Die 1. Damen - News

23.04.2017 · Mannheimer HC - Harvestehuder THC 3:0 (2:0)

Spitzenreiter Mannheimer HC hat die Pflichtaufgabe gegen den Harvestehuder THC wie erwartet sicher gelöst. Gegen die Hamburgerinnen gab es am Sonntag in der hockeyliga ein zu keinem Zeitpunkt gefährdetes 3:0 (2:0). Beide Torhüterinnen hielten ihre Mannschaften immer wieder im Spiel, Mannheims Lisa Schneider profitierte vor der Pause vor allem aber auch von der fehlenden Angriffslust der HTHC-Damen. Während die Quadratstädterinnen somit weiter ihre Spitzenposition ausbauen, steht das Team von Tomasz Laskowski weiter nur vier Punkte vor einem Abstiegsplatz.

„Das war insgesamt ein hoch verdienter Sieg“, resümierte MHC-Trainer Philipp Stahr nach der Partie. „Und der hätte vom Chancenverhältnis her auch einen Tick höher ausfallen können.“ Tatsächlich taten die Mannheimerinnen vom Beginn an mehr für das Spiel, der Harvestehuder THC stand tief, lauerte auf Konter und konnte im ersten Durchgang bei einer Kreisszene keinen nennenswerten Torschuss verzeichnen. Auf der anderen Seite traf Emma Förter kurz nach der Anfangsphase zum 1:0. Nach Konter und starker Vorarbeit von Maxi Pohl erhöhte Florencia Habif in der 28. Spielminute gar auf 2:0. Mit diesem Spielstand ging es in die Halbzeitpause.

„In der zweiten Halbzeit haben wir nicht mehr ganz so geduldig und strukturiert aufgebaut und den HTHC so zu ersten Torchancen kommen lassen“, attestierte Stahr einen veränderten zweiten Durchgang, um dann beide Torhüterinnen hervorzuheben: „Auf unserer Seite hat Lisa Schneider die Chancen, die der HTHC hatte, gut pariert. Auch einen sehr guten Tag hatte auf der anderen Seite Rosa Krüger gehabt.“ Trotzdem konnte die Hamburger Torhüterin das 3:0 von Nadine Kanler nicht verhindern und musste somit in der 54. Spielminute ein drittes Mal hinter sich greifen. Beim 3:0 für die Gastgeberinnen blieb es dann allerdings.

„Wir haben uns bemüht, nach der gestrigen Enttäuschung dem Tabellenführer heute ein offeneres Spiel zu liefern. Das ist uns durchaus gelungen, auch wenn Mannheim natürlich schon ein klares Chancenplus hatte. Spielerisch gesehen spiegelt das Ergebnis den Verlauf eigentlich nicht wider“, fand HTHC-Coach Tomasz Laskowski. „Wir wurden in den Kontern beinhart bestraft, und haben aus unseren wenigen Chancen einfach kein Kapital schlagen können.“

22.04.2017 · Rüsselsheimer RK - Harvestehuder THC 3:2 (1:2)

Zweimal geführt, deutlich mehr Ballbesitz, doch am Ende durften andere jubeln: Die Damen vom HTHC Hamburg haben sich beim Rüsselsheimer RK am Samstag vor rund 130 Zuschauern mit 2:3 (2:1) geschlagen geben müssen. Aufgrund der Niederlage rutschte der HTHC auf den zehnten Rang in der Feldhockey-Bundesliga ab und liegt nur noch vier Punkte vor dem derzeit elftplatzierten RRK. Angst, dass sein Team nun noch in den Abstiegskampf geraten könnte, habe er aber nicht, sagte Trainer Tomasz Laskowski mit Verweis auf die noch anstehenden Partien, unter anderem gegen das abgeschlagene Schlusslicht TuS Lichterfelde.

