass die Mädels da aufgegeben haben.”

Alster wiederum schien von der ersten Minute an das 22:0-Torfestival tags zuvor gegen Eintracht Braunschweig anschließen zu wollen. Nach zehn Minuten stand es bereits 3:0 für die Gastgeberinnen, die drei Kurze Ecken zu Treffern nutzten. „Wir haben die ersten zehn Minuten komplett verschlafen”, stellte Laskowski mit Blick auf die Leistung seiner Auswahl in der Anfangsphase fest.
Nach dem 0:4 (13.) ging dann allerdings ein kleiner Ruck durch den HTHC, der sich in der Folge einige gute Chancen gegen einen nachlassenden Gastgeber erspielte, aber lediglich einmal erfolgreich war. Nach dem Seitenwechsel aber zeigte sich Alster wieder hochkonzentriert und bestimmte über weite Strecken das Spielgeschehen. Im Anschluss an das 1:7 nahm Laskowski Torhüterin Rosa Krüger heraus und brachte eine sechste Feldspielerin. Die Maßnahme fruchtete allerdings nicht, stattdessen kassierte sein Team noch zwei Tore.
„Für uns ist es eine Niederlage zur richtigen Zeit gewesen”, machte Laskowski anschließend deutlich. Immerhin kann seine Mannschaft Platz eins mit einem Sieg gegen den Großflottbeker THGC am kommenden Sonntag zurückerobern, sollte Alster bereits am Dienstag beim UHC nicht gewinnen. Dementsprechend hob auch George hervor: „Der Sieg heute bringt uns nichts, wenn wir beim UHC nicht punkten.”

13.01.2018 · Harvestehuder THC - UHC Hamburg 7:5 (4:5)

In der Gruppe Nord ist am achten Spieltag bereits die Entscheidung über die Playoff-Teilnehmer bei den Damen um die deutsche Hallenhockey-Meisterschaft gefallen. Nach dem 7:5 (4:5)-Erfolg des Harvestehuder THC über Titelverteidiger UHC Hamburg am Samstag vor 150 Zuschauern steht sowohl das Team von Trainer Tomasz Laskowski wie auch der Club an der Alster als Viertelfinalteilnehmer fest. Allerdings tat sich der HTHC bei seinem achten Sieg in Folge schwer und lag zwischenzeitlich sogar mit 1:4 im Rückstand.

„Uns hat die Favoritenrolle nicht gelegen. Wir waren nervös, haben das aber nach dem 1:4 abgelegt”, sagte Laskowski, dessen Team im ersten Durchgang vor allem in der Abwehr etliche Fehler unterliefen. Nur dank der Treffersicherheit von Fenja Poppe, die von Laskowski besonders gelobt wurde, wie auch Franzisca Hauke konnte der HTHC den Anschluss halten.

Im zweiten Durchgang stand die HTHC-Abwehr besser, aber nicht immer sattelfest. Doch der UHC verpasste es, aus den wenigen Möglichkeiten ein weiteres Tor zu erzielen. In der 49. Minute hatten die Gastgeberinnen das Blatt dann gewendet, nachdem Anne Deupmann den bis dahin schönsten HTHC-Angriff zum 6:5 abschließen konnte.

Kurz darauf lag der Ball dann zwar wieder im HTHC-Kasten, doch während die UHC-Spielerinnen sich noch über den vermeintlichen Ausgleich freuten, erklärten die Schiedsrichter den Treffer für ungültig. Während die Gäste noch irritiert waren, reagierte der HTHC schnell. Nach einem Pass aus der Abwehr lief Hauke allein auf das UHC-Tor zu. Ihr Querpass landete bei einer Mitspielerin, welche die Kugel wieder zurückspielte zur Nationalspielerin, die dann zum 7:5 traf. In der Schlussphase nahm UHC-Coach Claas Henkel zwar noch die Torhüterin raus, doch am Ergebnis änderte sich nichts mehr.

„Es ist ärgerlich, denn es war ein gutes Spiel von uns”, sagte der Coach anschließend und betonte: „Die sonst guten Schiedsrichter haben in der Situation vor dem 7:5 falsch entschieden.” Dass sein Team die Playoffs verpasst hat, kommentierte Henkel unterdessen mit den Worten: „Das war nicht unsere Kernaufgabe. Aber wir waren näher dran, als wir vor der Saison gedacht haben.”

07.01.2018 · Harvestehuder THC - Klipper THC 9:1 (5:0)

Die Damen des Harvestehuder THC marschieren weiter in Richtung Playoffs. Mit 9:1 (5:0) besiegte die Mannschaft von Trainer Tomasz Laskowski am Sonntag vor 120 Zuschauern den Klipper THC und verbuchte damit am Auftaktwochenende der Rückrunde nicht nur sechs Punkte, sondern aufgrund des 14:0-Erfolgs bei Eintracht Braunschweig am Samstag auch insgesamt 23 Tore auf der Habenseite. „Wir wissen, dass das Torverhältnis wichtig werden könnte, denn unser Ziel ist es, nach der Vorrunde Erster zu sein”, sagte der Coach.

