News - alle Sparten

23.12.2017 · TG Heimfeld - Harvestehuder THC 7:14 (4:5)

In einem spektakulären Spiel hat sich der Harvestehuder THC im letzten Ligamatch des Jahres mit 14:7 (5:4) gegen die TG Heimfeld durchgesetzt. Mit dem Auswärtssieg klettert die Mannschaft von HTHC-Trainer Christoph Bechmann an die Tabellenspitze der Staffel Nord.

In der ersten Halbzeit waren es die Gastgeber, die überraschend in Führung gingen. Niklas Reuter brachte den Außenseiter in der dritten Spielminute mit 1:0 in Front. In der Folge brauchten die Gäste ein paar Minuten, um wieder ins Spiel zu finden. Doch nach dem Ausgleich von Daniel von Drachenfels in der achten Minute kamen die HTHCer immer häufiger gefährlich vor das Tor der Heimfelder. Michael Körper und Anton Pöhling brachten den HTHC mit einem Doppelschlag erstmals in Front. Die Gastgeber blieben im weiteren Spielverlauf aber dran. Heimfeld verteidigte gut und kam durch ein Tor von Alexander Otte in der 17. Minute zum Anschlusstreffer. „Wir haben in der ersten Halbzeit wenig zugelassen und gut gestanden. Es war ein offenes Spiel“, sagte Otte, der heute seinen 20. Saisontreffer erzielte. Bis zur Pause blieb es bei dem offenen Schlagabtausch. Zwar gelang dem HTHC mit Toren von Daniel von Drachenfels und Michael Körper der Ausbau der Führung. Doch die TGH hielt mit den Toren von Otte und Florian Stiller den Anschluss. Mit dem 4:5 ging es in die Halbzeitpause.

In der zweiten Hälfte setzte sich dann die Klasse des HTHC durch. Mit vier schnellen Toren von Xaver Hasun, Tobias Lietz, Michael Körper und Jan-Philipp Heuer entschieden die Hanseaten innerhalb von zehn Minuten die Partie. „Leider hat uns in der zweiten Halbzeit die Power gefehlt. Bei einem Spiel, in dem es hoch und runtergeht, können wir in dieser Liga nicht gewinnen“, sagte Otte. Dessen Mannschaft musste in der zweiten Halbzeit verletzungsbedingt auf Florian Stiller (Bänderdehnung) und Lennart Gehl (Leistenzerrung) verzichten. „Nach den Verletzungen wollten wir vor allem gesund bleiben. In zwei Wochen stehen sehr wichtige Spiele für uns auf dem Programm“, blickte Otte nach vorne.

Auch in den Schlussminuten blieben die Gäste vom HTHC spielbestimmend. Mit einem stark aufspielenden Angriff erhöhten die Hanseaten immer wieder die Führung. Den Schlusspunkt einer unterhaltsamen und torreichen Partie setzte der hervorragend aufgelegte Daniel von Drachenfels. Mit dem Schlusspfiff verwandelte der HTHC-Spieler die letzte kurze Ecke zum 7:14-Endstand.

21.12.2017 · Großflottbeker THGC - Harvestehuder THC 3:5 (2:4)

Der Großflottbeker THGC konnte den Lauf der HTHC-Damen am Donnerstagabend im letzten Hinrundenspiel der Staffel Nord nicht stoppen. Dadurch rückte das Team von Michael Behrmann nicht in die Spitzengruppe mit auf, so dass es oben wohl ein Dreikampf um die Play-offs bleibt. Der HTHC hat mit 15 Punkten aus fünf Spielen und bereits sechs Zählern Vorsprung auf den Dritten UHC als „Herbstmeister“ dabei die besten Karten.