Allerdings fand Laskowski auch deutliche Worte für den Auftritt seiner Mannschaft im zweiten Durchgang. „Da hat die Spieleinstellung gefehlt. Wir waren zu weit weg von den Gegenspielerinnen, sind zu wenig gelaufen und haben auch die Zweikämpfe nicht angenommen.” Zudem machte der HTHC bei der Eckenabwehr nicht die allerbeste Figur und kassierte alle drei Gegentreffer aus diesen Standardsituationen.

Dabei hatte die Partie für die Gäste aus der Hansestadt vielversprechend angefangen. Kira-Marie Wimbert-Brauns sorgte nach einem schönen Angriff in der 14. Minute für die 1:0-Führung, die dann allerdings nur zwei Minuten hielt. In der 25. Minute brachte Laura Saenger den HTHC per verwandelter Strafecke allerdings erneut in Führung.

Nach dem Seitenwechsel wirkte der HTHC optisch zwar überlegen, was aber auch an der defensiven Einstellung des RRK lag. „Wenn eine Mannschaft auf Konter lauert, dann hat die andere natürlich mehr Ballbesitz”, sagte Laskowski. Am Sonntag wird das auf den HTHC vermutlich nicht zutreffen, wenn man beim Spitzenreiter Mannheimer HC antreten muss.

09.04.2017 · Harvestehuder THC - Rot-Weiss Köln 3:5 (1:2)

Die Damen von RW Köln haben ihr Auswärts-Wochenende in Hamburg mit sechs Punkten auf der Habenseite abgeschlossen. Nach dem 3:0 am Samstag bei Alster folgte am Sonntag ein umkämpfter 5:3-Erfolg beim HTHC. Die Harvestehuderinnen also ohne Punktgewinn gegen die Teams vom Rhein, aber, da die Teams im Tabellenkeller ebenfalls nicht weiter punkten konnten, mit beruhigenden sieben Zählern auf einen Abstiegsplatz.

Beide Trainer waren sich einig über die Schiedsrichterleistung. „Ein bisschen Lotto war das heute mit den Entscheidungen. Der HTHC hat zwei unberechtigte Eckentore geschossen und wir am Ende auch zwei unberechtigte Tore“, so Lonnes. HTHCs Tomasz Laskowski ergänzte: „Wir kriegen am Ende einen Siebenmeter gegen uns, der keiner ist, und eine Ecke aus einer Freischlagsituation für uns, in der eine Kölnerin ohne Abstand zum Ball eingreift. Völlig unverständlich! Auf der anderen Seite muss ich sagen, dass Köln trotzdem berechtigt gewonnen hat. Wir konnten immer nur phasenweise auf Augenhöhe mitspielen, haben aber zum Beispiel die Anfangs-Viertelstunde völlig verschlafen, nach der wir 0:2 hinten liegen.“

Tatsächlich brachte Christina Schröder die Gäste schon in der 2. Minute in Führung, als sie in eine Flanke von Naomi Heyn hineinrutschte und im Rebound zum 0:1 ins Tor lupfte. In der 15. Minute gelang Katharina Hüls im Anschluss an eine missglückte Ecke das 0:2. Laskowski nahm dann eine Auszeit, um sein Team neu einzustellen. Danach gelang es dem HTHC besser, sich aus dem Pressing der Kölnerinnen zu befreien und selbst für Entlastung zu sorgen. Spezialistin Laura Saenger konnte schließlich kurz vor und kurz nach der Pause zwei Ecken, die aus Sicht der Domstädterinnen unberechtigt waren, zum 2:2 ausgleichen.
Doch Rot-Weiss legte nach. In der 41. Minute holte Pia Grambusch per Ecke die Führung zurück. Annelotte Ziehm konnte per Ecken-Nachschuss erneut ausgleichen (53.). Dann kamen die Situationen, die nun beim HTHC auf Unverständnis stießen. In der 56. Minute entschieden die Schiedsrichter auf Siebenmeter für Köln, den erneut Schröder zum 3:4 nutzen konnte. Und als bei einem schnell ausgeführten Freischlag des HTHC im Mittelfeld eine nah postierte Kölnerin eingriff und die Kugel lang in die Spitze brachte, konnte Julia Busch mit einem harten Schlag über den Torwarthelm die Entscheidung zum 3:5 herstellen.
„Das war ja nun auch mental wahrlich kein einfaches Wochenende für das Team“, spielte Lonnes auf das am Grünen Tisch nachträglich verlorene Spiel gegen Rüsselsheim und die damit verbundene fehlende Spielberechtigung für Franzisca Hauke an. „Dafür hat das Team es sensationell gemacht. Ich bin sehr zufrieden!“