Dabei ließ seine Mannschaft von Beginn an keinen Zweifel an ihrer Favoritenrolle aufkommen. Schon nach drei Minuten führte der HTHC mit 2:0. „Wir waren nicht konzentriert am Anfang und haben in der ersten Halbzeit körperlich auch nicht dagegengehalten”, räumte Klipper-Trainer Andreas Knutzen angesichts des Verlaufs der ersten 30 Minuten ein.

Immerhin gelang seinem Team im zweiten Durchgang dann der erste Treffer. Wenig später verhinderte HTHC-Torfrau Rosa Krüger sogar das 2:5. Danach aber bestimmte wieder der HTHC das Geschehen. Nach dem 6:1 nahm Laskowski Krüger vom Feld und brachte eine sechste Feldspielerin. Danach brauchte sein Team gerade einmal gut 60 Sekunden, um auf 8:1 zu erhöhen. Franzisca Hauke, die den Torreigen eingeleitet hatte, sorgte dann gut fünf Minuten vor dem Ende mit einem schönen Eckentor auch für den Endstand.

„Wir haben 55 Minuten konsequent gespielt und sind konzentriert geblieben”, lobte Laskowski sein Team. Knutzen wiederum blickte voraus: „Wir kämpfen gegen den Abstieg. Für uns kommen jetzt die wichtigen Spiele gegen den UHC, Großflottbek und Braunschweig.”

06.01.2018 · Eintracht Braunschweig - Harvestehuder THC 0:14 (0:9)

Die Damen des Harvestehuder THC haben auch ihr sechstes Saisonspiel gewonnen. Gegen Eintracht Braunschweig siegte die Mannschaft von Tomasz Laskowski deutlich mit 14:0 (8:0). Dem Tabellenführer aus Hamburg gelang damit ein guter Start ins neue Jahr.

Schon zu Beginn der Partie zeigten die Gäste vom HTHC ihre Klasse. Frederike Schlenker und Katerina Laciná brachten den Tabellenführer mit zwei schnellen Toren kurz nach dem Anpfiff in Front. „Für uns war es wichtig, nach der Jahrespause wieder gut ins Spiel zu kommen“ sagte Tomasz Laskowski. Dessen Mannschaft blieb am Drücker und erhöhte bis zur 16. Spielminute auf 0:4. Im Anschluss nahm Eintracht-Coach Carsten Alisch seine Torhüterin heraus und ermöglichte seiner Mannschaft bis zur Pause ein Überzahlspiel. „Wir haben einen jungen Kader. Deshalb haben viele der Spielerinnen noch keine Erfahrungen mit dem Überzahlspiel auf diesem Niveau“, erklärte Alisch.
Dessen Mannschaft kam nun selbst zu Torchancen, bot den Gästen aus Hamburg aber in der Defensive viel Raum für weitere Tore. „Wir haben im Überzahlspiel zu viele Fehler gemacht und dem HTHC so Kontermöglichkeiten geschenkt. Heute haben wir wichtige Erfahrungen gesammelt, die uns im Schlussspurt der Saison noch helfen werden“, sagte Alisch. Routiniert nutzten die Hamburgerinnen den sich bietenden Freiraum und gingen bis zur Pause mit 8:0 in Führung.
In der zweiten Hälfte zeigten die HTHC-Damen erneut ihre spielerische Klasse. Immer wieder kamen die Hamburgerinnen gefährlich vor das Tor der Gastgeberinnen. Vor allem Franzisca Hauke zeigte sich dabei zielsicher. Die HTHC-Spielerin netzte in der zweiten Hälfte gleich fünf Mal ein. „Wir haben in der zweiten Halbzeit spielerisch besser gespielt und die Partie kontrolliert“, bilanzierte Laskowski. Dessen Mannschaft feierte am Ende der 60 Minuten einen ungefährdeten 14:0-Sieg und bleibt damit verlustpunktefrei. „Wir wollen auch morgen gegen Klipper gewinnen. Im Anschluss konzentrieren wir uns auf die kommende Woche. Dann warten zwei wichtige Partien auf uns“, blickte der HTHC-Trainer voraus.

Aktuelle Termine 1. Damen

21.01.2018 · 14:00

1. Bundesliga Damen

Harvestehuder THC - Großflottbeker THGC

07.04.2018 · 14:00

1. Bundesliga Damen

HTHC - Club Raffelberg

weitere Termine »