Trainer Tomek Laskowski war dennoch nicht zufrieden: „Die erste Halbzeit war in Ordnung, dass wir 4:2 führen, obwohl wir die ersten zehn Minuten verschlafen. Aber in der zweiten Hälfte haben wir nicht aktiv und kreativ genug gespielt. Das war überhaupt nicht gut! Wir wollen und müssen uns noch weiterentwickeln, wenn wir in die Play-offs wollen!“
Der GTHGC gestaltete das Spiel vor allem zu Beginn der ersten Hälfte absolut ausgeglichen und ging in der Anfangsphase durch Sophie Fischer sogar zweimal in Führung. Ein Doppelschlag von Nationalspielerin Franzisca Hauke (10./11.) drehte die Partie dann aber zugunsten des HTHC, der die Führung kurz vor der Pause noch auf 4:2 ausbaute. „Wir waren da gefühlt immer dran, aber dann schlafen wir einmal in der Abwehr und kriegen dieses ärgerliche Tor direkt vor der Pause“, so GTHGC-Coach Michael Behrmann.
Bald nach dem Wechsel spitzelte Fenja Poppe einen Ball aus fast unmöglichem Winkel zum 2:5 ins Flottbeker Tor. Die Heimmannschaft gab sich nie auf, kam aber nicht mehr in Schlagdistanz ran. Das Tor in der Schlussminute fiel bei einer Ecke ohne HTHC-Torwart, da Tomasz Laskowski in den letzten vier Minuten das Überzahlspiel ohne Keeper üben ließ. Letztlich war das aber nicht mehr entscheidend.
„Das war ein sehr engagiertes Spiel beider Teams“, befand Behrmann. „Da war nichts mit Schonung kurz vor Weihnachten. Ich bin trotz der Niederlage recht zufrieden mit meinem Team, weil wir auf hohem Niveau mitgehalten haben.“

20.12.2017 · UHC Hamburg - Harvestehuder THC 5:6 (4:4)

Das Playoff-Rennen in der Nord-Staffel der Herren bleibt ganz eng. Am Mittwochabend setzte sich der Harvestehuder THC in einem spannenden, wenn auch phasenweise etwas zerfahrenen hockeyliga-Spiel knapp mit 6:5 (4:4) bei den direkten Kontrahenten um einen Playoff-Platz vom UHC Hamburg durch und zog damit nach Punkten wieder gleich mit den Uhlen.

„Es war ein klassisches Derby, in dem es wirklich hoch her ging, dass aber immer fair blieb“, sagte HTHC-Trainer Christoph Bechmann. „Ich fand uns insgesamt einen Tick besser und denke, dass es am Ende gar nicht so eng hätte sein müssen.“

„Für mich geht der Sieg des HTHC völlig in Ordnung“, konstatierte dann auch UHC-Coach Kais al Saadi. „Wir haben zu keiner Phase das gespielt, was wir können oder was wir vorbereitet hatten. In der zweiten Hälfte schießen wir 25 Minuten kein Tor mehr, und dann kannst du eben gegen den HTHC nicht gewinnen.“

Der HTHC erwischte den besseren Start, bestimmte in der Anfangsphase das Geschehen und konnte sich in den ersten 15 bis auf 4:1 absetzen. Der UHC hingegen fand nicht so recht den spielerischen Faden, konnte aber trotzdem noch vor der Pause durch eine kämpferische Leistung und eine effektive Chancenverwertung bei Standards zum 4:4 ausgleichen.

Nach dem Seitenwechsel sah es kurz so aus, als würde der UHC die Oberhand gewinnen können, ging durch Julius Schmid sogar in Führung. Doch diese gute Phase währte nicht lange. Der HTHC berappelte sich in der Folge wieder, war weiterhin das bessere Team, auch wenn man seine Chancen nicht konsequent nutzen konnte. So hatte man nach dem 6:5 noch die Riesenchance, den Sack zuzumachen, vergab die Ecke allerdings. So blieb es bis zum Ende eines intensiven Spiels eng und spannend.

16.12.2017 · UHC Hamburg - Harvestehuder THC 3:4 (1:3)

Ein hochklassiges Erstligaspiel in der UHC-Halle am Samstag entschied am Ende der Gast vom HTHC mit 4:3 (3:1) für sich. Das Match stand in der Schlussphase auf Messers Schneide, nachdem Lena Micheel und Marie Mävers den 1:3-Halbzeitrückstand für den UHC ausgeglichen hatte. Doch das postwendende 3:4 durch Annelotte Ziehm entschied die Partie, obwohl der UHC auch danach per Schlussecke noch die Ausgleichschance hatte.