08.04.2017 · Harvestehuder THC - Düsseldorfer HC 0:3 (0:1)

Gut mitgespielt, am Ende dann aber doch klar verloren: Die Damen vom Harvestehuder THC mussten sich in ihrem ersten Heimspiel in der Feldhockey-Rückrunde am Samstag vor rund 120 Zuschauern dem Düsseldorfer HC mit 0:3 (0:1) geschlagen geben. „Wir haben mutig gespielt, waren aber nicht effizient. Das ist bestraft worden”, sagte Trainer Tomasz Laskowski nach der Partie.

Seine Mannschaft war in der ersten Viertelstunde das bessere Team. Vor allem in der Anfangsphase übten die Hamburgerinnen großen Druck aus, so dass die Gäste schon nach knapp acht Minuten eine Auszeit nahmen. Die beste Chance zum 1:0 vergab Franziska Hähner, die nach einem langen Steilpass von Kira-Marie Wimbert-Brauns auf der rechten Seite frei im Schusskreis stand, den Ball aber am langen Eck vorbeischlug (15.). In der Folge kippte die Partie, der DHC kontrollierte zunehmend das Spielgeschehen und erzielte nach einem Freischlag das 1:0 durch Greta Gerke (23.). Fast postwendend hatte Kira-Marie Wimbert-Brauns den Ausgleich auf dem Schläger. Doch sie schaffte es im Fallen nicht, nach einem Querpass vorbei an der DHC-Torhüterin den Ball ins leere Tor zu lenken. HTHC-Keeperin Rosa Krüger wiederum verhinderte wenig später das 0:2.

„Wir waren in der ersten Viertelstunde überlegen, dann ist uns etwas die Puste ausgegangen. Da haben wir dem DHC dann zu viel Raum gelassen”, stellte Laskowski fest. Dessen Team dominierte auch den Beginn der zweiten Halbzeit, ließ aber unter anderem eine Strafecke ungenutzt. Der DHC dagegen machte mehr aus seinen wenigen Möglichkeiten und zog Mitte der Halbzeit durch Treffer von Alisa Vivot (48.) und Emma Street (52.) binnen fünf Minuten auf 3:0 davon. Allerdings räumte Laskowski auch ein: „Beim 0:2 und 0:3 haben wir nicht gut verteidigt.” Der Trainer lobte seine Spielerinnen andererseits für deren Moral: „Sie haben danach nicht aufgegeben.” So war das Team sichtlich bemüht, wenigstens den Ehrentreffer zu erzielen, verdankte es aber auch Rosa Krüger, dass nicht noch das 0:4 fiel.

Gegen Rot-Weiss Köln am Sonntag hofft Laskowski, dass am Ende ein besseres Ergebnis zu Buche steht. „Wir müssen sehen, dass wir gegen RWK besser verteidigen und effizienter sind.”

06.04.2017 · Heimauftakt vs. Düsseldorf & Köln

Tomasz Laskowski zeigt sich mit der Leistung seiner Damen im ersten Spiel gegen den Großflottbeker THGC überhaupt nicht zufrieden.

„Da müssen wir an diesem Wochenende eher zwei Schippen drauflegen, denn die Gegner jetzt haben eine andere Kategorie.“

Gegen Düsseldorf und Köln müsse einiges an Steigerung her, um überhaupt konkurrenzfähig zu sein.

