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Der HTHC

Erfolge

Ehrenmitglieder des HTHC: Otto H. Becker, Otto Peimann, Emanuel Fehling, Dr. Arthur Pfeiffer, Gottfried v. Cramm, Dr. Kurt Lühmann, Dr. Max Blunck, Dr. Theophil Ahrends, Dr. Herbert Stuhlmann, Miken Rieck-Galvao, Erika Wex, Richard Lehmann, Dr. Rolf Ewers, Greta Feurich-Blunck, Ott-Heinrich Schönewolf, Dr. Hans Hinrichs, Gertrud v. Ladiges, Heinz Rohr, Rolf Urselmann, Kay E. Sattelmair, Erika Wex

Ältestenrat des HTHC: Peter Hinrichs, Ulrich Lawrenz, Klaus Hornung, Frank Linke, Dr. Jürgen Tietjen (Sprecher)

Erfolge, Erfolge, Erfolge...

Der HTHC hat im Laufe seines über hundertjährigen Bestehens viele erfolgreiche Spitzensportler und Persönlichkeiten zu seinen Mitgliedern zählen können. An dieser Stelle sollen Mitglieder aus der Vergangenheit und Gegenwart erwähnt werden, die sich sowohl im Leistungssport als auch um den Club verdient gemacht haben. Leider können bei der Anzahl, der zu verzeichnenden Erfolge nicht alle hier erwähnt werden, die hervorragende Leistungen vollbrachten. Die Auswahl beschränkt sich somit auf einige unvergessene sportlichen Unikate des Clubs. Die 100 Jahre HTHC-Chronik enthält weit mehr Geschichten und Meilensteine des Clubs. Bestellen Sie sich eine in der Geschäftsstelle des HTHC.

Luis-Maria Heyden war im Tennis wie auch im Hockey weltklasse. Er war in den 20er Jahren mehrfach Internationaler Deutscher Tennismeister im Doppel und Mixed. 1912 nahm er für Deutschland bei den Olympischen Spielen in Stockholm teil und gewann zu einer Bronzemedaille auch noch die "Auszeichnungsmedaille für glänzendes, aber preisloses Spiel" im Herren-Einzel. Zudem spielte er auch in der Hockey-Nationalmannschaft - Mittelläufer! Er verstarb 1950 in New York.

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Miken Rieck-Galvao war vor dem ersten Weltkrieg das "kleine deutsche Tennis-Wunder". Sie gewann die deutschen Einzelmeisterschaften 1910 und 1911 und kam 1912 und 1913 in das Endspiel der Weltmeisterschaft, das sie 1913 auch gewann. Damit wurde sie die erste deutsche Tennis-Weltmeisterin. Auch sie verband eine enge Beziehung zu beiden Sportarten. So durfte sie den Damen des HTHC als Damenwartin des DHB (was sie 1929 wurde) zu ihrer zweiten Deutschen Meisterschaft die Medaillen überreichen. Sie war bis zu ihrem Tode 1977 (über 50 Jahre lang) Mitglied im HTHC.

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Tito Warnholtz und Margot Schmidt hüteten im Olympiajahr 1936 nicht nur das Hockeytor des HTHC, sondern auch das der Nationalmannschaft.

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Diese Ehre wurde damals auch noch auf dem Trikot verewigt. Jeder Nationalspieler durfte zu seinem Club-Emblem noch den deutschen Adler auf dem Trikot tragen. In den Reihen des HTHC waren nicht nur zur Vorkriegszeit viele Nationalspieler vertreten und die Gegner hofften immer, auf möglichst wenig Adler zu treffen.

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Erika Wex war Ehrenmitglied und Vorsitzende des Ältesten-Rates des HTHC (im Bild links oben).
Nicht nur die gewonnenen Meisterschaften der 40er Jahre hat sie als Erfolge zu verzeichnen, sie trat auch 1949 den Posten der Damenwartin des DHB an. Abbildung

In einer Mannschaft mit Helga Dierks, Annelies von Lautz und Guschi Hargus gehörte sie zu den erfolgreichsten Hockeyspielerinnen Deutschlands. Jeder kannte ihr Gesicht und sie war immer im Zeichen des Clubs auf Achse, egal ob als Fan der ersten Herren bei Auswärtsspielen oder im Club beim Feiern der Erfolge..

In den 50er und 60er Jahren hütete Walter Farnsteiner das Tor des HTHC und er hielt es sauber. Als Dank und Anerkennung wurde er in die Nationalmannschaft berufen und bestritt 17 Länderspiele. Seine Frau Traute Schamvogel-Farnsteiner spielte seit den 50er Jahren in der erfolgreichen 1. Damen-Mannschaft desHTHC und gewann mehrere deutsche Meistertitel. Sie spielte von 1962 bis 1968 insgesamt 18 mal für die deutsche Nationalmannschaft und war in einem Team mit Greta Feurich-Blunck.