„Die Schlussphase war relativ hektisch und wir haben nochmal alles probiert“, so UHC-Trainer Claas Henkel. „Auch wenn das am Ende nicht mehr gefruchtet hat, war das gut von den Mädels gemacht. Es war generell eine Entwicklung zum Positiven im Vergleich zum Alster-Spiel klar erkennbar. Aber wenn wir in der Rückrunde die anderen nicht nur ärgern, sondern noch überholen wollen, müssen wir nochmal zulegen.“
„Ich war mit der Schlussphase nicht so zufrieden. Die Mädels waren da zu hektisch und haben unseren Spielplan nicht so umgesetzt. Letztlich zählen da nur die drei Punkte“, so HTHC-Coach Tomasz Laskowski. „Rosa Krüger war heute überragend. Sie hat die Schlussecken ganz stark abgelaufen und uns damit den Punkt gerettet.“

Es war vor allem die sehr griffige und souveräne Abwehr des HTHC um Laura Sänger und Keeperin Rosa Krüger, die sich beide in ganz starker Form präsentierten, die es dem UHC schwermachten, seine durchaus vorhandenen Kreisszenen zu nutzen. Der HTHC in der Anfangsphase einfach etwas griffiger als die Gastgeberinnen, so dass das 0:1 durch Franzisca Haukes schönes Kontertor und auch das 0:2 durch Lilly Petersen nach Konter nicht unverdient waren.
Der UHC kam nach einer Auszeit dann aber besser ins Spiel. Marie Mävers gelang folgerichtig das 1:2 (22:9, doch postwendend war Emma Nolting zur Stelle, die den alten Vorsprung wiederherstellte. So ging es auch in die zweite Hälfte, in der sich die Teams einen Fight auf Augenhöhe lieferten, bei dem der UHC zwar mehr Kreisszenen erarbeiten konnte, aber das Tor von Rosa Krüger selten essenziell in Gefahr brachte. Als der HTHC in der 48. Minute ein Foul an Hauke monierte, konnte Micheel die Konfusion zum 2:3 nutzen.
Es ging jetzt viel hin und her. Der HTHC nutzte seine dritte Ecke nicht, beziehungsweise scheiterte an der starken Eckenabwehr des UHC. Auf der anderen Seite vergab auch der UHC seine Eckenchancen. Das 3:3 fiel nach einem Geniepass von Roda Müller-Wieland auf Marie Mävers, deren Stecher aus kurzer Distanz Krüger nicht halten konnte (55.). Doch wie schon nach dem 1:2 hatte der HTHC die passende Antwort parat, als Ziehm einen Rückpass an den Kreisrand links unten zum 3:4 einschlenzte.
Beide Teams blieben gefährlich. Der HTHC hatte noch eine Ecke, die stark verteidigt wurde (59.) und auch der UHC konnte es noch drei Mal per Standard versuchen, scheiterte aber jedes Mal an der guten Rosa Krüger. So zahlte sich auch nicht aus, dass Henkel für die letzten 70 Sekunden Klövekorn für eine sechste Feldspielerin vom Platz nahm. Es blieb beim Vorsprung der Gäste.

15.12.2017 · Harvestehuder THC - Club an der Alster 7:9 (4:3)

Zum Auftakt des Spielwochenendes kam es in der Staffel Nord am Freitagabend zum Topspiel zwischen dem Harvestehuder THC und dem Club an der Alster. Nach einem hoch spannenden und ausgeglichenen Spiel setzten sich am Ende die Gäste mit 9:7 (3:4) durch und schoben sich damit zumindest vorübergehend an die Tabellenspitze.

Dabei zeichnete sich schon zu Beginn des Spiels ab, dass die Gäste mit großem Selbstvertrauen in die Partie gingen. So lag Alster nach guten zehn Minuten bereits mit 2:1 vorn. In der Folge waren es dann allerdings die Herren des HTHC, die ihre Chancen besser nutzten und sich auf 4:2 absetzen konnten. Kurz vor der Halbzeit kam es dann allerdings nach einer spannenden ersten Hälfte noch zum Anschlusstreffer. „Ich glaube, wir haben in der ersten Halbzeit einfach vorne die Qualität vermissen lassen und hätten schon früher in Führung gehen können“, erklärte nach dem Spiel Gäste-Trainer Fabian Rozwadowski.

Zu dieser kam es dann allerdings in der zweiten Halbzeit. Innerhalb von einer Viertelstunde zur Mitte der zweiten Halbzeit platzte in der Offensive des DCadA dann der Knoten, und das Ergebnis konnte von 4:6 auf 8:6 gedreht werden. In einer ausgesprochen dramatischen Schlussphase mit einer umstrittenen Roten Karte für Christian Reimann behielten am Ende die Gäste vor 450 Zuschauern die Oberhand und setzten mit dem 9:7 den Schlusspunkt in einem höchst spannenden Spiel. Der Sieg sorgte gleichzeitig zunächst einmal für die Tabellenführung in der Staffel Nord, bevor es schon morgen wieder um weitere Punkte geht.