Die Leistung vom letzten Wochenende würde da bei Weitem nicht ausreichen. Abgesehen von Mareike Winkler steht dem Coach der komplette Kader zur Verfügung.

Samstag, 08.04.2017

Damen vs. Düsseldorfer HC 13:00Uhr

Sonntag, 09.04.2017

Damen vs. RW Köln 14:00Uhr

02.04.2017 · Großflottbeker THGC - Harvestehuder THC 2:2 (1:0)

Die Damen vom Großflottbeker THGC haben dem Harvestehuder THC zum Auftakt der Feldhockey-Rückrunde ein Remis abgerungen. Nach dem 2:2 (1:0) vor rund 120 Zuschauern räumte GTHGC-Trainer Michael Behrmann allerdings ein: „Wenn man fünf Minuten vor Ende führt, dann will man natürlich auch gewinnen. Aber es war ein tolles Spiel von uns.“ Auf der Gegenseite verkörperte unterdessen Anabel Herzprung sinnbildlich, dass der HTHC mit einem blauen Auge davon gekommen war. Die Mittelfeldspielerin hatte am Samstag beim Eckentraining einen Ball ins Gesicht bekommen und sah dementsprechend gezeichnet aus.

In der ersten Viertelstunde tat sich nicht viel auf dem Feld. Beide Teams suchten noch nach ihrem Spiel. Die erste große Chance hatte GTHGC-Angreiferin Lisa Steyrer nach einem Konter, scheiterte aber an HTHC-Torhüterin Rosa Krüger. Kurz darauf prüfte deren Teamkollegin Béatrice Dechant GTHGC-Torfrau Amy Tennant, im Gegenzug hatte dann Kaja Hansen das 1:0 auf dem Schläger. Doch ihr gefühlvoll gespielter Ball kullerte knapp am rechten Pfosten vorbei. In den letzten zehn Minuten vor der Pause war dann fast nur noch der HTHC am Drücker, konnte die Überlegenheit aber nicht nutzen. Vielmehr erzielte der GTHGC per Strafecke die zu diesem Zeitpunkt doch überraschende 1:0-Führung.

Nach dem Seitenwechsel wirkte die Partie erst einmal zerfahren. Viele Zweikämpfe, viele Ballverluste. Dennoch gab es Chancen. Auf Seiten des HTHC hatte Emma Nolting zweimal die Möglichkeit zum Ausgleich, auf der anderen Seite verspielte der GTHGC leichtfertig einen Konter. Mit einem sehenswerten Schuss gelang Dechant dann aber doch das zwischenzeitliche 1:1. Der HTHC war danach das dominierende Team, fing sich aber einen Konter ein. Nachwuchs-Talent Johanna Huse lief ihrer Gegenspielerin davon und legte den Ball im Schusskreis quer auf Kaja Hansen, die die Kugel im Rutschen ins Tor lenkte, dabei aber mit dem Kopf an den Pfosten rauschte. Trotz Platzwunde spielte die Stürmerin nach kurzer Behandlung weiter, konnte aber keine entscheidenden Akzente mehr setzen. Vielmehr sorgte Laura Saenger mit einer verwandelten Strafecke schließlich für den 2:2-Endstand.

„Wir hatten uns vorgenommen, im Halbfeld bei Ballgewinn schnell umzuschalten. Das ist uns aber nicht so gut gelungen. Und der GTHGC hat mit seinen langen Bällen auch gut unser Pressing überwunden”, sagte HTHC-Trainer Tomasz Laskowski nach der Partie. Behrmann indes freute sich über das Comeback der beiden Langzeitverletzten Laureen Busche und Julia-Marie Brüning und betonte: „Es war eines unsere besten Spiele. Wir waren nahe daran, den HTHC zu schlagen, leider hat es nicht gereicht.”

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29.04.2017 · 14:00

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