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In diesem einmaligen Damen-Team (Trainer war Kutti Weiß), das von 1957 bis 1973 das deutsche Damenhockey bestimmte und 9 Titel gewann, war auch die wohl bekannteste Frau Hockeydeutschlands: Greta Feurich-Blunck.

Ihr Name bleibt für immer verbunden mit dem HTHC. Sie bestritt 26 Länderspiele, gewann 1974 am Vossberg mit den Damen den ersten Europapokal und wurde 1979 als Nationaltrainerin mit den Deutschen Damen Vizeweltmeisterin. Später war sie bei uns im Club als Hockeytrainerin erfolgreich und auch das kurze Intermezzo beim Club an der Alster lässt an ihrer Liebe zum HTHC nicht zweifeln.

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Auch im Tennis feierte der HTHC gerade in den 50er und 60er Jahren größte Erfolge. Dazu hat vor allem die Damenmannschaft um Gerti von Ladiges, Erika Vollmer, Karin Herich-de Laporte, Susanne Flemming und Karin Warnke-Hoffmann beigetragen. Allein 6 Hamburger Meistertitel von 1956 bis 1962 gingen auf ihr Konto. Susanne Flemming und Gerti von Ladiges (links) wurden im Doppel nur "die Bank von England" genannt, was sowohl an ihrer vorzüglichen Stilistik lag, als auch an den gesicherten Punkten für ihren klaren Sieg. Zahlreiche Titel im Einzel konnte Karin Herich-de Laporte erringen und sie nahm auch in Wimbledon teil. Wie auch Karin Warnke-Hoffmann, die es nicht nur im Tennis zur nationalen Spitzenklasse schaffte, sondern auch mit den ersten Hockeydamen mehrere deutsche Meistertitel erringen konnte. Zu dieser Zeit war es schon sehr arbeitsintensiv in einer Sportart Spitzenleistungen zu bringen, um so bemerkenswerter sind da Erfolge in beiden Bereichen.

1968 konnten die Hockey-Damen des HTHC den Meisterschaftstitel erneut erringen. Nur eine war nicht dabei, die sonst immer die Beste auf dem Feld war: Greta Blunck. Mit Büdi im Bauch war dies auch nur schwer möglich!

1973 gewann ein Urgestein des HTHC den saagenumwobenen Zwergenpokal - im Bild der Herr oben rechts - erkennen Sie ihn?

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1978 stiegen die ersten Hockey Herren wieder in die Bundesliga auf mit unserem heutigen Geschäftsführer Horst Meyer.

Die legendäre Nr. 10 des HTHC war einer der Garanten für die Auferstehung der 1. Herren des HTHC in den 80ern und 90ern und den Hockey-Boom in Hamburg. Leider trug er im Nationalteam die Nr. 5, was seiner Leistung jedoch keinen Abbruch tat. Er gewann 1992 in Barcelona mit Deutschland Olympiagold (und wurde zum besten Spieler des Turniers gewählt). Im Jahre 1996 wurde er sogar zu Deutschlands Hockeysportler des Jahres. Mit dem HTHC wurde er in seiner Jugend Deutscher-Vizemeister, stieg mehrmals in die Bundesliga auf und reichlich Titel gewannen die 1. Herren des HTHC dank ihres Kapitäns Christian Blunck. Schwere Verletzungen haben ihm das Sportlerleben nicht leichter gemacht, aber er scheint unverwüstlich - die Nr. 10.

In den 90ern machten die ersten Herren Furore in der Bundesliga und holten 3 Titel auf dem Feld und 3 in der Halle. Hinzu kamen europäische Ehren!

Seit dem Oktober 2002 spielen im HTHC die HTHC Hamburg Warriors Lacrosse. Diese rasante Sportart findet immer mehr Zuwachs und fasziniert durch Schnelligkeit und Härte. Die ersten Herren der Warriors sind in Deutschland eine Spitzenmannschaft und wurden bereits zweimal Deutscher Vizemeister (2003 und 2004).

Auch im Jugend-Hockey-Bereich konnte sich der HTHC in den ersten Jahren des neuen Jahrtausends auszeichnen. Deutsche Meistertitel der weiblichen und männlichen Jugend wurden errungen. Die erfolgreichen Spielerinnen und Spieler sind jetzt Teil der ersten Damen und Herrenmannschaften des HTHC. Urgestein und Trainer Peter Krüger nennt sie liebevoll: meinem Kindergarten, obeohl er selbst bereits zwei Kinder hat.

Die ersten Hockey Herren wurden in der Hallensaison 2004/2005 deutscher Vizemeister. Die 1. Hockey Damen sind 2005 wieder in die Feld-Bundesliga aufgestiegen.

2007: Die ersten Hockeydamen werden zum ersten mal Deutscher Hallenmeister

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