Nach der starken Aufholjagd seiner Mannschaft zeigte sich Fabian Rozwadowski dementsprechend erfreut: „Das war heute ein klassisches Derby. Wir hatten in der ersten Halbzeit gefühlt die Spielkontrolle und haben auch mehr investiert. Trotzdem liegen wir hinten und haben einfach vorne zu wenig getroffen. Dann sind wir aber ruhig geblieben und haben an unseren Spielplan geglaubt. So haben wir das Momentum auf unsere Seite bekommen, und deshalb bin ich heute sehr, sehr stolz auf meine Jungs.“

10.12.2017 · Harvestehuder THC - Club an der Alster 5:4 (1:1)

Die Hockeydamen vom Harvestehuder THC haben am Sonntag vor rund 250 Zuschauern im Duell zweier Endrunden-Kandidaten einen 5:4 (1:1)-Erfolg gegen den Club an der Alster feiern können. Der entscheidende Treffer gelang Franzisca Hauke nach Ablauf der regulären Spielzeit per Strafecke. „Ich hatte vorher dass Gefühl, dass die Ecken heute entscheidend sein werden”, sagte HTHC-Trainer Tomasz Laskowski nach Spielschluss und ergänzte: „Kompliment an beide Teams, das war heute sehr gutes Damenhockey.”

Nach einer weitgehend unaufgeregten ersten Halbzeit wurde es im zweiten Durchgang weitaus emotionaler. So sah Alster-Trainer Jens George wegen Meckerns die Gelbe Karte. Sein Team musste in der Folge fünf Minuten in Unterzahl spielen. Später zürnte George auch deswegen: „Für mich haben die Schiedsrichter heute die Partie entschieden.” Allerdings räumte er ebenso ein: „Wir verschießen zu viele Ecken.”

Zwar überstand Alster die doppelte Unterzahlsituation – der HTHC hatte in dieser Phase die Torhüterin durch eine sechste Feldspielerin ersetzt – schadlos, geriet danach aber aufgrund zweier schöner Treffer von Emma Nolting mit 1:3 in Rückstand. Den Anschlusstreffer konterte der HTHC fast postwendend mit einem Eckentor zum 4:2.

Kurz darauf sah dann Laskowski ebenfalls wegen Meckerns Gelb, allerdings musste der HTHC nur zwei Minuten in Unterzahl agieren. Alster aber nutzte die Gelegenheit zum 3:4 und kam wenig später sogar zum 4:4. “Das habe ich zu verantworten”, räumte Laskowski ein. In der hektischen Schlussphase bekam der HTHC dann eine Strafecke zugesprochen, der eine zweite, dritte und vierte folgten. Und die verwandelte Hauke nach Ablauf der Zeit zum umjubelten Siegtreffer.

09.12.2017 · Klipper THC - Harvestehuder THC 2:8 (1:4)

Die HTHC-Damen haben das Lokalderby beim Klipper THC am Samstag deutlich und mit einer konzentrierten Mannschaftsleistung mit 8:2 (4:1) gewonnen. Die Hausherrinnen in Rot hielten allerdings über weite Strecken der Partie mit, kassierten allerdings kurz vor dem Pausenpfiff einen spielentscheidenden Dreierpack. Klipper schoss in der Partie seine ersten beiden Saisontore – gleichzeitig die ersten Gegentreffer für den HTHC – startet aber mit einer erneuten Niederlage. Der HTHC wiederum geht auch aus der zweiten Partie als Sieger hervor und hat nun bereits 20 Tore auf der Habenseite.

„Das war ein ziemlich unspektakuläres Spiel“, befand HTHC-Coach Tomasz Laskowski nach dem Schlusspfiff. „Wir waren in der zweiten Halbzeit zwar sehr dominant, haben sehr gut gegen den Gegner gepresst und viele Ballgewinne verbucht, waren aber nicht sehr effizient. Klipper stand sehr defensiv und tief, da haben wir uns relativ schwer getan.“
Tatsächlich war es auch Klippers Torfrau Nora Rabe, die ihre Mannschaft mit guten Paraden immer wieder vor weiterem Unheil bewahrte. Doch auch sie konnte den Rückstand durch Emma Nolting (11.) nicht verhindern. Fina Gentsch sorgte kurz vor der Pause dann nach einem Konter noch einmal für den zwischenzeitlichen Ausgleich (24.). Und Klippers Teammanagerin Christina Bertheau war zu diesem Zeitpunkt dann auch durchaus zufrieden mit dem Auftreten des Klipper-Teams: „Wir haben stark und konzentriert gespielt und mit dem HTHC auch mithalten können. Dann gab es ein paar Minuten, in denen es Schlag auf Schlag ging.“
In nicht einmal 120 Sekunden brachten Franzisca Hauke und Fenja Poppe per Strafecken-Doppelpack (beide 28.) sowie erneut Nolting (29.) den HTHC noch vor der Pause zurück auf die Siegerstraße.

„Auch in der zweiten Halbzeit haben wir das Spiel sehr gut kontrolliert, zumal sich am Spielgeschehen nicht viel verändert hatte“, sah Laskowski weiter starke HTHCerinnen und ergänzte: „Wir mussten weiter versuchen, durch diesen Abwehrriegel durchzukommen. Gefühlt hatten wir 70, 80 Prozent Ballbesitz.“ Und seine Damen münzten die Dominanz in der Folge auch Tore um: Erneut Hauke per Strafecke und Annelotte Ziehm im direkten Anschluss (44/45.) erhöhten auf 6:1, dann verkürzte Isabel von Gersum noch einmal für Klipper (48.).
Doch Katerina Laciná mit ihren Toren in der 50. und 56. Spielminute (per Strafecke) stellte dann den 8:2-Endstand aus Gästesicht her. Nach den Gründen gefragt, sah Bertheau zwei entscheidende Faktoren: „Wir haben unfassbar viele Ecken kassiert, weil wir da einfach schlecht gespielt haben. Und der HTHC war durchgehend konzentriert, durchgehend schnell. Diese Konzentrationsphase riss nicht einmal ab.“

09.12.2017 · Klipper THC - Harvestehuder THC 5:8 (2:2)

Ein einmal mehr treffsicherer Michael Körper hatte am Samstag maßgeblichen Anteil am 8:5-Sieg (2:2) der Hockeyherren vom HTHC Hamburg beim Klipper HC. Dem Österreicher gelangen vor rund 150 Zuschauern sechs der acht Treffer der Gäste – schon sein zweiter Sechserpack der noch jungen Saison, was ihn wieder zu einem der aussichtsreichsten Kandidaten auf Platz eins am Ende in der Torjägerliste macht. Dabei konnte der HTHC den Sieg aber erst in der Schlussphase perfekt machen.

So stand es bis zur 55. Minute 5:5, nachdem die Hausherren zuvor mehrfach hatten ausgleichen können. Auch den zwischenzeitlichen 3:5-Rückstand nach einem Treffer von Finn Köhler in der 44. Minute steckte Klipper weg und war auf dem besten Wege, für eine Überraschung in der Nordgruppe zu sorgen. In der Schlussphase aber setzte sich der HTHC dann doch noch souverän durch. Zweimal Körper und Anton Pöhling machten alles klar.

„Wir sind froh über die Punkte”, sagte Bechmann anschließend und betonte: „Aber wir haben uns schwergetan. Klipper stand hinten gut drinnen und konterte stark.”

04.12.2017 · 1. Tennisherren mit knapper Niederlage in Bremen

Der Start in die Nordligasaison der Herren verlief leider nicht so erfolgreich wie gewünscht. 

Gegen die Mannschaft vom TV Süd Bremen mussten die Jungs vom HTHC leider eine knappe Niederlage hinnehmen. Die Mannschaft von Bedri Yenilmez war am Sonntag ein wenig ersatzgeschwächt nach Bremen gereist, da sich im Vorwege erst Marco Lange und dann auch noch Alex Todorov verletzt hatten.

Die Schwarz-Gelben gaben dennoch alles, doch leider gingen zwei Matches im Champions-Tiebreak knapp verloren und somit stand am Ende ein 2:4 auf der Anzeigentafel. Das ist eben Sport.

Jetzt heißt es Kopf hoch und den guten Teamspirit nutzen, um im neuen Jahr wieder voll anzugreifen.

Nächstes Match: 13.01.2018, 14.00 Uhr beim Suchsdorfer SV II

02.12.2017 · Harvestehuder THC - Hamburger Polo Club 16:4 (8:2)

Der Harvestehuder THC ist erwartungsgemäß mit einem Sieg in die neue Hallen-Saison gestartet. Am Freitagabend gewann der Playoff-Kandidat sein Heimspiel gegen den hoch eingeschätzten Aufsteiger Hamburger Polo Club mit 16:4 (8:2). Erfolgreichster Torschütze an diesem Abend war Harvestehudes Michael Körper, der allein acht Treffer markierte.

Die Partie nahm kurz nach dem Anpfiff Fahrt auf – und das vor allem wegen des favorisierten Harvestehuder THC, der schnell mit 3:0 in Führung ging. Als sich Polo allerdings an das Tempo gewöhnt hatte, schlossen die Liga-Neulinge per Doppelschlag zum 2:3 auf. Doch Harvestehude agierte ab Mitte der ersten Hälfte vor allem cleverer vor dem Tor und zog bis zur Pause auch nicht unverdient auf 8:3 davon.

Polos Leo Thörnblom eröffnete mit einem Traumtor die zweite Hälfte, musste dann aber nach zwei weiteren HTHC-Treffern blutend vom Platz, nachdem er den Schläger von Michael Körper ins Gesicht bekommen hatte (44.). Auch in der Folge setzte der HTHC sein Spiel klar durch und schraubte das Ergebnis in der Schlussphase noch bis auf ein überdeutliches 16:4 in die Höhe, auch wenn Polo, das Schwierigkeiten hatte, das hohe Tempo zu halten, nicht aufsteckte und zwischenzeitlich noch einmal verkürzen konnte.

HTHC-Coach Christoph Bechmann: “Insgesamt war das ein gutes Spiel von uns, auch wenn wir einen Moment gebraucht haben, um richtig reinzukommen und so Polo zwischenzeitlich nochmal rangekommen ist. Wir haben unser Spiel aber gut umgesetzt. Für diesen Zeitpunkt der Saison war das eine gute Leistung.”

Polo-Trainer Matthias Witthaus: “Insgesamt geht das Ergebnis auch in dieser Deutlichkeit in Ordnung. Anfangs haben wir uns noch gut reingekämpft, aber über die gesamte Zeit waren wir leider nicht in der Lage, das hohe Tempo mitzugehen. Spielerisch war es phasenweise gut, aber heute hat noch viel Cleverness gefehlt.”

01.12.2017 · Harvestehuder THC - Eintracht Braunschweig 12:0 (3:0)

Die Damen vom Harvestehuder HTHC haben dank einer starken zweiten Halbzeit einen 12:0-Auftaktsieg (3:0) gegen Eintracht Braunschweig feiern können. Emma Nolting und Franzisca Hauke waren am Samstag in der Halle Am Voßberg vor rund 100 Zuschauern jeweils dreimal erfolgreich. “In der Halle in 60 Minuten zu Null zu spielen, das ist schon etwas Besonderes”, betonte HTHC-Trainer Tomasz Laskowski nach dem Schützenfest.

Im ersten Durchgang war der HTHC immer dann überlegen, wenn die Startformation um Hauke auf dem Feld stand, die mit zwei verwandelten Ecken auch für die 2:0-Führung nach nicht einmal zehn Minuten gesorgt hatte. Wenn Laskowski die Formation durchtauschte, konnten die Gäste allerdings weitgehend mithalten.

Im zweiten Durchgang erhöhte Nolting dann mit zwei Treffern auf 5:0. Damit war die Partie vorentschieden. Als Braunschweig Mitte der zweiten Hälfte in Unterzahl agieren musste, nutzte Laskowski dies, um für Torfrau Rosa Krüger eine sechste Feldspielerin zu bringen. Die Maßnahme sollte sich lohnen: Anne-Kathrin Deupmann erzielte binnen 60 Sekunden die Tore zum 7:0 und 8:0. Danach hatte Braunschweig, das auf die verletzten Stammkräfte Paulina Roth und Anna Viktoria Krause verzichten musste und mit drei Liga-Debütantinnen angetreten war, nichts mehr entgegenzusetzten.

„Ich bin vor allem mit der zweiten Halbzeit sehr zufrieden”, lobte Laskowski sein Team. Eintracht-Trainer Carsten Alisch räumte ein: „Am Ende brechen wir zusammen, aber der HTHC hat nach der Pause echt stark gespielt.”

Auszeichnungen

"Das Grüne Band für vorbildliche Talentförderung im Verein"

Das Grüne Band